Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1601852
Antonio da. Trentso 
Agtoniqfgiqyylomenico. 
155 
Arme kreuzweise auf die Brust legt. Nach Par- Antonio. Antonio (ii Lunigiana, Domi- 
meßißllillo- Hßlldllnkel V0" Zwei Plßttßll- Ufl- nikanermönch, fertigte iinAnfange des iö. Jahrh. 
bezeichnen 5- B- XH- Abth- VÜI- 8- Arbeiten in eingelegtem Holz. Er war Schüler 
32) a5 choäiäschinffmpiiaäsätl väägeääilßvtaggtzit des Fratc Damiano. Die Intarsien im San Ro- 
eine ras e, zw i wer I'll     
Frau; dahinter liegt eine Violine an der Erde, mano in Ifuccajslnd Pem Welk" 
um anzudeuten, dass die Musik den Zorn be_ s. R1 cci, Storia dell architettura. III. 640. 
siiiiftigt. Nach Parmegianino. Helldunkel  Jamen" 
von zwei Platten. Unbezeichnet. S. B. XII. Antonio. Antonio da. Pavia, Maler, der 
Abth. VIII. 11. sich 1528 unter den Künstlern verzeichnet iin- 
33) Ein sitzender Philosoph, Proill nach rechts hiii- der, Welche an der Ausstattung des Palazzo (131 
geWendetv, legt Seine fecme Hand alff Etwas, Te zu Mantua beschäftigt waren. Er war ein 
das man nicht wol bestimmen kann; hinter ihm geringesqralent von dem man mit Recht gesagt 
3 Frauen, wovon man nur die Köpfe sieht, und hat da s. .h ' d. K t  M t nah, auf 
dahinter eine vierte stehende Frau in ganzer  ' _s (11111 13 i? uns Welse an eg, d 
Figur, die sich mit dem linken Arm auflehnt 91m1 m? nge tu e hßrabgekomrrg_en_ Sei, lln 
und einen Globus betrachtet; an der Vorderseite gelwrte 111 der Thilii Zll den mittelmasslgen Nücil" 
des Steines oder Kastens, worauf der Philosoph folgern der Schulen von Murano und Padua, in 
sitzt, ist ein Kompass Nach Pßrmegiailinß- denen sich die Weise der Vivarini und des Man- 
Helldunkel von zwei Platten. Unbezeiohnet. tegna, sehr unvollkommen mischta Seine Ge- 
kL 3?" i? 13' X.H' Abth" VHL 16? hier heim stalten sind schwer und fast abstossend, seine 
 es." .1? s ronomhem  Tem eramalerei roh und von r eniKontrast 
34) Ein sitzender Philosoph, Froiil nach rechts hinl- zmsgh) L. ht d s h_ tt 5012.05 Zü e zei t 
gewendet, scheint in seine Gedanken vertieft  m1 1c   4 en- lqse g g 
und ran ein Buch, worauf er sich mit dem linken elpe Altartafel mit seinem Namen m dem Muße? 
Arm stützt; hinter ihm ein auf einem Stock Virgiliano zu Mantua: ThroncndeJungfrau mit 
reitender Amor. Nach Parrnegian in o. Hell- Kind zwischen vier Heiligen (fast lebensgrosse 
dunkel von zwei Platten. Ohne Zeichen. 8. Fig), bog; Ant, Papieäis p. Das Bild erinnert 
B- Xn- Abth- X- 1- an die Altartafel des Andrea da. Murano zu Mus- 
35) Der Iiautenspichm Ein alter Man" ' a" der solone ist aber schwächer. Doch ist zu beachten, 
Erde sitzend und an einen Baumstamm gelehnt, d d. M l  l  t "b d d St rk 
stimmt eine Laute. Nach Parinegianino. In ass w 3' am! Ben ru gewor an un a. 
