Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600365
Alexei Andrejew w-Wß-"W- Giorgio di Pietro Andreoli. 
von Simon Uschakow im J. 194, gesehn. von Schnitzer, verfertigte für die Kirche S. Martino 
Wßssili AnQYjßjeiVß). Stich unbekannt. in Chinseca zu Pisa 1389 und 1390 zwei Schränke 
5- läge" ilulägigcällglil läscggäliglläegbllgilä (xi  und einen Altar, der in der Inschrift seinen Na- 
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PP-gi- 11"- 113- 125- mlfm-  C r  äifkiriiiuäfää-äaiä ifßäiaiiiedäiftilliäii. 
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Eepm Pate? n Omen; 0 ceAbMOMb npßcylgßv und vergoldete Inschrift an dem in'der Sakristei 
Harpam, 1.1, yßapoßa ( Stas 50W, Analyse der noch erhaltenen Schranke weder mit Bonaini auf 
Abhandlg, Rgwinskjis; "Die russischen Stecher die in demselben angebrachten Gemalde bezie- 
6130m im Bericht über die 7. Zuerkennung des hen, noch mit Crowe und Cavaleaselle den An- 
Uwerßwßßhßll Preises) 1554- P. 17. dreoceius für einen blossen Zimmermann oder 
Ed- Dobbm- Tischler erklären. Die Fresken an der Decke 
Alexei A11 51' ßjew- Unbedßutellüef TüSSi- der Kapelle, in Welcher der Schrank ehemals 
eher Kupferstecher um die Mitte des 18. Jahrh. gestanden hat, sind ihm natürlich ebenso wenig 
VOD ihm bekannt: zuzugghr3iben_ 
Ein Bild der Don'schen Muttergottes, irrpuAopo- s. Bonaini, Memorie intorno Traini etc. p. 96. 
BßJVb yliennm, Anenehizi ABApeeBUc (gesehn.  Milanesi, Documenti Senesi. I. 369.  
vom Schüler Alexci Andrejew). H. 252 mill., Crowe und Cavalcaselle, Gesch. der ital. 
br. 145. Malerei (übers. von Jordan]. II. 344. 
s. Ponunciiiifr, Pyccieie rpanepbi (Rowinski, FT- W- Ungef- 
Die russischen Stecher). Moskau 1870. p. 150. Andreola. Filippo Andreola, hlaler in 
Ed- Dobbm- Fresko und Wasserfarben zu Neapel, i- 1734. 
Andreini. F erdinand Andreini , Bild- Er war Schüler des Solimena, in dessen Manier 
hauer, geb. zu Settignano bei Florenz am 14. Ok- er mit flüchtiger Fertigkeit arbeitete, und dessen 
tober 1843. Er war ein Schüler des Bildhauers Bilder er zum Theil auch kopirte. Namentlich 
Ulisse Cambi und sein erstes Werk eine Mar- gab er sich mit der damals gebräuchlichen Aus- 
morbüste des Königs (1860) , die im Saale der malung von Palästen und Kirchen ab, indem er 
Centralstation der Eisenbahnen in Florenz auf- die von den Ornamentmalern freigelassenen Fel- 
gestellt wurde. Ein Putto in Lebensgrösse, den der geschickt ausfüllte. Er soll oft in Einem 
gefesselten Amor vorstellend, ist die beste Ar- Tage ein Gemach zu Stande gebracht haben. 
beit des Künstlerß, Voll Anmllth und Freiheit Oelbilder hat er nur ganz wenige und aus seiner 
der Bewegung; doch ist die Behandlung der For- früheren Zeit hinterlassen. 
men etwas rundlich. Das Porträt des verstor- s. Dominici, Vite dei Pittori etc. Napoletani. 
benen Bildhauers Alessandro Tomba vom J. 1864 IV. 549. 
ist das letzte Werk Andreinfs, der seitdem, wie a" 
viele Jüngere, vorzog, die Arbeiten Anderer in Andreoli. Giorgio di Pi etro An dre oli, 
Marmor auszuführen.  Dekorateur von Thonwaaren, in Pavia gob., das 
Clwallucci- Jahr ist nicht bekannt. 
Andreino. Andreino da Edesia, Maler 
zu Pavia im 15. J ahrh. Von ihm ist daselbst in I. Nachrichten von seinem Leben. Charakteristik. 
der Apsis der Kirche S. Michele noch ein Fresko E k h   J_ h 1485 a h 
erhalten, Krönung der Jungfrau in der Gloric G äbflm äc 0D läl-lmlläarä. bd.gää' nuntgrndgn 
mit einem anbetenden Prälaten; eine Arbeit, die F? t m'a esäm 4501i atafrit 0 nam ntlich 
nur einen handwerksmässigen Künstler anzeigt. dursheli, es 3111328  01:19 eGrii). e   
Er war offenbar in der älteren Weise befangen u"? rancesco 3mm er "u 10 zu 88mm 
     Residenz erhob zu hoher Blute gelangt war. 
und hinter seiner Zeit zuruckgeblieben; daher M. '    
     it A. kamen seine Bruder Salimbene und 
ihn Lomazzo falsehlich unter den alteren Mei- G.  d  b  d V  
stern anfiihrt, welche die Figuren ausscr Ver- lovallnh (5,013. enent faltet (z! m; elägg 
hältniss mit der architektonischen Umgebung runä Slum 23'553 an 98 ll z .Wur 6' In 
setzen.  In der zweiten Hälfte des 18. Jahrh. Wur. e Ihm das atnpaß dlefnttadlnanza no 1 8' 
 verliehen, auch zeichnete ihn der Herzog zu 
sah man noch an der Fassade von S. Martino  d _h lt M l 
einen hl. Martin, den man ihm ebenfalls zu- Wlgel Oben Wa e; aus" d  h K d 
schrieb, sowie Fresken (mit der Geschichte eines h ltle 61:5 an. der e'JVO1Il51gneg.slc un. e är- 
Heiligen) in einer Kapelle von S. Salvatore und Aa teä alt: Smd wmR 'bb.  1 13 walreräläsller 
in der Sakristei von S. Tommaso an derWölbung. Ar s0;:l_ vlsilaeiäiuin gngäzghz: wääegheäsubgr 
s. Lomaz zo Trattato dclla Pittura. Neue Aus    -U  v l ' 
I. 54 n_ 3'21_  FL Button, Noüm etä malte, tlieils glasirte Reliefs uon lhon. 1511 ent- 
n_ 41_ 51_ 55_  Gel Cantu, Inustrazione stand ein solches Basrelief in der Kapelle der 
(191 Lombardoqzeneto, P_ 173_  growe und Bentivogli für den Altar des hl. Antonio Abbate 
Cavaleaselle, Gesch. der ital. Malerei (übers. in S. Domenico zu Gubbio- Es wurde im 
von Jordan]. II. 418. 17. Jahrh. weggeräumt, um einem Barockaltare 
i" Platz zu machen; bloss die Figur des Heiligen 
Andreoeeius. Andreoccius Bartolomei ist erhalten. Zwei Jahre darauf vollendete A. 
(Andreoceio di .Bartoloineio) in Siena, Bild- einen grossen Altaraufsatz der Madonna del Ro-
        

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