Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1601922
ß 
Alexei Petrow. 
Antropow 
 
aber wahrscheinlich das Bildniss eines grusini- die zwei Freskoseiten des Rathhauses und die 
sehen Fürsten (Artschil oder Heraklius 9) ist. verschiedenen Oelgemälde im Saal desselben, 
Von A.'s Heiligenbildern nennen wir: "Die den in der oberen Pfarrkirehe befindlichen Hie- 
Dreicinigkeitrr (1784) und vder Apostel Paulus ronymus, zwei Oelgeniälde in der Sammlung der 
mit Maria Magdalenau (1788)  k. Bibliothek. Für die Fassademalereien des 
 Rathauses erhielt er 1000 Gulden, worüber er 
Nach 111m gestochen 1 am 29. Nov. quittirte und sich Johann Anwand- 
I)Teimuras Nikolajewitseh. anheim-i, A_ ter Maliler von Lauingen nannte. A. v. Zahn 
Anrponoim, nmphs. E. Bnimrpagiosm n A. Ppo- schreibt uns darüber: vDie (an den geschützten 
"mrh B11 C- urö- "P" 111- A11 11- 11 XXA 1_751"- Stellen) vortrefflich erhaltenen Fresken sind mit 
986151311 VOIIIIX Jänrrgllow, ßrßär- 110" 11- W111 0' grossem dekorativem Geschick als Nachahmung 
ä; Xßxsunuyl Klgiilstg W117? üanglägr 11' im" einer reichen Architektur mit Figuren in direkter 
  mill.,s   .   
1m 221 onneiibeleiiehtuiig (du ganze obeie 'llieil im 
2] Das als nFilaretri bez. Bildniss, gez. von Sso- Schlagschatten des ünglrtcrl Kranzgesimscs) ä"? 
luzgw um] ßhromomhograpilil-t von Dreygu er malt. Die Stellungen der Figuren sind inanierirt, 
in dem Praclitwerk: nApeßuggrpn P0041 die Gewänder baiisehigg iiatternd, Charakteristik 
roeyjiu (Altei-thiimer des russ. Rei- ist nirgends angestrebt: die koloristisehe Wir- 
151139- E k] W__ _ kiing aber ist höchst luftig und harmonisch und 
S-  xiirqpgpnirrääai-ulrligi; entspricht dem ornanientalen Rokokostil des 
A. N. Andrejew Malerei und Maler] St. r. 1357. gingst,  S61"? glühen" 1333, fwhf-rirll" 
p. 479.  Ponnnelciü, Pyccic. rpau. (Ro- lben u en, m Q5 ml  arg rus (1,81 "f" 
winski, die russischen Grav.) St. P. 1870. 101.5? nach Itrmlkiurt m (im MGSSEL guck 11T" 
P_ 151 theilt von ihm, dass seine Oelgemalde sich 
vorzüglich durch ein etwas kaltes Kolorit, eine 
Nikolai Antropow, jüngster Bruder des etwas unrichtige Zeichnung und einen manie- 
Vorigeii, ebenfalls Maler, ein Schüler Griminers. rirten Vortrag kenntlich machen; das Breite 
In derAkadeinie der Künste ein von Mich. Belski und llIai-kige seines Pinsels gehe mehr aus Sei- 
gemaltes Bild, welches wdie Familie A. P. An- nen Frcskoarbeiten als seinen Oelgeiniilden hm-_ 
tropowsn darstellt. Den Mittelpunkt desselben vor.  Dieser Anwander ist vermutlilicli der- 
bildet, wie es scheint, Nikolai Antropow. selbe, der nach Lipoivsky sich in Landsberg am 
Ed- Dßbbm.  Lech aufhielt. Von dievscin waren in der ehema- 
Antrßpr- J Oheim Antrvpp, deutscher ligen Benediktiner-Abtei Scheiern zwei de- 
Kupferstecher, der gegen das Ende des 18.JahrlJ. niälde; Das eine stellte vor, wie Konrad 1]_ 
schlechtes Zeug für Buchhändler lieferte. Gmf von Dachau dem Alm; des Klosterg 1155 
S- 11115511. Neue Zrlßarlß-  den in dortiger Kirche verehrten hl. Krßllzpar- 
 W-   tikel übergibt, das andere ist eine Geburt 
Antrrarpfm- 59113111195 Von Antwerpen, Christi. In llalnrs Manuskript (im Anlang des 
Mil-lfßr  11111 1590, S- Johallnesj  19. Jahrh. zusammengestellt) heisst es von Au- 
519119 1111911111111"? C119 1110151101", Wß1C11C m15 1116" wander: dieser Künstler verfertigte zu Kloster 
36m Namen Vßrkmnrllen, unter 111113" Vßrnamßn- Scheiern die Fassambeit des Choraltitres und der 
 1  ,     
Anversm Ugo dyAnversill avan der G005 mlitlllzrizbiii- Laib:1ellbihälignfcfiiqnliigldlilikzuielillgiiidhg 
Anvien. l B_ V_ Anvien (wie im Katalog zu Qmiiiirl 1.764 die Decke aus; eine reiche Kein- 
von Mai-alles steht: Jean Baptiste van Anvieii), 130811310", am "rspmllgllch a"? 1200 15131111311 17) 
scheint unverdienter Maßen ziini Ruf eines bestanlmn halben fnaär In dieser grossartige" 
Künstlers gekomhien zu sein. Es gibt ein Werk Malen" erdvelst Sloh A'_als_elnen der geschlck" 
in 2124: TheatrumPontificiim, ImPeratoriim, Re- loäten Melster V0" am Alt Werken zu Jener 
gum, Duciiin, Priiieipiimetc. Antverpiae apiid Pe- Amt    
trum de Jodc, 1651, mit 180 Bildn, von verschie- B" J; L 11) 0 w s k 1" Im") Kunstlerlexüflilh  
denen Steehern verferti t. Darin kommen zwei J.ilck' Panlileon (leg lfltemm" und hullsller 
  g    liambergs 1821.  Jack und lIe l 1er, Beitrage 
131mm 12m1 bei J' B' v: Anvwl] 513111131 131117117117, zur Kunst- und l.iteratiirgeschichte. 1822 
Av. 1640.13. de Jede exc., und eines: J. E. V. A. p,147__ K11 n Sudan, Stuttgart 1341 1,37 
sculpi eiiravit, Antverpiae apud Pet. de Jede, W. Schmidt.  
1648. d. h. wol,er liess es stechen, nicht er stach Anxenor, s, Alxenor, 
es selber, wie bei Kramm, Levens en Werken, 
zu lesen. Anziarii. Giacomo Anziani oder  
W. Schmidt. ciani, von Ravenna, nach Zani geb. 1681 und 
Anwander. Johann Anwander oder An- -l- 1733, war zugleich Maler, Zeichner, Baumei- 
wandt er, Maler, geb. zu Laiiingen, warum die ster und Radirer. Zani spricht ihm Verdienst z11_ 
Mmß (185 13-1311141- Zll Bßlllberg rlläfig. Daselbst A. 'I'uschi-ni und Dom. Capaci waren nach Bel- 
malte er unter Anderm einen hl. Thomas von traini seine Schüler. Anziani, sagt er, half dem 
Aqiiin im ehemaligen Dominikanerkloster 1757, Capaci an einem Bilde, hl. Petrus und hl. Apo]-
        

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