Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1601623
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Fite Aateaig. 
 
Antonio di Franeesco. 
unbedeutenden Maler des 14. Jahrh. angehören. Gemälde der Brüdersehaft S. Niccolö Reale bei 
Endlich malte Antonio in Prato, wo zwar die S.Franeesco in Palermo (das im Charakter seinen 
Fresken im Palazzodei Ceppi, einer frommen Pisaner Werken ähnlich sei) die Bezeichnung 
Stiftung, deren Gründer hiervon ihm verherrlicht trage: Antonio Longhi da Vinexia pinxit 1388. 
wurde, gelle erloschen SlPd, dagegen eine Kapelle In Venedig besassen die Maler und Kaufherren 
im Qucrschiff der Kathedrale noch Fresken in Gaddi aus Flm-gnz ein Zweiggeeeliäft; der jün_ 
seiner Manier aufzuweisen hat. Diese setzen eine gare derselben, Agnele Gaddi, eell sieh sogar 
Rellle Voll Gemälden llerli, Welelle V09 einem einige Zelt daselbst aufgehalten haben und übte 
tüchtigern Künstler, vielleicht Starnina selbst, jedenfalls (nach Crgwe und Ceveleeeelle) auf 
herrührßn-  dortige Maler auch einen gewissen Einfluss alle 
S- VßSeYl, 6d L8 Monnier. II". 202. 215-  Dass sich Antonio -an ihn anschloss und nach 
Schnaase, Gesch. der bild. Kunste. V. 481.  Florenz zu ihm in die Lehre ging, berichtet Va- 
imtrarifrissszslen  "f   n nnnnnnn nnnn nnnnnnn. nnnn nnnnn 
FR W_ Ungm Manncr gleichaltrlg waren und wenn Antonio'e 
Antonio. Antonio di Andrea Tafi ist in Werlfeffht 39W". '11? Rlchmng Agfolo Gas-an 
einem Verzeichniss der Malergilde von S. Luca als dieJenlge-Glottlno s um? namenthch des G10" 
zu Florenz mit dem J. 1348 eingetragen, und vaänä da H1? llagohofenbalägm Ilinärhzläb emer 
demnach wol eher ein Sohn, als ein Schüler der ärärscäirsäeniläit c 11:1 eäegäfäniltämäun genug 
Andrea 'l'aii, der schon 1294 starb. Vasari sagt, Kunstweisen aus den Charakteren und Ailavon 
er sei ü? 53er Magier geweslilh obgleich er von der einzelnen Künstler Wie Giovanui da Milääg 
seinen er en nic ts mehr annte.       
s. Vasari ed. Le Monnier. I. 286.  Gaye, Car- iälitscilulär gagd?gäläglu1äeä:  
 tegglo am 11' 37' U Gaddzfsrkednelsvgegh seine Eigenart auf (ideell: 
Antonio. Antonio di Andreuzzo ist 1370 gbertrilgd so hat sich. auch där begabte flntonlß 
bei der Malerei im Chore des Doms von Orvieto inäzllgnoväeinem elgeneäv inuls igeäads 9m" 
als ein Gehülfe des Ugolino di Prcte Ilario be- 3m   gläeliäfllnel. er e du  lila-langen 
schäfügt. es iovannl a 1 ano un, solmag sie vdag. aus 
s. Della Valle, stoin del duomo a1 Orvieto. am"?angeborenenverwandtsc a tbeldelmelster 
pp. 117. 384.  Luzi, I1 Duomo di Orvieto. erklären" 
Fii-enze 1866. p. 372.  Als Bildhauer, 1350, Nach Vollendung seiner Lehre in Florenz 
führt ihn Z ani , Eucicl. auf. kehrte Antonio, wie Vasari erzählt, nach Vene- 
U- di zurück fand hier reichliche Beschäfti u 
Antonio. Antonio da C ampilione , Bau- ungfl erhielt lsogar den ehrenvollen Auftrag?  
meister und Bildhauer in Bergamo, war ein eine Wand der Sala dcl Consiglio zu malerh 
Schüler des Giovanni da Campilione daselbst Allein Gehässigkeit und Neid seiner veneziani- 
und Gehülfe bei dessen Arbeiten an den Portalen schon Kollegen vertrieben ihn bald und für immer 
von Sta Maria Maggiore, wie ein 1361 begonne- aus seiner Heimat. Vasari berichtet dann weiter 
nes Rechnungsbuch dieser Kirche ergibt. von Malereien , die er darauf in Florenz auege- 
s. Tassi, Vite de' Pitt. etc. Bergarnaschi. I. 11. führt habe (im Kloster S. Spirito, in S. Anm- 
U- nio al ponte alla Carraia und in S. Stefano 
Antonio. Antonio di Francesco aus Ponte Vecchio). Von allen diesen Gemäldenalg 
V o n e d i g, gen. A n t o n i o V e n e z i an o , Nichts erhalten. Vasari rühmte daran die ringe- 
Maler in der zweiten Hälfte des 14. Jahrh. Bal- meine Sorgfalt und Feinheit der Ausführung 
dinucci will zwar auf Grund urkundlicher Nach- die bedeutsame Charakteristik, die Naturtreuä 
richten behaupten, A. sei Florcntiner gewesen und das unmittelbar ergreifende Leben. Muss 
und nur wegen seines längeren Aufenthalts in man von diesen Lobspriichen auch Manches ab- 
Venedig Venezianer, ebenso aber auch wegen ziehen, so zeigen doch noch erhaltene Bilder des 
seines längeren Aufenthalts in Siena nach diesem Meisters ähnliche Eigenschaften. Namentlich 
Orte genannt worden. Allein sowol in den Do- aber wurden Federzeichnungen von ihm (zu den 
kumenten über die Malereien im Campo Santo Fresken in S. Spirito zu Florenz), die in Vasal-fs 
zu Pisa als in den Büchern der Dombaubehörde Besitz waren, von diesem als die besten ihrer 
zu Sicna, wo er mit Andrea Vanni 1369 an den Zeit gepriesen. Im J. 1370 war Antonio in 
Gewölben des Doms malte, heisst er Antonius Siena und malte hier in Gemeinschaft mit 
Francisci de Venetiis. Baldinucci scheint Maestro Andrea di Vanni am Gewölbe des 
ihn entweder mit Antonius de Florentia oder Domes. Vier Jahre später begegnen wir ihm in 
mit dem Antonio di Francesco dipintore (1407 Florenz, wo sein Name in der Liste der der- 
angeführt in der Florentiner Malerrolle) ver- tigen Barbicr- und Chirurgengilde (die Zugleich 
Wechselt zu haben.  Nicht unbedenklich er- diejenige der hialcr war) erscheint. Mindestens 
scheint die von Crowe und Cavalcaselle ausge- seit dem Jahre 1385 aber befand er sich in Pisah 
sprochene Vermuthung, dass sein Familienname Hier erhielt er am 10. April 1386 durch den 
Longhi gewesen sei, weil ein unbedeutendes Operaio 135 Goldgultlen für drei Bilder aus dem
        

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