dem Itande, welcher diese Darstellung ein- nfwhgßdullkelt hä-il- f- YOII derselben Art ist 
fasst, ist das Zeichen des Antonio da Treiito ein anspruchvolles Bild im Museum von V6- 
rona, das die Bekehrung des hl. Paulus dar- 
stellt, eine Geburt Christi in dem Hause des 
elnßesehnmen- Hendunkel Apothekers Mangini zu Piove (dort dem Man- 
 tegna zugeschrieben) und eine grosse Altartafel 
von zwei Platten. 4. B. X11. Abth.  3.  m lilflllersn äaiätäellälfäätzihgjuläälgeälä3x32, 
36) Ein nackter Mann, vom ltüeken gesehen, sitzt San IÄI]  d ä!  h  b  in der 
auf einem Erdreich und schlaft, Kopf und Arme dftm Irt011l0 a. 3113110 zugesc rie im)   
auf ein vor ihm beiindliches hügeliges Terrain Mitte die Verkundiguiig, auf den, beiden _Seiten 
gestützt, wo man das untere Ende eines dicken je Zwei Heilige, in der Predella die Vermählung 
Bauinstammes sieht; neben ihm an der Erde, der Jungfrau, der himmlische Gruss, Geburt 
links, eine weibliche Marmorbüste. Nach Par- Christi Anbetung der Könige, Flucht nach Ae_ 
megianino. Helldunkel von zwei Platten. ten' Beschneidung. in den Oben, Giebelfeb 
Ohne Zeichen. Fol. B. x11. Abth. x. 13. äyp '  '     
    am der gekreiizigte Heiland zwischen Maria, 
Eines der schoiisten Blatter, welche Antonio 1' t und zw i Heil. e E. G  
da Trento gemacht hat. Vasari erwähnt es unter d-Qfn Elfmlge 15 fm l e  lg n- m 9 
den Werken dieses Fornisclineiders, und Bartsch Illällde 111 de? S-{mm ung Ballwr zu Lonq-On r 
oder vielmehr Mariette  denn hier wie an so Jungfrau mit Kind unter reich ornamentirtem 
vielen anderen Stellen wiederholt Bartscli wört- Eggen zwischen zwei Engeln , in der Art; der 
lich die Bemerkungen Mariettcfs  äussert da- Paduaner Sghulg und dem Schiavone verwandt, 
bei folgendem "Diese Figur, f" hbloßel akadf- hat in den Pilastern die Buchstaben A. P., wel- 
mischer Akt, ist aiisne nien so ön, was (ie  g    
Richtigkeit der Zeichnung und die Leichtigkeit ehe lgolrägfdhläieä? {iss(ärlzänetieuänhääüfjfni 
des Vortrags anlangt. Nur Parmegianiiio konnte 5' 50a  Crowe änd Gav l alle Iüstmf 0;. 
so geistreich zeichnen, und man zweifelt nicht, P I ü, in N th n, 8'1c;2e341' 343 43h, 
dass er selbst die Züge und Sohrafiiruiigen, am 1 g 0T acy"   C    
welche Schatten und Lichter ausdrücken, auf l Towe u" am  
den Holzstock zeichnete, bevor er sie schneiden Antonio, Antonir, (191 Dgmenißg, Maler 
11988. W01" er sich des Antonio da Tran") be" in Florenz in der ersten Hälfte des 16. Jahrh, 
dienuh welche? das Gfllflf,ßärtlilorälschgüiäet i? war 1539 bei Ausführung der Bilder im grossen 
Hindltnkei m." im g I" m s e" Bar .3] e 6') Sehlosshofo der Medici bethoiligt. Zur Feier der 
Die Richtigkeit dieser Bemerkung scheint mir H h  d C  .t L  d. 
aus dem schon oben angeführten Grunde zweifel- , 0c Zelt es Herzogs  05mm _m1_ 9011013 1 
haft, und fände ebenfalls auf andere Blätter des r 019910 gemalt, Verherrhehten sle dlerrhaten des 
Antonio da Trento ihre Anwendbarkeit. ff gerrseherhauses neben denen (16? Griechen 111111 
E. Kotto  ömer. 
20'"
        

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