Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1602776
Argumosa 
Arhardt. 
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ahiven des Doinkapitels war cr im J. 159-1 niit Künste, redig. von P. Peti-o w). St. Petersb. 
ler Restauration des wMonumcntoa beauftragt, 1365- 11- 77- 120- 123- 
siner grossartigen in Oel- oder Wasserfarbe ge- Ed- Dobbßft- 
nalten Konstruktion von Gerüsten und Leinwand, Nach Iwan Argunow gestochen; 
lie in dem Dom wahrend der Charwoche aufge- l) Gm- Perer Scneremerew Gase von n Auen 
achtet zu werden pflegt. n j e w_ 
s. Cea n B ermudez, Dicc. 2) Kopie davon als Büste.  
Lefort. 3) Feldmarschall Boris Petrowitsch Schereiiietciv. 
Arguinosa. Natalia de Argumosa, spa- Gest- V0" Demselbelh  _ 
nische Kupferstecherin zu Anfang des 19. J ahrh., 4) Alma Petlolmaw Gemah" des Vongell- ("ist- 
von deren Lebensverhältnissen wir nichts crfah-   23213161???  A n n. l 
ren konnten. Nach der Unterschrift des Kupfer- 0317117? m a8 O um"  a Xgues Sau 9' 
stichs ist sie in jungen Jahren gestorben.  W_ Schmidt 
_Wir kennen von ihr nur folgenden Kupfer- Anlrnrdn Jennnn Jakob Arlrnrdt, Bern 
weh:  meister zu Strassburg, erbaute mit Andr. Ker- 
HL gigfdallrfflmillld 513322 dlänrllr äftenlg-rl Märillg I? mann seit 1636 das alte Spitalbollwerk daselbst. 
iiinnis obga de grabado de 1a geiiorita Dddulrdaid; U.m 1663 wird er Stadhßauineister und lüge- 
na de Argnmosal qne dein Sln noncrun ä Su ran nieur genanntn A. vcrstandsich auchauf land- 
leeimlente e le eded de 23 enee Fel scliaftliclies Zeichnen, wie die drei übrigens sehr 
Wassern mittelinässigen Fedcrzeichnungen von ihm im 
Argnnenn Zwei rnssisnne lllnler, nrnnrüngllnn Kupferstichkabinet der Universität Göttingen 
Leibeigene des Grafen Schereinetesv. 91233;lllflägteiähälleäsäläibgm? ggggzggllsecllgn 
1 w e n A r g n n e n, J pererllnnnler, erlernte init tleiss in Ae 1669. 2) Fünf Orte in einer Land- 
eelne Knnet unter der. Leitung eneländlnelrer. schaft sind init Namen bezeichnet, darunter: 
Meister. Uin die Mitte des 18. Jalirli. genoss er Schlettsldtt- Johann Jacob AThaTdt ad ViVdm 
zu St. Petersburg eines nicht unbedeutenden (lelinedlllt- 14119015455- 3)  
Rufen Anf Befehl der Keieerln Elisabeth fecit. Ausserdein befinden sich auf der Göt- 
wnrden die Hol-Sänger. Leesenlne (später be_ tingcr Universitätsbibliothek ein Band Briefe 
rühmter hlaler),Golowatschewski und Ssabliikow "Pd ddderes SCh1'1fd]C11CS von Arhardt, darunter 
llnn in die Lehre gegeben Das ölfentlielre Mn_ Lntwurfc von allerlei Maschinen, ferner ein Baud 
seum in Moskau besitzt eine Kleopatra (Brnst- mltßeschlielbungen "ndzdldhnungen vom 31'355? 
bild) von der Hand Argunoivs, ein Gemälde, das bllrger Mfmfder und 911112911 anderefl Kuchen, 
die Fehler seiner Zeit an sich trägt: eine matte, Vfahrddhelnhch  zu emed bedb" 
sentimentale Darstellung ohne Kraft und Lebcns- Slchtlglen Sclmft "b" das Munstärz W19 edle 
Wnlnlreltl die Farbe erinnern ln lnrer Blässe an geschriebene Widmung vermuten lasst; endlich 
Pastellmalerei. Ferner stammen von Argunow: 111 111110111 eMementß 111011" bezeichneten Band, 
ein Porträt des Grafen Peter Scheremetew, so W011" 11- A- ein dbdtenttlnz, Federzeichnung 
wie das des Feldmarschalls Boris Petrowitsch mit SdPid von D- Llndmeyeß l? getußßhte Ab- 
Scheremetew und seiner Gcinalin Anna Petrowna bllddngen eines Todtenkdldfes 111 Verschiedenen 
(alle drei gestochen von Peter Antipjew), und Lügen, Vdn einem IFÖYPÖY, ddr am 30- April 
ein Porträt des Fürsten Michael Golizin (gesto- 1551 bei dnldgddg 911195 Bdllellns ausgegraben 
chen von Antonius Radigues). gllldfähwlf däf C1519; 3311m; Ädlndugäl; 1659111517- 
 ezeic ne 1 on o i. aco r ar ngenieur; 
Nikita Ai-guiiow, Sohn und Schüler des sonst steht noch unter jedem Kopf ein Datum 
vorigen, reistcinit dem Grafen Nikolai Borisso- vom 30. April bis 18. Mai 1661. Risse vom 
witscli Scheremetew ins Ausland und machte Strassburgcr Münster befanden sich von ihm in 
dort Kunststudien. In dem ersten Viertel unse- der im J. 1370 abgebrannten Strassburger Bi- 
res Jahrh. galt er in Moskau für einen guten bliothck. 
Porträtinaler. Die St.  Akademie der Kiinste Nach ihm geeleenen: 
machte ihn 1m J. 1818 für das daselbst befind- l nrt nn  C     (f  
liche Porträt des Senators Runitsch zu ihrem d In)? ennrnlrlentäfälrlnglaub"  1' i? ljrroiessj 
Mitgliede. Seine Malart ist nicht frei von Manier. äerannnen rnn J_ M_ Brggcsrllläilj 2:221: O1:  ofääl 
s. 31111,. ca. (Encycl. Wörterbuch) St. Petersb. 4- 3671-1 13111311111 111V: et fecit. 
1862. V. 264.  Aunpeenai. Himnonucb n Dies gestochene (nicht radirte, wie Füssli 
znußouncnbi (Andrejew, Malerei und Maler) sagt] _Bl. ist in der Manier von Peter Anbry 
St. Petersb. 1857. pp. 485. 492.  XyA. ausgeführt; es ist ganz erbärmlich. Den Arhardt 
rasera. (Knnstzeitung) 1838. p. 471.  selbstals Stecher dafür verantwortlich zu machen, 
Po ß IIH c niiri, Pyccn. rpun. (Rowinski, ist so lange bedenklich, als er sonst nicht als 
Rnss. Graveure) Moskau. 1870.11. 273.  Cöopn. eigentlicher Stecher nachzuweisen, und auch ein 
Marep. A. wer. VI. aimA. xyA, pegr. II. llerlio im anderer des Namens nicht bekannt ist. Dass das 
(M atc r. zur Geschichte der Kais. Akademie der nfetlltu nicht unbedingt die Arbeit des Stechers
        

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