Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1602233
Andrea Appiani 
Er  
Ei 
20) Napoleon als General. Oval. Gest. von J. E. seiner ersten Schrift über Feuerwcrkcrkunst 
 Tielkc r. Fol. (S. N0. 4), der Chirurg und Mathematiker Fran- 
21) Napoleon als König von ltalieii. Brustb. (iest. eois rlihyboure), memet uns in der Widmung an 
von Muxel, in dessen Geniäldesaniinlung des den Herzog Heinrich IL von Lothringen, um 
Herzogs w" Leuchte".berg' 4' eine Sammlung von Kriegsinaschinen undFcuer- 
22) Napoleo" l" auf dem Thron" "eben sich die werkcreien zu besorgen habe er dieHydrothera- 
Göttin des Siegs; die Göttin des Rnhmes schrei- _k  f, b d'  h mit Jean Ph Äer 
tet auf beide zu. Bez. Appiani 1806. (fest. 1391m d" gege an m3 S10 fpl) I 
von De", s_ 1„ demselben wenn, qm 4_ genannt lianzelet, verbunden, Wegen seinersei- 
215) Am. Caiiova Scultnre. Brustb. J. Rosaspiiia tencn Eigenschaften und seines verstandigen 
dis. e inne. Mit der Adr. von Bettnlli. kl. Fol. Urtlicils, die er von seinem seligen Vater, lu- 
24) Uasti, Dramatiker 1721  1803. Gest. von genieiir in Diensten des verstorbenen Herzogs, 
'l'avei-nier. 4. an sich behalte. Der Künstler selbst nennt sich 
25)  "els- (iest- V0" A- Türme" 3- auf seinen Kupferstiuhen und in seinen Schrif- 
Miijlliziiiilierti. A. Appiani dis. F. Rosaspiiia inc. ten; Jean Appier, Jean Appier Henzelet um] 
 "O  llanzelct Lorrain. Basan lasst ihn zu Toul um 
27) v;  drfän'l„oll)ichter 1733"1828' Gast" 1609 auf die Welt kommen,  cinc Nachricht, 
 v"!  B08.      wovon das Datum jedenfalls unrichtig ist; denn 
28) Äjciehtpirfn  ä", slxpiilhläälälnl  ein von dem Künstler gestochcncs _Portriit trägt 
Mit Text. Milano 1822. F01. däedgahfzaht 116m]; T0211] dlfaäenisgggefiüääffi- 
W_ Schmidt s a .sein, 0 g eic auc ie ' 1  
Appienh Andrea Appieni, der jüngere, hafhund bloss ausrdemkUiiistaiädeä abstrahiit 
Maler, geb. 1817 einige Tage nach dem Tode Yihemti dass erfias Et? t?) e; i Ofmlflitexlnellä 
seines Grossoheims, dessen Namen er erbte und m Toll] gedruckte") e Eibe   ffereu lägen , 
in dessen Bahn er eintreten sollte, ohne sich zu defnllllt Francois ll e) Exile  geiäeinsellal i 
gleicher Höhe der Kunst zu erheben, 1- 18. Dez. Vfroülenthfihten so {n g Ojät ("w H? Scärnät? 
1865. Noch jung, wurde er nach Rom geschickt wähnte  m? Ion" Hodäl " 260,15 (m 
und dort an den Maler Minardi empfohlen. Ganz hat: hef?ogl' O8 ämgfsflßft?" IP  
in dessen Art war sein erstes Prcisbild gehal- därbfihuhnltm? hmvelsl d" yohh 02h; aus diese; 
ten: Konradin von Schwaben, der vom Schafott m WM  ' Wggnt (um dfnflbst _lns,issi' 
aus seinen Handschuh dem Volke zuwirft, damit Stadt 861ml tlgi Yveätbs in? 1481;, fts tgne; bä: 
es der Rache gedenke. Zwei Jahre später er- Qnd 0m lotlälnglsfäthä Olbdtsäuch das Buch 
,hielt er gleichfalls den von der Akademie ge- rlfihtgtadasshränfäää 153,268 k? web 
stifteten Preis mit dem Bilde: Moses" Rettung dluckelgesc (lt l    ef   
aus dem Wasser. Doch änderte er damals seine Seine Kupferstecherthatigkeit konnen wir 
Kunstweise. Er begab sich unter die Leitung von 1610 bis 1630 worfolgcn. Er arbeitete in 
des Malers Franz Haycz und nahm dessen Art Callofs erster Manier, und war vermutlich mit 
bisweilen bis zur Täuschung an, ohne ihm jedoch diesem, mit Claude Deriiet, Bellange und meh- 
es gleich zu thun. A. war kein fruchtbarer reren anderen Lothringisclien Kunstlern Lehr- 
Maler, aber durch eine gewisse Ausdauer bei ling bei Claude Henriet, einem Maler ausiCha- 
der Arbeit brachte er einige Werke zu Stande, lons an der Marne, der sich in Nancy angesiedelt 
die nicht ohne Verdienst sind. Mit Ausnahme hatte. Oallots Art zu stechen gelangte sehr 
der Fresken für die Kirche von Bolbcno in früh zu grossein Ruf und Ansehen; es ist daher 
Tirol sind es durchweg Oclgemälde mit biblischen nicht zu verwundern, dass Hanzelet ihr zu folgen 
und historischen Darstellungen, stets mit wenig suchte, und dass er, aus derselben bchule wie 
Figuren, und öfters nur I-Ialbfiguren und Bild- Ütlllüll lleflfßfgegangeni {Weh dieselbe Art F" 
nisse. Zu den ersteren gehören Ruth und Booz Zeißllllßn, (11? eben nlchf dm beflte War l ein sich 
für den Kaiser von Qesten-eich, Laure], und Pe- hatte. In seiner Ausfuhriing ist alles ziemlich 
trerea (1552) für den Grafen Giiilio Litta, Gio- flüchtig behandelt, sehr lercht radirt und wenig 
conda (1852) für Galeazzo Monno, Laban und bearbeitet; Obsßholl erfhe Nadfil m"? VIGIPT 
Jakob für Ubeldi, "Le pevem Maria, (1559, für Freiheit handhabt, sind Jedoch seine Werke in 
den König von Italien. allen Theilen, zumal. in den Hintergrunden, 
G. Mongeri. nicht so frei, dass sie Blättern aus Qallots 
wec ise w r n. aup  , 
Appicr. Jean Appier Hanzelet (Jean, es, beschäftigte er sich Bücher mit Kupfei-n 
ist der Vorname, nicht Augustin, wie meistens auszustatten; auch das Bildniss des l-Ierrn 
angegeben ist, weil man die zwei Kursive I. A., von Harancourt (No. 1) war, allem Anschein 
die vielfach mit dem Anfangsbuchstaben des nach, ebenfalls  als Titclkupfer zur Aus- 
Namens Hanzelet verbunden sind, irrig für ein schinückung eines Buches bestimmt. In der 
Agehalten und als Augustin gedeutet hat), ersten Auflage des Künstlerlexikons werden ihm 
Kupferstecher und Radirer aus Lothringen, in drei Kupfcrstiche zugeschrieben: der hl. Fran- 
dei- ersten Hälfte des 17. Jahrh. Der Mitarbeiter ziskus, welchem Maria das Christuskind über- 
M e y 1- r, Künstler-Lexikon. ll.  25
        

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