Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1602437
Aifallj 0 Porto Aläqgrey 
Arb ell  
Bl. selbst ist bezeichnet: D. Villa? del. Peüa historischenVorwürfcnundgrossenallegorischen 
scpi. Mii. qu. Fol. Kompositionen, wo die miichtigstenReiche Euro- 
W- Schmidi- pa's sich zeigten, bedeckt. Palomino spricht in sei- 
Araujo. Araujo Porto Alegrc, brasilia- ner Beschreibung lobredend davon. Im Anfang 
nischcr Maler in der ersten Hälfte des 19. Jahrh., unseres Jahrh. machte dort Fcderico Quilliet 
war Schüler der Akademie von Rio de Janeiro. einen Besuch und fand alle jene Herrlichkciten 
s. Sire t, Dict. der Unbild des Wetters und der Zeit preisgege- 
i i ben. An allen Ecken und Enden sickerten von 
Araynes, Jean Frungoig Marie (PA- oben die Wasser herab. Betrübt durchging er 
r a ynes, Maler, wurde in die Pariser Maler- ßiiß Riiiiiiiß- JßdefGilng und jedes Zimmer, jede 
akademiß den 3(J_ Juni 1781 zugglagsgiL Aka- Wand und jede DGCKG WRTOD ausserordentlich 
demiker selbst wurde er nicht. Im J. 1781 stellte Sßiliiii Veizieii? gßWCSCn- Das Interesse des Be- 
ui- im Louvi-u eiue ii1_ Fuuiiiiu uus_ suchers erregten namentlich die Landschaften, 
S_ Beine, de 1„ Chavigueric, mm Porträts und Schlachtenbiltler. Noch erkannte 
i i er die edle Charakteristik und die Hoheit der 
Ai-buut, Louis Ai-buui, itiuiei, geu zu Haltung, das brillante Kolorit und die stilvolle 
itiucuu (säoneqipLoii-Q), iei-uie auf dui- Lyouei- Zeichnung. Als Landschaftsmaler ist Arbasia 
Kunstschule und malte Landschaften und Still- iiilßii Von Päßiißßß Mißikännt WOYdGH- in Sßinß 
leben. Bcllier de la Chavigncrie nennt von ihm: Heimat muss 91' Spätestens 1595 Ziiiiißiigcimiiiii 
Bui Vuiuiuu  ; fui-uei- im guiou sein. Denn damals wurde die Accadcmia S. Luca 
von 18-19 Wildpret und Fische, im Salon 1866, in Riiiii gegründet und Liiiizi bßrißiltßil iiiis Ai" 
Früchte, im Salon 1868 Ansicht bei Valvins nahe lieiii (Oiig- Ci Pioäi- etc-h (iHSS Aflmßiß Zu (lßrl 
Fuuiuiuub1euii_ Urhebern und ersten Mitgliedern dieses Instituts 
W. Schmidt. gehörte. Auch in seiner Vaterstadt Saluzzo 
Arbusiu, Cesaro Ai-busiu, iviuici, 501i um treffen wir dann den Meister wieder. Er malte 
uiu Mitte des 1a Juiu-u zu Suiuzyui Giuicii iuuu- hier die Frcskcn an der Aussenscite des "Palazzo 
chen anderen seiner italienischen Zeitgenossen Piiiiiliißü , (iiü iitißii Zum rllilßil Crimitßll Sind lind 
war er längere Zeit in Spanien bcschiiftiim Um- nach Jlliincllcr an die Malweise des Fcderigo Zuc- 
fassendc Arbeiten machte er 1579 in der Ka- Ciiio und B- Liiiiiiii Ciiiiiicm- iii Siivigiiiiiii) 
W110 (iei- Fioiuchivgi-iiuug und in dei- I-Iuupiku- bei Saluzzo machte Arbasizt die Dcckenbildor 
P0110 der Kuiuodi-uie von Muiugiu A15 sich der Bcnediktinerkirchc. Der Picmontesische Hof 
über die Summe von 3000 Dukaten, die dafür giib (iiiiii KiiiiSiiCi' Seit (ißm J- iiiiii Ciiißii Jah- 
gefordert wurden, ein Streit erhob, bekam Lug- resgehalt. J uan de Alfaro y (iomez zeichnete 
uui-(io Huui-iquus von Cuiuovu 1531 den Auf. nachmals, unbekannt nach welchem Originale, 
trag, sein Gutachten in dieser Sache abzugeben. ein Piiiiiiii Aiiitisiiils iiiiii bemerkt iiiii iiCillßßi- 
Der italienische Meister muss die Gunst und An- beii, dass 01' iiiiti gcstoiiißii Sei- 
erkennung der Spanier in hohem Grade gcwon- s. Ucair Bcrmudcz, Dicc. narh Ponz, Viage 
nen haben. Denn der Bischof Don Gregorio d]; Eälfaiiß-  (Fßdcrico QniilietlLe artiIta- 
Pazos von Cordova erklärte 1583 seinem ver- 1311m "h Isimgmi Roma isb" P-  "T AM- 
sammelten Kapitel, dass er endlich das Sanktua- 110a! um i  V 0.183.097 h! milde" pulmfiilil" n" 
  ,    anzi, btona pittouea. lll. a1.) und 
rium der Hauptkirche von (JUfdOVit vollendet W 391 
schon wollte, und dass Arbasia der einzige juOu-Senvon juündleriwld Lefom 
Künstler wäre, dem er die hialcreien anvertrauen Jan3cn_ 
würde. So entstanden dort von seiner Hand die Afbgit, Franz Joseph Engen Arbeit, 
Freskobilder der Märtyrer von Cordova, welche Muiui-y guii uuu 9_ Aug 1525 zu Wuegscheid 
eine Zierde der Kathedrale wurden. Im J. 1586 (Qbci-Uisass), iui-utu bei Euä; Duiuci-Qiu und (10- 
übernahm Arbasia in Gemeinschaft mit den drei i-Uu Ei- hielt sich einige Zeit in Italien auf, das 
Siiiiiiißiii Pßiiiias, die Pils Miiißlä Biiiiiiiiiißi und ihm zu verschiedenen Landsehafts- und Gehre- 
Architekten einen Namen hatten, im Auftrag biiciui-u Auiuss bot AuSsui-(ium maito Grvoi- 
des Grossadmirals Don Alvaro de Bazan, Mar- Würfe dem iiuiiuutiiuiiuu Leben und denvogesuu 
qnis de Sta Cruz, die künstlerische Ausschmü- entnomiueiu  
cknng des Palastes, den dieser zn el Viso in der s_ Beine, de 1„ (ihavigueric Dim w0_ 
Sierm MOreiia besiiss- Don AiViim hatte den selbst das Vcrzeichniss seiner voniilSöl Q1868 
Künstlern eine grossc und merkwürdige Auf- ausgestellten werku 
gabe vorgezeichnet, nämlich Malereien, welche W. Selnnidt. 
die Kämpfe, an denen er Theil genommen, die Arbell. J osef Arbell und J osef Bojad a 
Städte, die er erobert, oder die Völker und führten nach dem Tode des Pedro Blay von m20 
hauptsächlichstcn Gegenden, welche er besucht, bis 1638 den von diesem begonnenen Bau der 
darstellten. Demnach wurde jeder Theil die- Pfarrkirche von Scl va in Katalonien nach dem 
ser ausgedehnten Behausung mit Secschlachten, Piuuc des Jaimc Amigö zu Ende. 
Landschaftenund Stadtansichtcn aus dem Orient, s. lilaguno y Amirola, Noticias. lV. im. 
Europa und Afrika, mit mythologischen oder U.
        

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