Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600443
14 Joseph Andrews  Tucius de Andria. 
sung in der Kupferstichtechnik erhielt er von länder, den A. zeitweise als Gehiilfe zuzog 
einem gewissen Jzloogland, der 1825 nach Boston Für die Whie Review (1 S49). Fol.   
kam. Wenige Jahre darauf ging er mit seinem n) Z- Taylor, Pfää- der YETI Si- Ganze Figni- iWP 
Bruder, der Drucker geworden war, nach Lan-  onsgefuhrfi, Ifßfpßr Skilzirt 1848). F01. N 
caster lMass.) und etablirte sich dort selbstan- iiäohg gngioiA Aäamsi Piäidini je; v"; i? 
dig. Den ersten Stahlstich, und zugleich den Pac     iia y' up ersw ' gnoss e 
    ortratstich des Künstlers. Fol. 
ersten Stich nach einem Gemalde, führte er fur 7a) Daniel Webster, Präsident der van Staaten 
ein Annual 1829 nach Alvan Fisheris vDie Bösen Ganze m; Nach Chaster 11a i-ting, gest, v0, 
iiiehen wenn Niemand verfolgte aus. Unter Andrews n. H. W. Smith. Roy. F01. 
mehreren derartigen Stichen sei hier nur noch S) Mr- Sparks, amßrik- Geschichtsschreiber. Naoi 
genannt die Pantherszene, Illustration aus einem unfertigen Poiiini von Giiiioii Sinn 
Cooper's Novelle Die Pioniere, 1835 ausgeführt, n (Äsooin Foi N h Ch t H d. n 
nnfn dem Gonnnoo von Gooig L- Biowni ooi ioi nilliligiilfliiiliito. aigiipferesstiiii. iialhiiiiignaili 
spater als Landschafter Bedeutung erlangte. FnL 
Ende i335 ging A-w nnondoni seine Junge Frau 11) Parson Wells and his wife. Umrißstich nae 
gestorben War, nach England, um sich dort Wei- J. O. C. Darley. Aus der Folge der Illllstra 
ter auszubilden. In London ward er Schüler tionen zu Judds Margaret. Fol. 
des englischen Steohers Goodyear, und führte 17) MY- DOWSB- Nach Moseswight- 
unter seiner Leitung den kleinen Stich Annette i3) Tno Wiion ni Ennoi- Aiio ion P- Mii an Eiiw 
de PArbre, nach W. E. West, wiederum für ein 101i? g? in f]; gooi" Soigiailfkt Z  n 
vAnnualu aus, der einen bedeutenden Fortschritt H1 ä 3115i n iiggnäjnsstisc E1338? 85er mmg v0 
gegen frühere Arbeiten aufweist. Mit seinem 15  g  '  
       
Lehrer ging er nach Paris und stach dort ein Hannnnatt, Ende 1869 vollendet 
Porträt Fiia-nkiinis, nach Diipiessisi eine gute  Auch für illustrirte Werke hat Andrews man 
Arbeit. Nach neunmonatlicher Abwesenheit cherlei gestochen, darunter: 
kehrte er nach Amerika zurück, machte aber im 16-121) 6 Porträts in DGaieTieS historiques de Vei 
J. 1841 eine zweite Reise nach Europa, wo er dies- saillesa (1540 in Paris), 
mal beinahe zwei Jahre blieb. In Paris wurde er 22) Eine Anzahl Illustrationen für die Globe editio 
durch Henriquel Dupont mit Calamatta bekannt, von Dickßflsi iveiiißn- Nach J- 0- 0- Daiiel 
und von Letzterem mit einem Brief an Perfetti Nnon Mitinonnngon den Knnsnois-  
versehen, ging er nach Florenz. Hier ward ihm  5' R' Kohlen" 
der Auftrag für ein Galeriewerk einen Kupfer- Äniii'9WS' J iiinfis Annie w?! Bininomzeini 
stich nach Tizianis Herzog von Urbino, in der. Tief und "Maler 1118568 Jßhrh- 111 Englands N30 
Galerie der Uffizien auszuführen, der bedeu- Seinen Zoiniinnngeni 
tendste Auftrag, den er bisher erhalten hatte. 1) Florais Gems 01' the TrßßSüreS 0f tlle Parterre 
Die Platte, in Florenz angefangen, wurde erst i? Blllmßnsifällsßß nach der Natur äßl- 111111 kcI 
nach seiner Rückkehr in Amerika vollendet.  Pooi-Toiitvon L'A'1n'oinioY' Lonoon 183i 
iääi",iiäioiifflfi"iiitiiiiiiäiäiiiäiäliiiiinliiii 21 T118 Fee Magazine (Zeichnungen m. Gase 
     blumen). Die Illustr. von Walter Fitch un 
biofunn J' 1869 aiie Ziilt WidmeieQdie liim ge- J. Andrews. Text von Moore und Dombrai; 
schaftliche Auftrage liessen. A. ubt mit Vor- 3 Bdn London 18614 hnn 3 
liebe die Linienmanier und ist ohne Zweifel s 
einer der besten Stecher, welche Amerika noch Andrm. Tncins de Andrin (Tncnin c 
hervorgebracht hat. Leider ist es ihm nicht _ver- Andrea) hoc ninxit Opus 1437 . diese Insnhni. 
gonnt gewesen, Wie er (in Woi gownnoono nnioo) trug eine Vermälung der hl. Katharina mit de 
seine Knnno oiini" an gnosnoien Viioiifon nn bo" Bildnissen der Schutzpatrone, welche sich noc 
weisen. Viele seiner kleinen Portratkopfe, deren gegen Ende des vorigen Jnnnn in den Knnen 
oi: eine groooo fnnznhi gestochen, sind von nonr Raimondi in der Kirche S. Giacomo zu Savon 
onontigor Anoinninn? Anoii Seine Aiiioiifon n" (Gebiet von Genua) befand. Auch die Freske 
Banknoten gonoion nn nein Festen was in d"? der Seitenwände der Kapelle zeigten die Han 
nein Goniio geliefert Viininon _ioi- desselben Malers. Von ihm ferner ist eine noq 
Ain ooino booten Biotioi" sind zu nonneni erhaltene, aber stark übermalte Altartafel, J im; 
i) Franklin. Nach Duplessis (1836. Das Ori- fmu mit Kind- iind Vier Heiiigen: im Dom (13 
"ginal befindet sich jetzt in der Bostoner Stadt- selbst, bez. Tiicins de Andrea de Apulia hr 
biblißthßk) Fßl- pinxit MOCCOLXXVII; nach Crowe und Cavalc; 
2) George Washington. Nach dem Gemälde von solle eine ziemlich rohe Arbeit in umbrisch-sie 
Gilbett Sinai-t, im Athenaeum Boston. Um nesischer Art. Endlich wird ihm noch, wie; 
1843 gosioonon- FoL scheint mit Grund, eine Predclle mit Christi 
3) James Greilßm- Nßßil G- P- A- Heely (1345). inmitten der Apostel imLouvre zugeschrieben 
4) Oliver Woleott. Nach Truinbu ll (1846). Fol. die wahrscheinlich auch aus jener Kirche zu S2 
5) Abbot Lawrence. Nach G. P. A. Healy. Bez..: Vona stammt. Von diesem Meister linden sic 
Joseph Andrews 8z J. Kelly, Letzterer ein Ir- sonst keine Nachrichten.
        

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