Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1603365
399. 
Artan 
Glaudio Artaria. 
lehnte. Im J. 1868 besuchte er die Ufer des Artaria. Giovanni Battista Artariar, 
Kanals und malte u. A. die Falaises de Granville. Stuckator, um 1660 zu Aroguo bei Lugano geb, 
Im J.1869 malte er Ansichten von Blankenberge, Durch seine Arbeiten erwarb er sich weithin 
Heyst und Havre, und machte eine Studienreise Anerkennung. Was er im Verein mit Genone in 
auf die englischen und französischen Inseln des Fulda und Rastatt ausfiihrte, das hat Füssli 
Kanals. Auch Mondeffekte hat er veranschau- vorzüglich schön gefunden. Seine Bildnisse, 
licht. Im Brüsseler Salon von 1869, wo er drei seine Allegorien und alle seine Dekorationen 
Bilder hatte, von denen eines durch Leopold II. zeigten jene Art von Antike, wie eben die Zeit 
angekauft wurde, erhielt er eine der für die Louis" XIV. die Antike ansah. In diesem 
Landschaftsmalerei ausgesetzten Medaillen. Sinn ist es auch zu verstehen, wenn bei ihm 
Artan gehört zu der neuen Schule der sogen. von der wedeln Zelcllnllngu gesprochen wird. 
Realisten. Figuren und Ornamente waren von Artaria, 
überall sehr geschickt mit der Architektur ver- 
Vonihmradlrti bunden. Ueberdies hatte er den Ruhm, dem 
Wald-Iiiiieresfür: G. De Coster, LaLegendedUlen- Stuck die Dauerhaftigkeit des Marmors Ver- 
spiegel. 1. Auil. Mit dei- lnscliin: Plaiiitive bieste- liehen zu haben. 
lette que fais-tu 1a si tard. Imp. Delätre, Paris. 
Louis Artan del. et aqua forti seulps. ll. 240 G-iugeppe Artaria, Sohn des Glov. Bau; 
"Im-i br- 152  Artaria und gleich diesem Stuckator, 1697 in 
I. Unvollendet; _bloss die linke Seite ist iin Amgno geh Die ersten Lehren erhielt m. von 
  seinem Vater, dann studirte er in Rom. In 
11' B10? gäitzt vor de" Nacharbelte" Ae"S' Deutschland, Holland und England fand er viel- 
In äeh hs? be fache 'I'hätigkeit. Auch an seinen Arbeiten wird 
 _Sc De   der "antike Geschmack" gelobt, besonders aber 
IV. Dielnschritt geandert: Artaii del. et seulps. an seinen Figuren die Leichtigkeit und d 
J. Bouwens imp. Brux. Ulenspiegel et le   er 
ehien blesse. Für die 2. Aull. des Ulen- kunstvoll? Wuft der Faltelm Sle waren von 
sPiegeL . Leben, vSIG schienen sich zu bewegens. Fiissli 
s. Le Bibliophile beige. 1869. V_ 15, empfahl sie geradezu als Muster für die Nach_ 
A191,  ahinung. Der Kurfürst von Köln  Giuseppe 
ÄrtßllgelluAfllälillgßn,vB3IllbOOCl3dOll-llläLlGl' Altal'lil_lllllißl' vortheilhaften Bedingungen an 
und Radireru, heisst es in FrcnzePs von Fehlern Samen HOL WO er dalm..17b9. geflforben m? 
wimmelndem Katalog Steriiberg lII. 4133; darin S- 7411i: EIWM-  Fusshi  
ist folgendes Bl. verzeichnet. Die Richtigkeit  N Junsm- 
derAngabe müssen wirdahin gestellt seinlassen. "Äftßriß- C3121 Art? 1'141, 501m des Kunst- 
  handlers  der IKIIIISlJlJZIIIIlllIIUg 
Nach ihm gestochen: Artaria 81. Fontaine in Mannheim, radirte als 
Bürger und Laiidleute sich vor einem Wirthshause Diletmnt Verschiedene BlL "afih W' Koben und 
erlustigend; in der Mitte ein Charlatan auf dem Boissieu, El- bedlente Swh eines aus C 11ml A 
Theater. Unten bez. Artaiigen inv. Scliooten zusammengesetzten Monogramins und der Ini- 
feeit. 1757 (das Jahr fast unleserlich). tialen CA. 
  W' Schmidt  1] Bauern bei einem einspäiinigen Karren. Nach 
Arten. Giuseppe Colombo Artari,  n M, d  B ,1 
Maler, Schüler Albertollfs, warum das J. 1837 WIHL Kobe  lt 8' 926mm ßlsli- 
Zcichenlehrer an der Architcktur-Scliiile zu gr. 4.   
Moskau und erhielt 1852 von der St. Peters- 2) Zwhtiti Rfltclr u"? et" ghlnült "nf (i-"ÜOPIP nach 
   l. K" , für die Zuichnuno. rec s. in is un eii im. c ia en as um eutlieh 
rdsilnllälaicdtigildlgiggs Jagllzlzlslilosses (l-h-oäranini? 2m äufllläälliemärrlll"!  K 0 hau) Rechts "n" 
arbeit) den Titel eines Akadeinikers. A. war 3 f?! f    q     
    j Iuin liegeiidei und ein stehender llund in Elüer 
an der inneren Aussehinuekung des im J. 1849 Landschaft Nach W_ Kobeu qm POL 
Eonmfqefe" neue? KrembPalastes m  skau 4] Zwei lteiter und ein. Mann zu Fuss setzen durch 
ethelhälß von Ihm stammt daselbst d"? P13" das Wasser. Nach einer Zeichnung von J. J, de 
fondmalerei im nParade-Divaii-Salonu so wie die Boissieli. 1815. Rund. 4-. 
Wandmalerei in den "eigenen Geinächern Ihrer s, Nagler, Monogr. l. No. 2179. 2189. 
Majestätenu. W. Schmidt, 
s. O-rueru, M. "Hndl- ayA. (Bericht d. K.  
gkad- d- k-J ßl- Pethßü- P-   Arevßh, geb. zuBlevio bei Coino (lenliLFebr. 1810, lernte 
 9' ymi Afmmnlh (Mbuh HpbM"" A? Olga" daselbst untcrLonghi undAnderloni die Stecher; 
Jew, Anzeigen der Merkw. d. gr. kreml-Pa- k t E1, Tat nur enir Uearbcit t d_   
lastes) Mosk. 1865, pp. 24. 48.  Cöopu. MilTep. uns,  l  w l" b  e i d 91 I?" 
A_ mm anal," x" pek 11' uwrpnm, (Matem ZA J. 1542 den Grabstichel vcrliess und in Wien in 
Q6561], d, Akad, d. K„ red. von P. Petrcwl die Kunsthandlung von Artaria eintrat, wo er 
St. P. 1865. II. 355. 362. Ill. 180. im Febr. 1862 starb. Einen Namen machte er 
Ed. Dobbert. sich besonders durch den vortrefflichen Kllpfe1-_
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.