Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1601914
Antonius de Florentia  Alexei Petrow. Antropow. 161 
 
Fenster des rechten Kreuztlügels. In den Doku- Ilolzsehneider) auf dem folgenden, wie es scheint 
menten des Archivs kommen sie erst 1486 als von Burgkmair gezeichneten Blatte. Dasselbe ist 
Meister (Mistro Antonio und Mistro Silvestre) gut geschnitten, so dass man bedauern muss, 
vor. kein anderes sicheres Werk von ihm nachweisen 
s. Pietro S accardo, Saggio d'une studio di storia zu können.  
artistica SOPTai mllsaißi den?! Chiesa di 5' Memo Kaiser Maximilian I. init Gefolge in der Hofkapelle 
i" Vellelißi Ven- 1554- P- 10-  Venczia e die Messe liörend. In der Mitte des Vordergrun- 
le S119 laälme- n- 30-  des knurren sich zwei Hunde an. Die alten 
b- Drncke haben in Drucklettern oben die Inschr. : 
Antonius. Antonius de Florentia, nennt Ein liüpsch spruch von Kaiser Maximilian, un- 
sich der lualer von Vier Heiligen-Figuren in der 128D VBISGI 0 KälSBY Maximilian, Dein lOb-ißil Illnt 
Sammlung. der Akademie zu Venedig (vordem auß sprechen kan etc. Aiitony Formschneider zu 
in der Kirche de' Serviti daselbst), die nach FräwifuädtI FoLk h d .t 1515 
Crowe und Cavaleaselle (History of Painting in und äcölswzällfler Omme" am: Ab Y" m1 
Italy. I. 480. Anm. 2) dem 15. Jahrh. angehören Die späteren Abdl._ haben unten eine 1mm 
und nichts Von dem Stil der älteren Venezlanl" nische Inschr. in 3 Zeilen mit dem Datum des 
sehen Schule an sich tragen, sondern in jeder Todes des Kaisers (1519). 
kllnsufht ganz fwrentlnlseh fmd- Auf lhn mogen s. Barts eh, Peintre Graveui" Vll. App. N0. 31.  
sich die urkundlichen Nachrichten beziehen, wo- Heller, Leben Dürefs No. 1889.  Passa- 
rauf Baldinueci Seine Behauptung stützte, dass varit, Peintre Graveiir. lll. 207. N0. 270; 271. 
Antonio VOIIGZitLIIO, d. i. Antonio di Fran- N9. 99.  Gjvinner, Frankfurter Kunst und 
cesco (s. diesen), der aber schon im 14. Jahrh. Kunstler- 1592- P- 41-  
lebte, ein geborner Florentinersei.  W" Schmm" 
F1 W_ Unyw Antorides. Antorides (Antenoridesi), Ma- 
Antonius. A n t o n i u s d e F l o r e n t i a, ä? Schääxts ärllstldeih lebte etwa 330 v" Ch 
Bildhauer und Baumeister, s. Averulino. mms   B 
Antonius von Rom, s. Aquilio. Alltfeall, S- Älltreßll- 
Antonozzi. Franco sco Antonozzi, Maler ÄIÜTOPOW- Alexei Petrowitsch Antro- 
in der zweiten Hälfte des 17. Jahrh., wurde nach pow, russischer Maler, geb- 1716,  1795, be- 
Zani in Aneona, nach Rieci aber in Ogimo ge- gann mit sechzehn Jahren seine Kunst zu erler- 
boren und liess sich in derletzten Epoche seines nen. 1739 ward er als Schüler in die Kanzlei der 
Lebens in Ancona nieder. Die Kirche S. Niecolö Bauten aufgenommen; 1752 finden wir ihn in 
de' Lorenesi in Rom bewahrt von ihm in der Kijew, wo er Kuppel und Wände der von Ra- 
ersten Kapelle rechts ein Altargemälde. Sonst Stfßlli im ROROkO-Sfil 11011 aufgefühlien Ami-Te- 
waren vorzugsweise seine Landschaften gesucht. JEWSChI-In Kirche mit liIä-lerßißn Sßilmiißktß und 
Wenigstens von lgnazio Ilugford, der als ge- auch Heiligenbilder für die Ikonostasis malte. 
lehrter Sammler und Malerin Florenz lebte, wird 1755 malte 81' die P1150068 im GOIOWiIYSGhGD 
berichtet, dass er ein besonderes Interesse für Palais Zll MOSkMI- Aiimiiiig hätte Sich A- den 
sie besass. Ruf eines tüchtigen Heiligen-und Porträtmalers 
Ein Vorfahre des Franeesco AntQnQzzi war erworben. Auf letzterem Gebiete ahmte er R0- 
wahrscheinlieh jener Leopardo Antonozzi, tari nach und fand besonders in den aristokra- 
der 1638 das Werk De' caratteri herausgab, und fischen Kreisen St. Petersburgs viel Beifall. 
den Zani als einen kalligraphischcn Zeichner Als sein bestes Bildniss wird dasjenige des gru- 
rühmt, der mit einPaarFeder-striehen oder selbst sinischen Fürsten Teimuras bezeichnet. Auf 
mit einem einzigen Zuge jede Art von Figuren J. J. Sehuwalows Empfehlungiwurde er mit dem 
machen konnte. damals bedeutenden Jahresgehalte von 600 Rbl. 
s. Ricci, Mcrnorie storiche etc. di Ancona. als Maler und Revisor der Hßiligßnbildmalerei 
II. 423. 441.  Titi, Descrizione di ltoma. an der nsynodeci angestellt. Auch gründete er 
p. 410.  Zani, Enciclop. in St. Petersburg die erste Schule fiir letzteres 
Jllnwi- Fach, in welche jede Eparchie zwei Schüler- 
Antonuecius. J  A. Antonueciug, ßigent- sandte.  A. befand sich unter den Malern, die 
lichwolAntonucci,Malerirni7.oderl8.Jahrh. ZIIT Krönung 41W KaiSßrin Katharina H. nach 
I Moskau kamen, um" die Krönungsfeierliehkeiten 
Nach ihm gesmßhßnf darzustellen: er malte u. A. ein vielfach ko- 
Bildniss des R. P. Rizerius a Mutia. (lest. von Plrtes POTtYäÜ de? Kaiserin in Lebensgrösse in 
Nie. Oddi in Rom. weisscm Kleide, Purpurmantel und Krone. Von 
s. Hei nekeu, Dict. seinen Bildnissen erwähnen wir ferner Peter III. 
W. Schmidt (1761) ; Peter I. (1769) und ein männliches Brust- 
Antony. Antony, Formschneidervon Frank- bild (1772) in der Moskauer Rüstkammer, das 
furt am Main in der ersten Hälfte des 16. Jahrln, zwar auf der Rückseite als Patriarch Filaret 
nennt sich als Verleger (ungewiss ob auch als Nikititsch bezeichnet, nach neuerer Forschung 
Meyer, Künstler-Lexikon. II. 21
        

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