Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1602129
182 Aponte  Apostool.  
Nach Zapater wäre der Künstler im J. 1479 dienstvollsten Dilettanten, seiner Zeit gerechnet. 
Hofmaler geworden, und hätte wiederholentlich Nach der Umwälzung von 1813 ward er durch 
die katholischen Könige gemalt, sowie auch die den König Wilhelm I. in seiner Beziehung als 
Bildnisse , die sich zu Burgos befinden, sein Direktor des Amsterdamer Museums bestätigt 
Werk wären. und erfüllte dieselbe bis an seinen Tod mit dem 
Apontds Name und eines seiner Werke, das grössten Eifer. Im J. 1815 nahm er an der Kom- 
Altarblatt von IIuesea, werden erwähnt in den mission Theil, welche die von Napoleon aus den 
Schriften von Donner und A. Uztarroz, welche Niederlanden nach Frankreich fortgesehleppten 
werthvolle Aufzeichnungen über die aragonesi- Kunstwerke zurückholen sollte. 
sehe Kunstgeschichte enthalten. Jedoch weder Auf verschiedenen Ausstellungen in den 
Martinez noch ein anderer der aragoncsisehen Niederlanden sah man Bilder und Zeichnungen 
Schriftsteller überliefern uns Näheres über den von seiner Hand, u. A. auf der zu Amsterdam 
Lebenslauf eines Künstlers, welcher nach seinen 1813 eine Ansieht der Umgebungen von Tivoli 
ihm mit Grund zugeschriebenen Arbeiten als einer (Zeichnung) und auf der zu Antwerpen 1819 ein 
der bemerkeuswerthesten Maler zurZeit der ka- Gemälde, Ansieht der Umgebung von Bever- 
tholisehen Könige betrachtet werden muss. wijk (Nordholland). A. wurde zu wiederholten 
s. Z ap ater, Apuntes historico-biograiicos aeerca Malen Vmßitzender der 4' Klasse des k- niederl- 
cle la eseuela Aragonesa. Madrid 1859.  Die 1115511111375, im J- 1515 Ritter (165 OTÖCIIS vom 
übrigen Quellen,namentlichhandschriftliche,s.im niederl. Löwen und 1320 Mitglied des Verwal- 
Texte. tun srathes der k. Akademie der bild. Künste 
 P- LCTOTL zu Amsterdam. Sein Bildniss von G. H. H0dgeg 
Apontc. Sebastian de Aponte, verfer- gemalt, hängt in dem Versammlungszimmer des 
tigte die Chorstühle in der Kollegiatkirehc S. Verwaltungsrathes des Reiehsmuseums zu Am- 
Antolin zu Medina del Campo im 16. Jahrh. Sie sterdam.  
sind mit dorisehen Säulen geziert, und die Rüek- T. van Westrheene. 
lehnen enthalten verdienstliehe Flaehreliefs. Sein Bild niss, gemalt von G. W. Ilodgcn 
s. Geax1Bermudez,Diee. Gest. von H. W. Gouweziberg. 
U.  
Apostoli. Franz Apostoli, sonst unbe- von ihm gestochen: 
kannter Künstler der zweiten Hälfte des 1-14) The Beauties ofthe Duteh Scheel selected 
18. Jahrh. from interestintg Plfläläggä of aflliliflßd lllarällslcapc 
 Painters. Lon on  qu. 'o    i" 
Nach ihm gGBtOGhGn: Aquatinta nach L. B akhuiz en , A. O u yp ' 
Reliefbüste an einem Denkstein in einer Medaille, 30 Deelfk (änduAj amnifvgrgalglläiln 'AJ'vViä" 
vorstellend: Max. Comes. a Lamberg. Quadus. Neär j van O stad e '13 Pattex, "S   
Nat. IX. Kai. Dee. Mnccxxrx. Unter der Me- dael ' u) v (L Veldg ist Wolfwermaä" 
daille liegt ein aufgesehlagenes Buch mit 1776 J wglnahtg l l 
und Inschrift. Das Piedestal hat die Inschn:     
Democrito. duleiori., und Apostoli darunter. 15] Pandschaften m: Select Vwws m um South of 
Unten; Franeiseus Apostoli G. V. Inv. et del. Brancef- by the author of thf Rhafiha" MP5 
Jomn New Maaä 5m 8_  (Albams Beaumont): London 1194. 1101.   
W-  w)ifädihtfteitäiririläiänilläiwiiäääliallläe 
Apostool. Cornelis Apostool, Kunst- F0? y   
liebhabel", Maler und Steßher in Aquatintii, gßb- 17) Vue du Chateau et d'une Partie de la ville de 
1762 zu Amsterdam aus einem angesehenen Caire. De dem del. gr. roy. qu. F01. Aquatinta. 
Kaufmannsgeschlecht, -l- daselbst 10. Febr. 1844. 18-19) Zwei B11. in den Views of Hindostan von 
Von H. Meyer unterrichtet siedelte er mit diesem Daniell. (In den Vcrslagell en Mededeelingeil van 
nach England über, wo er sich dem Kupferstich bei k- Nedefl- 11185111111 W11 1344 NO- 3 er- 
Widmete. Im J. 1796 nach Amsterdam zuriiek- wähnt-I)  
gekehrt, erhielt er eine Anstellung bei den öifent-  kältdscliaftäni Iäerdem Nach B a r m W 
lieh?!) Wasserpautexk Später War er in fljiph?" J eUIIDBie Nrdsäüamdl in dem (latal. raisonne de 
matischer Beziehung als Generalbevollmachti- 1a Oonectiol, Hulthem (Gen, 1846) unter 
gter und Generalkonsul der Regierung in England Nn 4915 erwähnt; 
und als Generalsekretär des Generalgouverne- 22) Gezigt van de Scheide. D. Kleyne inv. qu_ 4_ 
ments in Niederländisch-Indien thätig. Nach 23) Lavinia Fenton, Schauspielerin, später Herzo- 
1808 hielt e1' sich beständiger zu Amsterdam auf SP1 V0" Bolton- Üaßh H0 531'111; 4- 
und wurde in dem genannten Jahr durch König 24) Oarel Wouter Visseher, als Maire von Amster. 
Ludwig zum Direktor des Reiehsrnuseums, im da?" läusltbänach rechts 1m Prom" 0' Aposmol 
J. 1809 zum Mitglied des königl. Instituts und Sau p" va"     
1810 zum Direktor des Medaillenkabinets er- 5' vag Eynden en m-d" W1lhgen' Gesehle" 
  denis der Vaderl. Sehilderk. III. 328.  Im- 
nannt. Seine Kunstkenntnlss war auf seinen man Bei, Levens en werken  
umfassenden Reisen merklich entwiekeltworden, desgleichen.  Le Blaue, Manual. ' 
und er wurde ganz mit Recht zmtei- die ver- W. Schmidt.
        

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