Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1603095
  
36) Das norddeutsche Parlament. Lith. von S-üss- gen istA. durchaus nicht exklusiver Gothiker; 
napp. gern und nicht ohne Glück bewegt er sich. auch 
37) Die Kollegen (Affenstücke). Oelfarbendruck von in der Kunstrichtung , in der er grzogen, in der 
38] Säofcgfl-hläragär- 1858- gr- 4- Renaissance. Letzteres bekunden einige gelun- 
el 150 6' enso-   d um Dresden wie end- 
39 Hundecharaktere. K6 fe durch Ranken verbuu- vgpne Ymenanlage? m    V 
Jdem Nach Amows Fgderzeichnung Photohthw lich diefolgendenliteraiischenPublikgticääanA s. 
graphirt von W. Korn. kl. Fol.   ms" 
40]äaliägäißghfäräigritgugäzier von Paris. Nach dem Seine, Schriften: 
41] Die deutsche Keiserfßmllie- Ebßnsü- 1) Der herzogl. Palast von Urbino. Gemessen, ge- 
42) Deutschlands Ruhmeshalle. Ebenso. Roy. F01. zeichnet und herausgegeben von Friedr. Arnold. 
43) Vergessen! Photogr. Berlin, photogr. Gesellsch. Mit 3 ß11_ erläuternden Textes und 50 lithogr. 
44) Gänsemarsch. Ebenso. Tafeln (6 davon in Farbendriick). Leipzig 1856 
Nach Mittheilungen des Künstlers.  Notizen _.1S57_ gr, F01. 
von L- Pieiwh- 2) Die Renaissance. Musterbuch nach monumenta- 
J- E- Wessdll- den Schö fuii en für Architekten und Kunst e- 
AIIIOIÖ. Friedrich Arnold, Architektur- werke. gute? Mitwirkung namhafter Architektin 
naler, geh zu stl-assburg 1314, besuchte 1342 von _Fr. Arnold. Mit Einleitung von W. Lubke. 
lie Akademie zu Düsseldorf und zeigte vortreff- 1' Llef- n?" lhth- Tafel" 11919115 1869 FOL 
iche Anlagen Er malte damals eine innere An_ 3) Das Baptisterium von Sieiia. In hirbkam s Bau- 
iicht des Domes in Xanten von beträchtlicher Zelmng" W E l 
lrröße, welche von treuem Studium und feinem   "96 mamh 
Sinn für Form und Farbe gezeugt haben soll. Ärnolm Michael Arnold: Blldhßuerggell- 
"leider wurde Arnold durch den Tod zu früh der 39; APYÜ 1824 f" Aschaßenburß; lernte b"! 1" 
gunst entrissen sein 14. ahrnbei seiner Mutter, einer geborenen 
    .1  dieratsiirs.tsesvsitäitätßr; 
ein cr sic 1 y 
Arnold. Christian F rie drich Arnold, Bamberg erworben, trat er bei dem damaligen 
Architekt, geb. den 12. Febr. 1823 zu Dre- Bildhauer und Restaurator des Domes in die 
iach bei Wolkenstein in Sachsen, bildete sich Lehre, _um die Bildhauerei zu erlernen. Zll sel- 
tuf der Dresdener Kunstakademie unter Sem- iier weiteren Ausbildung bereiste er dann Mun- 
1er und. wurde hier durch den ersten mit einem chcn und den Rhein und fertigte bei dieser Ge- 
Reisestipendium verbundenen Preis ausgezeich- legenheit das große VeteranendenknialinMann- 
net. Von 1850-1852 bereiste er Italien, Frank- 1161111 , _W0 61' 5 Jahre Sfälbstandlg Wlrkte- Der 
reich und Belgien. Nach Dresden zuriickge- Revolution 1848 ausweichend, bßgabi er 91011 
kehrt," erhielt er an der dortigen Akademie 113011 lllllllmefßfßdt, 11m_ am dortigen Qyßfnafslum 
eine Professur, die er gegenwärtig bekleidet. als Zeichenlehrer zu wirken. Nach funfgahrigem 
Mit Eifer gab er sich seinem Lehramte hin Aufenthalte daselbst rief ihn der Magistrat nach 
und entwickelte zugleich auch als praktischer Kissingen, (lfßmlt er die dort neu_ errichtete 
Architekt eine rege Thätigkeit. Verschiedene Zeichenschule ubernehine. Hier erhielt er von 
Restaurationen führten ihn zur näheren Be- der k._Akadcmie zu Nlunchen auf Veranlassung 
kanntschaft mit der mittelalterlichen Bauweise des Kßfjlgß Max 1139m Stlpßndlum nafih Rom; 
und regten ihn zur Verwendung gothischer und spater ein. zweites nach Frankreich. Bei 
Bauformen bei Neubauten an. Zu ersteren (lleeer letzten Relßß wurde alfßh Englallfl be- 
Arbeiten gehören die Restauration der Kii- sucht. Das Resultat dieser Reisen war die Be- 
nigundenkirche zu R o c h l i t z, der So- Stellung der kßlßsßfilen Brvnnßnsrilpiie auf dem 
phienkirche zu Dresden und des Domes zu Kurlilatz züKlßßlnäxen und emelebensgnlß? 
Meissen, für welchen A. zugleich eine neue F ßmlllellgrllppf alff 59m?" lllalnberg nbel 
Orgelbühne nebst Orgelgehäuse schuf, sowie Schweinfurt fur die FamilieSattler, und spater 
auch die Restauration der zu letzterem Domstift die 9 _hohc Statue des KQmgS Max 11-. Welche 
gehörigen Propstei. Von gothischen Neubauten (118 Elllwüllfler Klsßmgens efrlßlllell lleßßell- 
sind hervorzuheben: die Kirchen in S taucha, Ferner afbeltele Q1111 derselben Große Die trau- 
W-antewitz, Eppendorf,Voigtsdorfund ernde Germaniafur das vereinteGrab der im 
F-alkenstein in Sachsen. Auch im Profanbau Kampfe bei Kissingen am 10.'Jl1ll _i 866 gefalle- 
verwendete A. die Gothik; unter welchen Bau- nen Baiern und Preussen. Die beiden letztge- 
ten insbesondere das malerisch auf den Losch- nannten Kolossalstatuen sind aus weissem 
witzer Bergen gelegene Schloss Souchay und Marmor. Die zweite Romfahrt unternahm er 
die Kreuzschiile, ein Dresdener Gymnasium, aus Veranlassung mehrerer Bestellungen von 
zu nennen ist. Bei der Abneigung unserer Zeit, lebensgroßen Porträt-Statuen undBiisten in Car- 
die mittelalterlichen Bauformen namentlich auf rara-Marmor. Er hielt sich zu diesem_Zwecke 
moderne Lcbenszwecke zu übertragen, haben 1869 und 1870 mit seiner selbst kunstlerisch ge- 
die derartigen Bauaustiihrungen Afs verschie- bildeten Gattin in Rom und Neanel auf. Arnold 
denartige Beurtheilungen gefunden. Im Uebri- verfertigtc seitdem zahlreiche Busten und Sta-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.