Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1602718
' Gesare Aretusi  Henrique de Arfe. 241 
unter Aretusfs Namen in der Welt wäre. Nam- Aretusi. Costanzo Aretusi, Cesards 
haft zu machen, weiss er kein einziges. Da Neife, ergab sich der Gelehrsamkeit und dem 
Sabbatini bereits 1577 starb, so könnte bei einer Kirchendienst. Die Malerei trieb er nur als 
solchen Untersuchung überdies nur die früheste Dilettant. Von ihm konnte Malvasia Vieles über 
Kunstweise Aretusfs in Betracht kommen. Oesare erfahren. 
Für die Kunstgeschichte hat sich unser Meister s. Mal vasia, Felsina pittrice. I. 332. 
vielleicht sein grösstes Verdienst durch die Kopie Jansen. 
gar Fgasken Coi-reggiqys in S- fäiovanni erwflr" Metusi,AlessandroAretusi aus Modena, 
läge f: Q9119 311011111 (19110516 kßmfm, d? Maler um 1650. Vedriani redet von der Menge 
ge du: u" so Onnte  esare 89m9 lbeft und Güte seiner Bilder, von ihrer sorgsamen 
Wäillrsähelnhgh erst 1_588_beg'nnen' Wann er S19 Ausführung und eigenthüinlichen Feinheit. An 
K0 e" eä Wlisen W'?8n1cht' _Aber alle Kuilst" den Höfen wäre er als ausgezeichneter Porträtist 
ennef es 1 " und   Jahäh- Spendeien, lhm gesucht gewesen. Sein Leben beendete er in 
das hochste Lob. Tiraboschi glaubte in ihnen Teskene we er besondere viel Liebe und Aeln 
gleichsam daspriginal selber z_u Fl'b1i,cken' All?" tung gefiinden hatte. Tiraboschi meint, Vedriani 
der neueste Bloämph COFrGggIP s mochte "Vemä" habe seinen Zeitgenossen Alessandro gewiss ge- 
stens eine vgewisse Geziertheim, von der er die kennt aber ihn ebenso gewiss übertrieben ge- 
spielenden Engel nicht freisprechen kaum "zum lobt da sonst kein anderer Schriftsteller seiner 
gute" Theil auf Rechnung der Nachahmung gedenkt und Werke von ihm nicht bekannt-ge- 
kommenu lassen. werden eine  
s. Malvasia, Felsina pittrice I. 331. Er erhielt _        
von Cesare's Neffen nicht nur das Porträt, das s- X edna"1i_ Baccolte d? Pltt-fPodeQesf 16921 
er in seinem Werke nachbilden liess, sondern P- 124-  1 "aboscltli Nonne du Pmo" dl 
ohne Frage auch einen Haupttheil seiner Nach- Modena- P' 302- 
richten.  Affö, Vita etc. del Parm. p. 95. Junge"- 
Allm-  Gllßlalldi, Memßfiß etß- 111-6135-  Arevalo. Jiian de Arevalo, Bildhauer, 
1222513): liflogna Per? L  132; arbeitete 1537 mit Andern an dem Portal "der 
   0' '1'  Tlrabosß 1! Chile fiel Thurmkapelle in der Kathedrale von Toledo, 
pitt. di Modena. p. 303.  Lanzi, Storia pitt. die h k Y n  B1  K. d  
III. es u. 426. IV. ss.  Sala, Pitture a1 gesßfna" l? m" "Enenäewlndten, "l 61" 
B,eseie_ n_ 71_  Av e reldi, Pmnre ete und kleinen Thiereii verziert ist. Die Wappen- 
di 3,6mm 151  911121010, Pjmne 0m di schilder an derselben führte er mit Leonardo ' 
Breseia. p. 109.  Brogno li, Breseia. p. 100. Aleas und Martin de Inarra aus. 
 C amp o ri, Raccolta de" (Yataloghi. p. 192.  s_ C e an ß arm u de; , Dicu 
J. Meyer, Correggio. pp. 16T. 168. 301. 310.  
Üliiiiiin-iss Zdiäl Kiiliisltihgls, Ilalbilg. Se ipse pinx. Areäüburm  0 m i ng o _d e A]. e z t i b ufu ' 
Geste von P_ A_ Pein Museum ne,entinnm_ Baumeister, verzierte 1580 die Kapelle Santiago 
FOL in der Marienkirche zu Segura in Guipiizcoa. 
2) Bilduiss des Künstlers, Brustb. Holzschnitt in s_ Llagiino y Amirola, Noticias. III. 24. 
Malvasiafs Felsina pittrice. Oval. 4. U. 
von ihm radire Jamem Arezzo. A r e z zo  Künstler dieser Stadt suche 
 Madonna mit dem Kind auf demSchooss auf W01 unter ihren llespektlive-n Namen y so Splnello 
7 
ken. Ihre rechte Hand ruht auf der Schulter von Arezzo unter bplneno u. 8' w. 
1112i? P SÄiLieihtiZÄvil-li  Mfß- Arfß ist der Nameene aus Deutsch- 
zwei Engelchen emporgehalten. Rechts in den lf-md oder Flandern in Spanien eingewanderten 
Wolken sieht man den obern Thcil einer alten Goldschmidfamilic, die sich durch die grossarti- 
weiblichen Heiligen. Unten eine Rolle, oifenbar gen und prachtvollen tabernakelartigen silbernen 
bestimmt für eine Inschrift, in der Mitte dersel- Custodias berühmt machte, in denen fast alle 
bei" bemfdet slfih 8'" Morlogramm, "amlmh m" spanischen Kathedralen die Monstranz auf dem 
grgssiis (Ü! damhA "Z R velischlunggm .881" Hoclialtzti" vor dem eigentlichen Altartabernakel, 
kraftig geatzt, mit breiten Strichen, die einan- R t bl fb ahnen d  d F l  h_ 
der in verschiedenen Richtungen, manchmal bei- e 3' 0' au. ew  un m_ er l'on elc 
nahe reehtwinkue, krenunn k]_ FOL namsprocession aut eben so reichen und gross- 
Auf die Rückseite des Ottleyschen Exemphires artigen Gestellen, Andas, iimherfahren. Hen- 
hatte eine alte Hand, nach Ottley anscheinend rique, der Grossvater, Antonio, der Vater und 
aus des Malers Zeit, geschrieben: Cesare Aretusi Juan, der SOhD und Enkel, bezeichnen ausser- 
Bpl. Demnach scheinen die obigen Buchstabe" dem die drei Stilentwiekelungen der spätgothi- 
dlese" als Rasse z" bedeute" sehen, der sogen. plateresken und der sogen. 
8' Otilei" Noi.lces' "ließt", M0n05r'I'2185' griechisch-römischen Periode der spanischen 
(Bringt Ii-rthumer. Die beiden angefuhtten Bll. K t d 16 J h h 
sind identisch mit dem obigenn die Bezeichnung uns es  a r   
bloß auf dem Ottlefschen Exemplar und nicht, 
wie man nach Nagler annehmen muss, auf allen.) H6 Ilri qlle de A rfe , 311011 ATPhe und Da-rfe 
W. Schmidt. geschrieben, kam um 1500 aus Deutschland oder 
Meyer, Künstler-Lexikon. II. 31
        

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