Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1603849
354  Assmann  Assmus. 
jetzt nicht mehi' von ihm nachweisen; doch wcr- zeichnen und zu malen. In den Galerien des D1; 
den von den zahlreichen anonymen Porträts aus Liicanus und des Freiherrn von Spiegel in Hal- 
jener Zeit noch manche von ihm herrühren. Er berstadt, wie auch in den Galerien Berlin's, hin- 
war verheiratet und hattc unter mehreren Kin- terliessen namentlich die Landschaften Lessings 
dern auch einen Sohn, Elias, Maler wie der einen bedeutenden Eindruck bei ihm. Nach 
Vater. Beidelebtenin Stockholm noch im J. 1669. zweijährigen: Aufenthalte in Halberstadt siedelte 
Nach gesammelten Notizen aus verschienenen liaiid- 91' Tiäicil 131'312" über, WO iilil namentlich die A1"- 
schriftliclien Quellen der Zeit, cliitektiir anzogx 
0. Eichhorn. Im J_ 1362 begann er seine journalistische 
Assmanii. Christian Gottfried Ass- Thiitigkeit. Zuerst in der Gartenlaube; dann 
mann , Professor der Oekononiie und Kanieral- brachten illustrirte Beiträge von ihm die Leip- 
Wissenschaften zu Wittenberg, wo er noch 1811 ziger illustrirte Zeitung, das Daheim, L'Illn- 
lebte , beschäftigte sich zu seinem Vergnügen mit stration. Fast zu seinen siiinmtlichen Holzzeich- 
der Kunst, worin ihm Oeser zu Leipzig Unter- nungen lieferte er selbst den Text, häufig aus 
riclit ertheilt hatte. dem Gebiete der Kunstgeschichte. 
  Im J. 1863 schlug er seinen Wohnsitz in Leip- 
Vüll iiiiii mdliii zig auf, nachdem er noch in Dresden die Werke 
I) Ein auf einem Stuhie sitzendes Mädchen. Nach der dortigen Galerie, namentlich die RuisdaeP 
Me tzu. 4. scheu Lainlschaften studirt hatte. Auch in Leip- 
2) Landschaft mit römischen Gebäuden und zwei Zig- hjelt el- sich nur ein Jahr auf und wandte 
iiiileiiiieii Figiiieii- ilii- 4- sich dann nach Stuttgart, wo er seit dem J. 1364 
     
U1" Assiiiaiiiiis eigener Reise im Rieseiigeiiiige, malte, an den Bodensee, in die Alpen und Iiyagh 
Leipzig 1798. 8., iindet sich nach seinen Zcirli- Norditalierh 
iinngeii gestochen von C. T. Riedel eine Karte A. ist im Wesentlichen Autodidakt Seine 
und von Troinlitz drei kolorirte Prospekte.  1_ en sich in keine bestimmte S I 
2) Für G. B. Junk verfertigte A. eine Zeichnung _i i Q1 "iss   f e iiiie 
des Sternenhimmels, welche von der J. D. Plii- einreihen i die Briten sind von etwas SPhWeieP, 
lipp, geb. Sysang, in Kupfer gebracht wurde. düsterer Farbe, die neueren dagegen zeigen eine 
s_ Füssli, Neue Zusätze. klarere, gliinzenderc Fzii-bengebung. _Mit Vor- 
W_  liebe wandte er sich der eigentlichen Siilillmlliigg- 
Assmus" Robert Assmus] Architektuln und landschaft zu, wobei ei' meistens die MOtiVgn 
Landschaftsmaler, geb. zu Stuhni (West- Seiner Hßimiii entnahm 
w, preussen) den 25. Dez. 1837. Durch einen w) von ihm räumt 
längeren Aufenthalt an der polnischen i   
Grenze lernte er als Knabe die Weit g-e- Windmühle mit Hütten. gr. 4. 
  1"   
  b)      
sich später seine Vorliebe für Stinnnungsbildei- i) Partie auf dein alten Jiirleiifricdhofe in Prag. 
entwickelte_ A15 er in Thom das Gymnasium Narlli seiner TUSUiiZGlGiiHiiHg. Gartenlaubeißti; 
 i   n- 'i gi"  
333113134.- liiniir. hiiöiiiilll iääiiifiiieliäiittiilf 21 yie Miiiiiiaiie i" Sirier- Nari  
  .e1chining. Leipz. lliustr. Zeitung 1Sb4. 4. 
miiieiis G" W" Voicker) kennen) der-sich erboti 3) Das Wiilielantiliiiiisclien bei CFiibingeii. Naph 
ihin Privatstundcn im Zeichnen und Malen zu 'seinerzeichnyulg_ Leipy" 111uSu-_ Zeitung1864_ 4. 
geben. Das Bluincninalen indess sagte seiner 4) Die memseüe und der Hradschi" zu Prag 
Neigung nicht zu, und S0 Oft er konnte, zeichnete Von ihm auf Holz gezeichnet. Leipz. Illnstr, 
er deßhalb draussen im Fischerdorfc,ain Waldsee Zeitung 1355- F01- 
oder am Miihlteieh. Bald starben in kurzem 5312m neue eviiiigfiiisciie Kirche am Feiieiseß in 
Zivischenraume seine Eltern. Nun galt es eine  iggäyiiiäfü]lgiiäizgäxf; 1233i lsfiliier 
Laufbahn einzuschlagen, welche ihm schnell die ßlwinteransicht der Rosstrappeumfhnfelsbriägke 
Mittel zum Lebensunterhalte gewahrte, und so im Hau von ihm auf 1110i, gezeichnet 1) 
erlernte er nicht ohne Widerstrebcn den Bucli- heiß, 135g gn 4_  8' 
handcl. Als Autodidakt arbeitete er in seinen 7) Schloss Lichtenstein in Schwaben. Von ihm 
Freistunden weiter. Die Nächte verwandte er aiitiioiz gezeichnet. (ihi-tenlaiibe 1666. 4. 
zum Theil zum Kopiren Cala1ne'selici' Blätter. B) Die Täimiiia-Schluelit bei Fackelbeleueliiung. 
Im J. 1859 ging er nach Berlin, wo er sich mittelst VF") iiii" auf iioiz gezeiciiliei- Gaiißillaiibe  
seiner Ersparnisse eine Zeit lang aufhielt, um k, 1:06" lgn  l K- H l l 
die Galerien zu studiren, insbesondere die Ga- J ' tranitpar-iie an i er  e go am Naiii 
 , dem (xemalrle von (Jilllbtlüll Morgenstern 
lerieu Ravene und des Konsuls Wagner. Noch von im" auf H0], geleicllnet. Lehm mnshj 
in demselben Jahre ging er nach Ilalberstadt, Zeitung 1351 1ao1_'  
von wo aus er häufig in die Felsen- und Wald- 10") In 116i; Baumannshöhle. Von ihm auf Holz ge- 
thäler des Harz wanderte, um dort Studien zu zeichnet. Daheim 1867. gr. 4.
        

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