Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1602242
igji Jean Appier. 
reicht; derselbe Heilige, in einem Buche lesend, tusche: a NANCY PAR Iacob Garnicli, Iuiprimeur 
und eine angeblich sehr schöne hl. Familie; aber Juni de Son Altesse. 1615i.  Auf den Wür- 
diescBlättersind mir bis jetztuubekannt. Ausser fein deiÄ daiiebt?" btiündlichif" Sitiiieiitiisse ifit 
den oben erwähnten voll ausgeschriebenen Na- a" der eigen Seite ein auf eilten] Eiephtint "n" 
man bediente sich der Künstler bei der Be_ tender Wilde und an der anderen Eicite eine auf 
 '   einem Nashorn sitzende Frau abgebildet. Unten, 
zeiehnung seiner Bll. der latein. grosseu Buch- links: L Ad rechts: F, de, Verfasser der 
Reisebeschreibung widmete sein Buch dem Her- 
stabenl. A. auffolgende Art: [ A  je. vs gfäiärgiääi- äon Iärqihäinsßji, dessen Wäppii; 
   im ie e e e er ieverzierung ange raci. 
ist. Ausser dem Titelkupfer enthält der Quart- 
band noch 49 kleinere Kupfer, welche die von 
 dem Ilcisendcn besuchten merkwürdigen Städte 
We, Naneey; Q 6  und Plätze abbilden und in die 181 Seiten des 
Textes cingedruckt sind. Siiinmtliche Platten 
sind radirt. Die 17. (Moden) ist bezeichnet; 
   auf der 36. und 37. 
Das aus den drei lateinischen Inizialen I. A. H.     (Jemsaiem und Riss 
von der Kirche des lil. 
bestehende Zeichen  welches Bi-uliiot, b _d l t t d I  Gifte? ixitilitiläag die 
ei en c z cn aus en nizia eii   es e en- 
den Zeichen wie sie oben nach ebildet sind. 
I, N0. 463 ihm beilegt, habe ich niemals allein als 3) Titclkupfer. t In der Mitte, ein äriilmplibogen 
Monogramm, sondern immer mit dem Zusatz an- biiin-ischcr Art, in Form von Grottenwerk; oben 
zelet, d. h. als ganz ausgebildeten Eigennamen 131i der Attiiäß hsiltlt (1319 Flämillx Sie biiistdfiie 
rompete un iit in er ec en eine an ei-e 
 ü, t Trompete mit einem Fähnchen, worauf das Wap- 
r)  angeht) im- Bdiiim pen der lothringischen Adelsfamilie von Haran- 
court abgebildet ist. Unter dem Bogen, auf der 
spricht von unserem Künstler wie von einem Spitze eines Felsenstiicks, ist ein Adlernest mit 
schlechten Kupferstecher, der seine Kunst aus- drei iiiigge" Jungif", de?" iichte Abstftmifiiiiig 
schliesslich in obszönen Darstellungen ausgeübt  im A319 2185m? Probätkdasli. egdie Junge 
habe. Zwei Drittheile dieser Behauptung sind Ügerggää äslnäliläailäiemiäcdifg: frsläcßräifizi" St; 
Jedenfalls uugegrundet. Hauzelet ist kein be- NUN DEGENERANT_ Zubeiden Seiten desßogens 
(lautender Meister, aber auch kein Stümper, und in den Pfeileriiischen, zwei allegorische Stand: 
die nachstehend beschriebenen Werke bezeu- bildet; sechs andere allegorische Figuren stehen 
gen, dass laszive Abbildungen nicht der allei- und sitzen links und rechts auf Fussgestellen. 
nige Gegenstand seiner Arbeiten waren. Wie es Unten, i" der Mitte, Steiit gßsßiiiieilßili 
überhaupt sich mit den iliin zur Last gele ten 
Obszönitäten verhält , weiss ich nicht zu sagen,  4 ([17 
weil dergleichen mit seinem Namen oder Mono- ' 
gramm bezeichnete Blätter mir nicht vorge- Im Hintergrunde, eine Gebirgslaiidschaft, von 
kommen sind. Aus ßiggner Anschauung kenne einem Flusse durchströmt. qu. Fol. Grabstichel- 
ich von ihm folgande Werke_ blatt; ich sah davon nur einen stark beschnitte- 
nen Abdruck. 
i] Das Porträt des Elisee de Haraiicourt, Gouver- 4) RECVEIL de plusieurs machines Militaires et feux 
neufs von Nancy, Brustbild, 3j4 links, barhaupt, Artificiels pour 1a Guerre et Recreation        
Harnisch und Feldbinde. In einem Oval mit De 1a diligence de FRANÜ. THYBOVBEL Maistre 
franz. Umschrift. Unten, im Oval: FaictaNancy Chirurgien, et de IEAN AYPIER dit Hanzelet 
P81? Jean Appier 1610. In den vier Ecken der Calcogr. m1 PONT-A-MOVSSON PAR charles Mar- 
Platte, Spruchbänder mit Devisen. Iin Unter- ohant Imprimeur S. A. 1620. kl. 4. 
Tante vier fmnl- Versa  H- 156 will-s Br- Dieser Titel ist mit einer architektonischen 
116-  Nettes Blatt, mit fiei Raditiiafiei itilgß- Verzierung eingefasst. Auf jeder Seite erheben 
legt und "fit dem GTabS-tlßhei bfeiitiigt- Das sich zwei Säulen, deren Schäfte aus Mürsern und 
Miwhwerk ist Sauberer und Sorgfältige? ais E9- Kanonenläiifen gebildet sind; in den Säulen- 
Wöhniißh- Bei den Abdriißkßn mit breitem weiten stehen ZWEi wunderlich gekleidete und 
Papierrcnd findet man das Wappen des Darge- behelmte Krieger. Ueber dem Titel, das her- 
steiitßn VOII einer besonderen kleinen Platte ab- zoglich lothringische Wappen, von zwei Adlern 
geiliiitkt- gehalten. Mitten oben, in einer Nische, sitzt; 
2) Titeleinfassung mit architektonischer Verzie- z" auf einer Waffentrophäe ein gepanzerter Rit- 
rung. In der Mitte, auf einer Tafel: RELATION ter; links und rechts daneben sind Fässer 
IOVRNALIERE nv VOYAGE nv LEVANiZ Fait et des- mit Kanonenkiigeln , zwischen den Fässern eine 
crit ran nur m" puissant Seigneur nnrmy DE Kanone auf ihrer Lafette, und darüber Speere 
BEAWAV           Daneben stehen ein afrj- und Standarten. Ausser dieser grösseren Ra- 
kanischer Schütze mit einfachem Handbogeii und dirung enthält das Werk noch 100 kleinere 
Pfeilen, und ein europäischer Landsknecht mit Kupfer mit Abbildungen von allerlei militäri- 
brennender Lunte in der Hand, und die Mus- scheu Geräthschaftcn, Kunstfeuerwerken und 
kete auf der Schulter. Unten in einer Kar- anderen Erfindungen für Kriegfülirung und Be-
        

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