Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1603570
Aßäää 
A? 351351 1 
E27. 
sind es sonach vor Allem, wodurch seine Lei- vornehmer Familie, Schüler von Miehel Wl-ight, 
stungen sich hcrvorthlln, und wovon namentlich malte in Oel, hauptsächlich aber in Pastell, und 
seine Historienbilder Zeilgniss ablegen. Wenn man rühmte dabei seine große Mannigfaltigkeit 
A. Anfangs die altdeutsche Kunst nacllahmte, so des Kolorits, durch die er jede Gesiehtsfarbe 
verdanken wir es seinem Aufenthalte in Rom, zu treffen und seinen Köpfen volle Rundung zu 
dass er in den italienischen Meistern mehr und geben iiermoeht hätte. Nach Fiorillo haben 
mehr seine eigentlichen Vorbilder fand. Von seine Gemälde viel Harmonie und eine sanfte 
seinen historischen Gemälden sind die bedeutend- Verschmelzung der Tinten. Sie waren so theuer, 
sten: König Lear mit der todten Cordelia, zu dass man einige bis auf 10 Pfund Sterling be- 
München 1854 entstanden, in der städtischen Ga- zahlte. Sein Schüler H. Lutterel aber erlangte 
lerie derKunsthallc zuHamburg; eine hl. Ciici- einen weit größeren Ruf. Waagen erwähnt die 
lia, im Besitz des verstorbenen Senators Merck Bildnisse der Ladies Penibroke und Warwick, 
dasclbst; eine Auferstehung Christi, aus dem nach van Dyek, in Bllrleigh House, wegen 
J. 1851, welche bei der von dem Hamburger ihrer ausserordentlich feinen Ausführung. 
Kiinstlerverein ausgeschriebenen Konkurrenz als        
Altarbild für die neuerbaute St. Petrikirche da- 5' ÄÄÄÄÄÄIÄZÄ K31n1ZÄZiv_ 4331233 gsllfsilfeiii 
selbst bestimmt war, aber erst, nachdem bereits lerlexikon nlld Neue Zusätze.  Wdagen, 
ein von Hermann Steinfurth eiugeliefertes Bild Treasures of Art in Great Britain. 111. 408. 
die Palme davon getragen hatte und in der Kirche W. Schmidt. 
aufgestellt worden, in der Vaterstadt eintraf. Un- Ashferd, W iii i a m A S h i-O i. d Lendsehafis- 
ter seinen Genrebildernnennen wirnamentlich die mager aus der zweiten Hälfte des 7i8_ Jahre Ei. 
Albaner Hlflienfamille, Rom 1335, im Besitz deS ist geb. in England behauptet aber seinen Platz 
DP- Ashßf in Hamburg; Römische?! GCnYßbÜd in der Kunstgeschidhte Irlands wo er sich nie- 
 Stßhenilßr Hiüenknßbß  im Besitz der FPFW derliess und starb. Er hatte llaselbst ein ein- 
Df- Abendfoih dß-Sßlbßt ä Römefillnßll (lilafia trägliehes Amt in der Artillerie-Verwaltung- 
Vortolßllal. in dßrßtädtisßhßll Galerie ClßYKunSt- in seinen freien Stunden trieb er Zeiehenkunst 
halle daselbßt, und ein AVC Maria in Rom, im und Malerei, worin er es bald so weit brachte 
Besitz des Senators Hauer daselbst- A- malte dass er darin Unterricht ertlleilen konnte. Seine 
ßllsserdem Zahlreiche, größtenthßllß in Ham" Arbeiten wurden in Irland sehr geschätzt. Um 
burg und L iib e ck sich befindende Porträts und 1309 stand er auf der Höhe seiner Kunst. von de 
leistete auch in diesemFache nicht Gewöhnliehes, bis zu seinem Tode bette er um. zwei Öemäide 
wie z. B. das Bildniss der Sängerin Jcnny Lind für einen Mr_ Hedges zu malen Ei. starb um 
(im Besitze des Hrn. Th. Arnemann in Altona) 1530 in seinem Hause, Sandihmeunt Park bei 
beweist. Einen gewissen Ruf verschaffte ihrn Dumm ' 
sehonl823dasvonihm auf Stein gczeichneteBild- Sein Zeitgenosse Pasquin urtheiit über Ash_ 
niss aus der nStummen von Portieiw: Masaniello fordis Bilder: Seine Vordergründe und Bäume 
und Fenellai dargestellt von den beliebten da" gerathen ihm gut die Lüfte sind zu grün und die 
maligen Hamburger Schallspielcrn Cornet und Figuren mit Wenig Fieiss ausgeführt Die samnk 
Betty Schrödel" Noch erwähnen wir von ihm aus lung Fitz William zu Cambridge besitzt von 
der letzten Zeit" einer Reihe von Kompositionen imserem Künstler fünf Ansichten aus der Umge_ 
zur Ausschmiickung des Musiksaales in dem Hrn. bimg. von Dublin 
Parish gehörenden Sehlosse S enftenberg in  A P  A i  h. 
Böhmen.  Er bediente sich bisweilen des 0ben- i" Igfgssorifiiffigim "Sei?iljilgläfndljigljneoi "w 
stehenden MOHOgrammEL  lllho have przlßctised  Ifßllililld (1794). pl 4601112 
s. Hamburger Künstlerlexikon. I. 7.  Brul- W. B, Sarsfield Taylor, The origin, progl-ess 
liot, Monogr. I. N. 550.  Nagler, Mollogr. and present eondition of the üne 3,11511; Gyeat 
IV. N0- 597- Britain und Ireland. I1. 282.  Lav iee Revue 
Thi Gaßdöfß- des Musees d'Angleterre. p_. 154. 7 
Nach ihm:  Alex. Pinchart. 
1) C. A. Bader, Tenorsäxlger. Hüftbild im Kostüm. 
Gez. von Asher. 0. Sp eckter lith. gr. F01. 
2) Heim. von der Hude, Syndicus in Lübeck. 
Lithcgr. von Schwab. F01. 
3] W. Kaulbach, Maler. Brustb. Gez. von Asher. 
Gast. von C. Gonzenbach. 4. 
4] Titania und Zettel. Titanic and Bottom. (Aus 
Shakespeards Sommernachtstraum.) Nach einer 
Zeichnung. Asher fecit. Albert phot. Erschien 
1863 in Bruekmands Münchener Verlag in ver- 
schiedenen Grössexm. 
W. Schmidt. 
Ashfleld. E d 111 un d Ashfic 1 d, englischer 
Bildnissmaler, gegen Ende des 17. Jahrh., aus 
Nach ihm gestochen nach Th. Milton: 
1] Bally Finn. 1787. 4. 
2] Mount Kennedy. 1787. 4. 
3) The scalp in the County of Wicklow. 4. 
4) Belan-House in the Couuty of Kildare. 4. 
G. W. Reid u. W. Engelmann. 
Ashley. Alfred Ashley, moderner engli- 
ßex M scher Zeichner und Radirer, hatte 
r ein lebhaftes Gefühl für Landschaf- 
ten; dagegen missrieth ihm gänzlich die Zeich- 
nung von Intorieurs oder Figuren. Er bediente 
 sich der Qbenstehenden Monogramme.
        

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