Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1602164
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dort in die Zunft der Vier-Gekrönten 1414 auf- Maler bezieht, ersieht man, dass er im J. 1676 
genommen; Anton Appelman, geborener in die Malergilde des I-Iaag's eintrat und iiir sie 
Brüsseler, ist daselbst 1469 eingeschrieben. eine Landschaft mit Wasserfall malte. Zufolge 
Peter Appelman's Witwe überlebte ihn. Eine l-Ioubrakcn malte er mehrmals Landschaften als 
Urkunde vom 5. Juni 1427 belehrt uns, dass die Hintergründe für die Bildnisse von Jan de Baan. 
Schöffen von Antwerpen damals die 'l'rennung Auf dem Lustschloss der Fürsten von Oranicn 
von Tisch und Bett bei beiden Ehegatten aus- zu Soestdyk verzierte er einen grossen Saal 
sprachen, und doch hatten sie kurze Zeit zuvor, mit Landschaften und Figuren. Einige seiner 
den 14. April 1425, wechselseitig dem Ueber- Malereien sind durch Adriaen van de Velde 
lebenden ihr Wohnhaus zugesichert. Nichts stafiirt (Katal. von Hoet und 'I'erwesten); auch 
lässt auf eine Wiederannitherung schliessen. kommen seine Zeichnungen (italienischen Land- 
schaften) hier und da vor. In den J. 1677 und 
 ll arlßlsvllriftl- Quellen: Die Arßhivß der 1680 war er Vorstand der genannten Gilde und 
Stadt und der Donikirehc von Antwerpen; das starb 1585 
k. Archiv zu Brüssel und das Departemental- S Houbrakel, Degrootesnhouburgh. III. 161.- 
aruhiv zu Dljon"  Campo Weyer man, De Levensbeschry- 
s. Grainaye, Antiquitates belgicae. 1708. Ant- vingen am HL 3_  Imlnerzeel, Levens an 
verpiae. F01. 14.  Marshall et Bogaerts, Werkerh 
Bibliotheque des Antiquites belgiques. Antw. T_ mm  
1833. I. 218.  L. de Burbure Tocstand 
der beeldcnde Kunsren in Antwerpen omtrent Appelmmh Gfnsales Appelman' Ku" 
1450. Antw. 1854. p. G.  Gens, Histoire de Pferstßcher zu Kohl am Ende de? 17' ufld Anf 
1a Vine d.Al,verS_ IS-IL P_ 278  Torfs, fang des 18. Jahrh. Merlo rdentitizirt 1l1n mit 
Nienwc geschiedenis van Antwerpen, 1862. G. Appelmans, uns unbekannt, 0b mit Recht. 
l. 96.  lnscriptions funeraires et monu- 1) Kurfürst Maximv Ileinrich von Kölm Nach 
mentales de la province d'Anvers I. XXXI. ff.  H_ H_ Qui m13  
Dussieux. les Artistes franeais ä Yetranger. 2] Kurfürst Joseph Klemens von Köln. Gonsal; 
1850. p. 190.  Merlo, Nachrichten von dem Appelman, SOUP: 0010m Titelbr zu einem 
lieben und den Werken kölniseher Künstler. Gebetbuch; Scraphisch Gebctrrgal-ton etm S_ 
P- 23-  ßiograPhie nationale de Belgique- 3) Ecce homo. Appelman. sc. E. Goffart exc. Fol, 
1- 353- Auf Merlo's Explr. war Goffanfs Adr. an 
Alex- Pmcham Stelle einer andern gesetzt. 
Der 'l'hurm , zu welchem A. den Grund legte, 4) Christus redet zu einem Weibe. Ich will in ihr 
und dessen untere Theile er ailfführte (den cr Herz reden. G. Appehnsn.  Titelbl. zu 
wol auch entwarf), gehört zu den bedeutendsten der 1724 bei Mettermclf m Kol" erschleneflß" 
gothischen Bauwerken, doch mehr durch seine geblfäfägigfiiä eägiälilczältglflhssgägätegäs Jesum" 
   ,        b ,  
  s         
nedicti Ex archivis etc. G. Appelman. fe. 8. 
theilungen ziemlich eintönig und nüchtern; da- S_ M H10 Köln Künstler.  Organ für ehrigtl, 
rauf folgen zweimal auffallende Uebergänge in Igunst, frahrg. XV. 1865. 
cigenthümliehe Uebereckstellungen, während W- Schmidt. 
die Spitze (jedenfalls nach jüngeren] Entwurf) Appelmang. C, G, Appelmans, Kupfer- 
i" (lcm übermäßig Eeziemm Stil der Späteste" stechcr in der ersten Hälfte des 17. Jahrh., nach 
Gothik gehalfggäst- Nagler zu Antwerpen.   
Die im J" vorgenommene Resiaumtion des 1) Juliana Morell Gelehrte Dichterin und Nonne 
'l'hurms wurde von L. Serrure zu einer riind-  ' .    ' 
liehen Bearbeitung des Baus benutzt, dieger mit gägägligafyfiraä ägäglfägtlägä kulägä 
Hülfe seines Schülers P. Erk in einem Kupfer- auimon VIII 1865 
werke herausgab, wie die Niederlande kein ähn- 2) Titelbl. die iallegor Figur der Beredsamkeit 
liches besitzen: L. Serrure, Lza tcnr de Peglise zu; W-{äentü Guimäü Lucensis E_ 80m Jesll 
F312gteneingilgädigäiläggufa äääääfäedglläälljtiii; Allocutiones gymrlrwastliäaeä IÜIIÜKSY. läneääxnl. 
im R Erk: Amle" t837"1840'  Da" des" dziizilglcsrlzfjeticliliuiizg "sasäätiiit gär Appshsrii; 
sen: Notiee historique sur la. tour de Notre bezieht kann ich nicht sagen 
Dame d'Anvers.  Aufriss und die Grundrisse '  
aller Stockwerke bei: Mertens en Torfs, S- Naglerv Monogl" 1' NO' 2213   
(ieschiedenis von Antwerpen. III.  P. Ge- w' Schmutz" 
n arrd, Notice sur Yäglise de Notre Dame a Appelmans. G. Appelmanß recht mittel- 
Anvers. 1856.  Ansicht der Fassade bei: mägsiger lKupferstecher, um 1670 zu Leiden 
U hßPüY, L8 IIIOYQII 5186 mollumentßh NO- 139- thätig. Zani nennt einen Giorgio Appelman von 
F'- W- Wym" Holland um 1672 und 1680. 
Appelmmb Barthololnafeus oderBarend 1) Thomas Bartholinus, A. G. 1671. Anatoni, 
Appelman, Maler, gebnim Haag 1640, be- Pmi in Kopenhagen, Büste in QvaL Kent 
suchte mjüngern Jahrenltahen, wo erden Bent- Dimm; pinx, G, Appelmans sculp. 4. In dem 
namen Hector erhielt. Aus der 'l'erwvesten'- unter No. 2 erwähnten Werke. 
sehen Handschrift, die sich auf die Haagschcn 2) Verschiedene anatomische Bll. für dessen
        

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