Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1602812
AriP 
Ariste  
251 
räth westeuropäischen Einfluss. War Arip etwa. 
ein deutscher Meister, der zu dem vdeutsehen 
Hofe, der Niederlassung der Ilansa in Nowgorod, 
gehörte? 
s. Baöhnuum, M81". nponan. um P., IYb arm. I1. 
apx. 0. (S abelin , hletallarb. in RussL, in den 
Mein. der Kaiser]. arch. Gesellschaft]. St. Pe- 
tersburg 1853. V. 25 u. 111.  II. 00.210- 
 CMI). C06.(Ssol0wj ew , 
Beschreib. der Nowg. Sophien-Kath]. St. Pe-' 
tcrsburg 1858.  Apx. Illauapiü, Apx. onnc. 
u. Ap. B1; Hoßr. (Archimandrit M a k ari,  
Arch. Beschreibung der kirchl. Alterthümer in 
Nowgoiz). Moskau 1860. I1. 151. 208-210.  
I]. Iiennexrb, Cuucowb pyvcu. namnru. (P. 
Köppen, Verzeichn. russ. Denkmäler. Moskau 
1822. p. 84.  Eine treffliche Abbildung der Pa- 
nagia nebst Text in: Ap e u n. p. roc. (Alterth. 
des russ. Reichs). Abth. I. N0. 55-58. 
Ed. Dobbert. 
Aripo. A ri p 0 und Ada l b e rt renovirten um 
975 auf Befehl des Abts Ramvold oder Ramuald 
von St. Einmeram zu R e g e n s b u rg die goldene 
Evangelienhandschrift, die damals dem Kloster 
desselben gehörte und jetzt in der k. Hof- und 
Staatsbibliothek zu M ün chen aufbewahrt wird. 
Dass sich diese Renovirung jedoch nicht auf die 
mehr überschmierten, als übermalten Miniaturen 
beziehen kann, mit denen Beringarius (s. diesen) 
und Liuthardus die Handschrift für Karl den 
Kahlen geziert hatten, geht aus dem wolerhal- 
tenen Bildniss des Abts Rainvold auf Fol. 1 her- 
vor, das mit grosser Feinheit in Miniatur aus- 
geführt ist. Man muss vielmehr annehmen, dass 
dieses Bildniss von einem der beiden Restaura- 
toren herrühre, und es ist möglich, dass die Re- 
novirung nur den kostbaren mit grossen Perlen 
und Edelsteinen besetzten Einband betroffen hat, 
dessen in Gold getriebene Reliefs allerdings dem 
10. Jahrh. anzugehören scheinen, und von dem 
Bildwerk der Karolingischen Zeit erheblich ver- 
schieden sind. 
s. Coloman n San ftl, Diss. in aureuur ac perve- 
tustum SS. Evangeliorum codicem ms. mona- 
sterii S. Emmerami. Itatisbonae 1786.  För- 
ster, Denkm. der hlalerei. IX. 27. 
Fr. W. Ungar. 
Ariram. Ariraln, ein Mönch in S. Emmeram 
zu Regensburg, dessen frühen Tod eine verstüm- 
melte poetische Grabschrift ohne Datum beklagt, 
worin es heisst: nullus viget ingeniosior illo    
artibus et variis    
 s. Pez, Thesaurus anecdotorum. VI. I. 9. 
U. 
Ariscola, 
Silvestro 
dall' 
Aquila. 
Arisius. F. S01 li citus Ari sius Augusti- 
nianus Laudensis faciebat 1607 steht auf einem 
Gemälde, Anbetung der Marien, in San Giovanni 
zu S e s s a. 
s. Schulz, Denkmäler der Kunst des Mittelalters 
in Unteriralien. II. 150. 
U. 
Arismendi. Juan de Arismendi, Bild- 
hauer in Cizurquil,_ Provinz Guipuzcoa, verfer- 
tigte 1632 mit J uan Vascardo und J uan de Iralzu 
mehrere Tabernakel, namentlich das des Haupt- 
altars für die Pfarrkirehe von F uen m ayor in 
Xder Landschaft la Rioja bei Burgos, dessen Sta- 
ltuen und Reliefs gelobt werden, ferner das des 
iHanptaltars in der Pfarrkirche des Fleckens 
1B ri on es und das U. L. Fr. de los Reycs in dem 
lFlecken de la Guardia. s. den Art. Vas- 
lcardo. 
 s. Cean Bermudez, Diec. 
U. 
Felipe Arismendi, Bildhauer zu S. 
Sebastian in Guipüzeoa, ein Sohn oder Enkel 
des Vorigen, starb 1725 oder 1727 in Folge seiner 
Launenhaftigkeit arm und verschuldet im Hospi- 
tal seiner Vaterstadt. Man schreibt ihm viele 
Werke in Biseaya zu, die sich durch einen uned- 
len Naturalismus auszeichnen , namentlich zu 
S. Seb astian in Sta Maria einen Petrus, einen 
Joseph und mehrere Gruppen aus der Leidens- 
gesehichte Christi, die er 1710 bis 1713 aus- 
führte; in S. Vieente ein Medaillon mit den 
Seelen im Fegefeuer; in S. Francisco die Sta- 
tuen des Königs Louis XIV. von Frankreich 
und der h. Rosa, die zu seinen besten Arbeiten 
gehören; ferner zu Bilbao in S. Jago die Sta- 
tuen der Konzeption und der hl. Barbara; in der 
{Pfarrkirche von P a s a g e s vier Statuen am 
Haupttabernakel, und einen Täufer in der Sakri-ß 
stei, der für sein bestes Werk gilt; in der zu 
P l a e e n ci a einen Christus und in dcrzu T o l 0 s o 
einen hl. Ignaz von Loyola und ein Relief mit 
den Seelen im Fegefeuer. 
s. Oean Bermudez, Dicc. 
Fr. W. Ungar. 
Aristandros. Aris tandros, Bildhauer aus 
Paros. An den mit Figuren geschmückten Drei- 
füssen, welche die Spartaner wegen des Sieges 
bei Aegospotamoi (O1. 93, 4) nach Amyklae wei- 
heten, machte er die Gestalt einer spartanischen 
Frau mit einer Leier: Pans. III. 18, 7.  Ausser- 
dem findet sich der Name eines Ari s tandros, 
Sohnes des Skopas, nochmals auf der Basis einer 
von Agasias gearbeiteten Ehrenstatue in Delos, 
etwa aus der 160. Olympiade: Corp. inser. gr. 
228511. Doch scheint dieser zweite Aristandros 
nur mit der Aufstellung der Statue betraut ge- 
wesen zu sein. 
Braun. 
Aristarete. Arista rete, Malerin, Tochter 
und Schülerin des Nearehos. Plinius 35, 147 er- 
erwähnt als ihr Werk einen Asklepios. 
Bmnn. 
Ariste. Ariste     ist wahrscheinlich der 
Anfang des Namens eines Münzstempelschneiders 
auf einer Münze von Metapont: Arch. Zeit. 1847. 
T. 8. 4. Etwas jünger ist eine andere Münze von 
Metapont, auf welcher R. Rochette (Graveurs des 
monnaies pl. IV. 36) Aristi las. Da der letzte 
Buchstabe unsicher scheint, so ist hier vielleicht 
32'
        

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