Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1603540
324 Ascanius  Pieter Jansz. van Asch. 
 
in Ferrara. Selbständige Leistungen seinerKunst Leben und später sehr gesucht. Sie sind ab, 
werden nirgends erwähnt.  selten, weil der Künstler nach Houbraken, u 
s. Cittadella, Notizie relative etc. a Ferrara. seine alten Eltern zu pflegen, zu sehr von d, 
p. 669.  B. Cellini, Lebensbeschreibung. Malerei abgezogen wurde. Seine Bildei- stenf 
 Jmmn- die einfache holländische Natur dar. Sie Gflllneg 
Ascanio. Ascanio undAscan ius, s. Dom. theilweise an Salomon , Jacob väm RüiSdael im 
van Wynen. J. Wynants. Manche seiner Bilder sind 1194 
Iminerzeel durch den Einfluss der Zeit brau 
ÄSCMIÜIS- Pater D011 Glliflü ASCMÜIIS. oder farblos geworden. Wie dies sich auch ve, 
Mönch zuRomin derzweitenHälfte deslliJahrh. halten mag, andere Bilder von ihm haben Sie 
Nach ihm gestochen: älll äliiadtelil, 132 fit Ein iliäfiflliitißläiilltiii 
Obedientia, allegorische Figur, mit den Symbolen eine große Landschaft mit der Stadt Delft i; 
verschiedener Tllgendßn- P- ASCaHiHS D011  Sie ist bezeichnet; P. van Asc 
Guido inven. B. Pzissarus Rom. fecit. Pauli und H_ Versehuel-ing Figul-avit 16597 sehr kräi 
Gramm folmls Rom"? MDLXXX" gl" FOL tig und natürlich im Ton und fertig behandeh 
s. Fiissli, Neue Zusätze. -Le Blaue, Maniiel Sie Crmnert in der That an J vqin Ruisd 
unter Passari N0. 78.  Nagler, Künstler-     i  ae 
lexikon unter Passau. Nm 78 wie W. Bui-ger Yen einem andern Gemalde v3, 
w_ Schmidt Asclfs, der waldigen Landschaft im Museum v3, 
Ascenzi. Carlo Ascenzi oder Assenzi, d?" HOOP Zll Alllsteldami llenlerkl lllllli (18 
Maler aus Gennazzano, lebte am Ende des lllll dem lllolloglllllllllle Versehen lst Das M11 
17. Jahrh. In Rom fertigte er für die Kirche sellm Fßynlßnß Zll Rotteldlllll besaß?! V0 
s. Niccolo e Biagio das Altarbild Der hl. Carlo dem Künstler vor dem Veldeljbllßhen Brand ii- 
Borromeo und für die Kirche S. Ambrogio e Fehl; l8ll4 elllll Lalldscllflll llllt glflßell Billllllei 
Carlo Die Frömmigkeit, während dort die Sinn- all elllelll Wafsßl und elllell allfltelgelldell W84 
bilden. anderer Tugenden von Giow Battista mit grellen Bauinen. Jetzt besitzt das Museum 
Boncore entworfen wurden. Die Stadt Ascoli Wlellel elllllllbsclleslllßllßgllllllmlllles Bllieinigi 
besitzt von Ascenzi eine 'l'aufe Christi in der Billlelnllillßßr mit hohen Baumeii am Wasser 
Sakristei der Kirche S. Giovanni ad tenipluni,die Im K9Pelll1flg6nei' Museum iindet man vor 
gewöhnlich S. Francesco di Paolo heisst. lllm die Ansicht faules Landäausps an einen 
s. Titi, Descrizione etc. di Roma. pp. 154_ 373_ Kanal und noch eine andere alinliche Vorstel- 
 Orsini, Descrizione delle Pitture etc. di lllllg- Das Lallßlllallll tragt nach dem Katalog 
Ascoli. p. 103. . den Namen Oversteen und stand bis vor wenige; 
  Jansen. Jahren an dem großen Weg und dem Kanal zwi. 
Aseh, s. Viecher, sehen Delft und dem Haag. In der großh. Galerie 
zu Dar mstadt ist von van Asch eine bezeich- 
Asch. P. Johannes van Ascli oder ab nete Landschaft mit Figuren. In der aufgelösten 
Asch, nach Heiueken (Dict.)Bildnissinaler, geb. Galerie des Schlosses Lustheim bei Schleiss- 
in der Grafschaft Büren in Geldern, lebte im heim war eine kleine Landschaft Van Aschish 
16. Jahrh. Heineken gibt weiter an, dass Donii- Nach Immerzeel wurden im J. 1777 zu Paris eine 
nieus C u st os nach ihm das Bildniss des Model- Landschaft des Künstlers um 780 Livres und im 
leurs Athcinstcdt (oder Atteinstett) gestochen J. 1324 in der Auktion Tleengs eine Berglantb 
habe. Doch beruht dies auf einer Verwechselung sßhaft für 135 Gulden verkauft. 
         J-  
 Das B1 ist bezeichnet- Jo- abgAcli de- gtldllllle Malelllollitlllleilvilkfllle noch Umgang 
           mit ihm hatte und semBildnissinKupferbrachte. 
pinxit. Diesem Iiithum bei Heineken entspringt D K" l n 1d b h 
wol die Angabe, der Vater des Pieter van er unst e? so m! am O enste enden M0" 
Ascli, der auch Jan hiess, sei Bildnissmalcr nogranlnl gezewhnet haberl 
gewesen. Die älteren Quellen melden nichts da- Mitthcilztngeiz von U. Vosmaer. 
von; erst nach Heineken tritt diese Nachricht T. Ivan Westrhcenq 
auf. A. Siret sagt in seinem Dict. des Peintres  
(1866) von diesem angeblichen Jan van Asch: l) Deälülllsllels BlldlllS-"l- lllllsvlb- V0" vom, in 
Poelenburg habe den Ruf dieses Künstlers be- de? lmken Hand am Blatt m" Cm" Landschafts- 
wirkt, der lange in Frankreich gewohnt habe. Zelahnunä" VScgabtufistbL v?! g" xerkollhß 
Es muss dies aber auf irgend einem Missver-  h". u"   er 038 Vorl.   esselyv "11 
  rc iv f. d. zeichnenden Kunste. XIV.) H_ 5" 
stlllldlllsse belllllell br. 3"  Sehr selten. (lllittheilun ' 
W- Schmidi- W. Drugulin.) g von 
Asch. Pieter J ansz. van Ascli, geb. im 2) einem. mit Mütze. Kopie nach dem vorigen in 
J. 1603 zu Delft, war ein sehr verdienst- äläilltlllglfggtmß- Dlesellle Platte l" Weyerllian 
m voller Landsehaftsmaler, besonders im 3) Kogigrnachllem B1 von Houbrak G 
Kleinen. Seine Werke waren bei seinem llLpAubert. In Desünmps II. 70. m m" von
        

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