Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1602294
Apuleius  Silvestro da11' Aquila. 199 
ein, und ebenso wenig haben wir entdeckt, ob Aquila. J ohannc s A quila. Unter diesem 
ie Maler geworden seien. Namen, mitbeigefügter Lebenszeit 1420, erschien 
Handschriftliche Quellen: die Pfarie- seit Mechel bis zum Engerfschen Kataloge von 
gister von Antwerpen.  Akte n der Bürgßr- 1858 im Wiener Belvedere ein Bild in zwei Ab- 
glfhäii"  lfdntwiäljägelkrAlähivFll-S de mggc theilungen : Rechts die hl. Familie, links Maria, 
S.  0111 O11 SUII   61'111 ,      
ten ttt. 1. 369, 3st, 39s,41s,422, 42s,4s3,497, geeklflslne; gfsus sgneüoe" lähäefii (äaneb? 
500, .531, 567, ceo. n. 3c, 43, 168, 113 etc.  G1 _e1ne_ 0 enPes Vanä an e  "S6? i 
W_ n ü r g e r 7 Musäes de n, Honandm IL 343  alles in kleinen Figuren. Auf dem Gewandsaunie 
Cnn Krannn, De Levnns en werkeln  des Johannes befindet sich die obige Inschrift, 
parthey, Deutsche; Budntsnar L ilie silcth zäiei; offeinbar auf denAJohanneä segist 
Th. Van erius. ezie  rs in er neuesten usga e es n- 
Apulcius. Apuleius, angeblich Baumeister gertschen Kataloges ist, nachdem Waagen auf 
iach einer gefälschten spanischen Inschrift (an das Missverstandniss aufmerksam gemacht hatte, 
101- Tempclt-uine zu 00mm de] Conde in Alt- der angebliche Kiinstlername gestrichen worden. 
gastilien) ; Corp. inscr. lat. 11. No. 21W. Waagen behauptet, das Bild sei sicher von dem 
11. Bmnn. Meister der kleinen Tafeln in München undNiirn- 
Anntem Isnb 911a Maria Annteo y d_ h_ berg, die man auf die Autorität E. Harzcifs hin 
muten, S_ Pozzo. JGtZt H. Schulein (Maler zu Ulm um 1468 und 
1502) nennt. Harzens Autorität ist hier aber um 
Apuzzo. P i etro d'Apuz zo , Baumeister so weniger von Gewicht, als er auch das Wohl- 
les 17. J ahrh. Er erbaute die neue Kirche zum gemuthscheAltarwerk in der Pinakothek, No.22, 
i. Marzellin, die zum Bencdiktinerkloster im 27, 34 und 37, dem Schiilein zuschreibt, obwol 
Pcnninoviertcl zu N capel gehört. Der Grrund- jedenfalls dieses und die oben erwähnten Tafeln 
ätein wurde im Juli 1626 gelegt. 1633 war der nicht von Einem Meister sein können, und Wohl- 
Bau becndigt, doch wurde er erst 1645 feierlich gemuths Urheberschaft nicht anfechtbar er- 
eingewciht. Die Kirche hat die Form eines scheint. Nach dem in Augsburg im Privatbcsitz 
Kreuzes mit wenig ausgedehnten Armen. Auf befindlichen Gemälde, welches von der Inschrift 
den Seiten zeigen sich sechs Kapellen; eine sie- als gemeinschaftliches Werk von Schülein und 
bentc ist in einem der Kreuzschiife; am Ende Zeitblom angegeben wird, erhält man nicht den 
des andern befindet sich der Zugang zum Klo- Eindruck, als 0b die obige Reihe auch von Schii- 
ster. Die Fassade schmückt eine Halle von vier lein sein müsse. Doch genügt dies zur Beur- 
marmornen korinthischen Säulen. Im J  177 6 thcilung nicht; der Tiefenbronner Altar selbst 
verzierte man das Innere des Tempels mit Or- müsste noch einmal mit den anderen Bildern ver- 
namenten von Alabaster und Marmor nach den glichen werden. 
Zeichnungen des Vallvitelli- N I s. Ohr. von Mechel, Verzeichn. der Gemälde 
 Dominici, Vite de" ittori 610- 3- Qletani-  der k. k. Bilder alerie in Wien. 1783.  231 
S 250-  (761390) 17'316 Notizie deäa cittä di und 332.  Enggert, Katalog des k. k. Iiäelve- 
Napoli. 4. Aufl. 1792. III. 158.  Giusti- dere. 1858.11. 184.  Förster, Geschichte der 
nianißizionario eeoswüßv rasionaw del rßslw deutschen Kunst. 11. 191.  Archiv für die 
di Nßpoli- 1303- VI- 273-  Galalltii Nllova zeicliii.  Kunst- 
Guida per Napoli. 1845. p. 115.  Nobile, denkmäler in Wien, 1_ 173. 
Descrizione della cittä di Napoli. 1863. II. 471. W. Schmidt. 
 Alfm Pmcham Aquila. Salvato dall' Aquila, cf. den 
Aqua. Ohristoforo und Giuseppe ab folgenden Art 
Aqua s. Acqua.  
Aquila. Silvestro dall' Aquila, auch 
Aquado- A- Aquado. Spanischer Stecher in Silvcstro d'Arsicola oder Ariscola genannt,warin 
der zweiten Hälfte des 18. Jahrh. der zweiten Hälfte des 15. Jahrh. als Bildhauer 
Bll. von ihm gestochen kommen vor in: De- in Seine;- Vaterstadt thätig, deren Namen er trägt. 
scripcion de los Oriiatos pnblicos corrque la corte 1m Jahn; 1472, so erzählt Cirillo, wurde die 
de Madrid ha solcmnizado 1a  al trono Kirche eingeweiht, welche die Stadt Aquüa dem 
de Don Carlos IV. y Dona Lnisa de Borbon. daselbst verstorbenen S_ Bemandmo von Siena 
Madrid 1789 F01" Mlt u xuläergjngelmann_ errichtet hatte. Den wunderwirkenden Leich- 
Aquanus. C o r n e 1 i u s A q u a n u s , s. C. d e gvilälgndeäräääägläändi?  1612222323355; 
Walter. ' 
seiner neuen Ruhestättc. Zwei vberühmte Bild- 
Aquaroni. Antonio Aquaroni, moderner hauern aus Aquila, Silvestro und Salvato, 
Landschaftsmaler und Radirer zu Rom, ist uns hatten den Mßfmßrsarkophag gßfßftigt lflld dßr 
durch folgende 3 Bn bekannt Edelmann Giacoino Natarnanni (oder di Notar 
1-3) Ansichten von Rom. 3 B11. 1840. Antonio Nimm) hatte die Kosten dwSßS Werkes geim- 
Aqnnrnni nennen n innise in Ronnn gen. Es ist ein einfaches langes Viereck, aber 
W. Enyelmann. geschmückt mit historischen Kompositionen in 
Aquila. Andr c a d a1 1' Aquil a, sAiidl-eti. erhabener Arbeit, umgeben von Guirlanden mit
        

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