Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1601442
114 Jean Antoine  Antokolski. 
druckt in der Revue universelle des Arts. XXII. WO er sich 1783 verheiratete und für das Kabine: 
108 ff. der mctallurgischen Sammlung im Münzgebäuda 
i   -7- -7- Glfffml- die plastischen Ornamente lieferte. Nach Mar- 
Bailggiläg; m55? an Atn täfhfät, dfraägosjäflillziir seille zurückgekehrt, verlor erseine Gattin schon 
(Generalfeldinessdrzdragllliempaiienfenf: von Metz): naclä eänlg? gahrengfhe" tätigen; er spgteläisoo) 
Er entwarf die Pläne zu mehreren öffentlichen noc en u trag'- w zwtdl Prunnen le (wüsten 
Gebäuden und baute 17 62 für den Kurfürsten Homer? und des Blldhauels uget allem Uhren" 
von Trier das Schloss Phili sfreud zu Wittlich Verschieden Gruppen und Siatuen m geb-rang- 
Auch verfasste er fol ende ISpchrift-  w? Erde' (im (lt sonst modglhrte (Gerephtlgkelt 
Traite rfiircliitecturg, ou Proportions des trois niltdderweäihqlltPnäKluääeläJäicchantäußfv") 
ordres Grecs, sur un module de doiize parties. am zum e! dm er  a1 eäi: Foä arselne 
Mit Holzschii. 2 Bde. Treves, 1768. 4. ä ggäälnlirggßäggilt [fähig sle a s l gle zum Ge" 
Antoine. Etienne d'Antoine, französi- 5- Mini": VOYage das 1a? däpartemenf" fl" midi 
scher Bildhauer (nicht erwähnt im Dict. von d? 1a Fralwe' W' 28'  Dmmnnaire 
Bellier de la Chavignerie), geb. zu Oarpentras in äfaflgcrligglqlllgädfs 31113223 Eis] deäzlräääggnäs a9 
der Pmvence den 20' Febn 1737i i" 1809 zu Peinture: Marseille. 1862. p. 41h.  Thiefya 
Marseille. Seine Eltern von kleinem Herkom- Guide des 6mm um ä Paris 11, 478, ' 
men, welche schon bald nach seiner Geburt nach g Alex. Pindhan. 
Marseille zogen, liessen ihn ein Gewerbe lernen, Antokolski. Mark Matwejewitsch An_ 
das er aber bei seiner ausgesprochenen Neigung tokolski, Bildhauer, 1842 in Wilna geb., war 
zur Kunst bald aufgab. Er hatte sich schon auf bis zu seinem 13. Jahre seinen Eltern in der 
liert Akadgniie im Zerilclhnen hervorljgeähaliäi und girthschtaft behiälfliclhhDai-aßif käm eä zu läinem 
ra nun ei einem onwaaren- a ri an en osamen 1er in ie e re. a a er er n 
ein, der ihn Vasen, Figuren u. dgl. anfertigen leidenschaftlich gerne zeichnete, entschlosggä 
liess. Mit zwanzig Ilahren widmete er sichjedoch sich die Eltern, ihn Bildschnitzer werden zu 
ganz der Bildnerei, und seine Arbeiten in ge- lassen. Bei seinemneuen Meistermusste Markus, 
brannter Erde kamen bald zu einem gewissen überhäuft von 'l'agesarbeit, sich des Nachts auf 
gut". hDoclL versuchte er sich auch imnMarmor. dem Boden verstecken, _um sich dort ungestört 
r sc muc te mit seinen Werken die Hauser des seiner Ifieblingsbeschaftigung hingeben zu lmm 
Viconite de Flotte und desoMarquis dArnisia: neu. Bis zu seinem 11. Jahre ertruger (118535 
äesonders wurden davon ein Narziss und ein Leben. _Dann Glllillßf. er seinem Meister und 
 aäib der Helena hervorgehoben.   erwarb sich nun die Mittel zum Unterhalt durch 
egcn Ende _des_J. 11.66 trat er seine Reise Bildsehnitzerei. QIn seinem 22. Jahre trat.A_, 
nach Rom an, für die er sich lange Entbehrungen von Professor _Pimenow als Verfcrtiger eines 
aufgelegt hatte. Sein allzu eifriges Studium zog Chi-istiis- undeinesMuttergotteskopfes bemerkt, 
ihm indess eine lange Krankheitzu, und nach- als vfreier Zuhurern in die St. Bctersburgerliuuut- 
dem er kaum wieder her-gestellt, mit einerGruppe akademie. Auf der akademischen Ausstellung 
in Terraootta (Jupiter und Juno mit der verwan- 18b4tmaehte siclrseiri vJudischer Schneidern (aus 
gelten Jo; ausgestellt zu Marseille. 1801) den Ilolz), eine Arbeit, fur die er von derAkadeu-lie 
rleis der TOIDISChGDHAKaGGIDIG erlangt hatte, die zweite silberne Medaille erhielt,duichkraft1ge 
sa er sich docli genotliigt, Rom zu verlassen realistische Auffassung und tüchtige Ausfuhi-uug 
und nach Marseille zurückzukehren. Ihm fiel bemerkbar. Im Jahre darauf folgte nein Geiz- 
dann, als, die EIIIWOlIDGPHVOII9311301112135 dem halsu (aus Knochenl, wofur ihm ein Stipendium 
Bischof dlnguimbert  lraä) ein lllausoleum zu vom Kaiser zu Theil ward (beide Werke waren 
gäitlclliää igelichlossenh, däse Arbeit  Riga: guck 131g der-l Paäisert Xlleltapssäteläulng 1867)_ 
des Bischofs Sliiaiiiä Säiuääüoä äiaubdns und JE? i? emmÄ-le 1'" eiäiiägJ d  I? d?" 
der Barmherzigkeit in dem Chor der Ka elle Siliäräfl iiläsnll" llg T Noafbh eindinukiiilzdlii) 1A Ifqul- 
des Hospitals auf estellt ilt für ein Werkpvon h lt  1? af nu  A t k lsk' 1870 n ein- 
Verdienst Es isä bezeichäiet- D'Antoine Oar- 31-6 in  ging {I0 O l an Pme 
      grosseieAibeit. {ÄDCIZHJlljVanxdßltsßilfeßkllcheq 
pent. iuvenitet fecit. 1774.  Zu Montpellier (Lebensgrosse, sitzende ltigur), die, im" Winter 
ist von ihm ein Brunnen dem Theater gegenubei- 18541 vollendet, in der Akademie der Künste (in 
mit der Gruppe der drei Grazien; allein (nach Gips) ausgestellt wurde und ein ungewohnliches 
Millin) scheint diesen Figuren gerade das An- Aufsehen erregte. _Der Junge Künstler wurde 
muthige zufehlen. tDas Modellzudiesein Brunnen dafur durch den Titel eines Akademikers und 
war 1501 zu Marseille ausgestellt. Zugleiclrmit den mehrfachen Auftrag geehrt, die Statue Sowo] 
dem Entwurf eines Monumentes, das die Stande in Bronze als auch .111 Marmor auszufuhrcu. Iwan 
von Languedoc auf dem Hauptplatze von Mont- der Schreckliche (ein Lieblingsthema der neueren 
pellier errichten wollten, das aber nicht zuStandc russischen Kunst) ist vom Künstler in einem 
kain. jener Momente aufgefasst, da er von Gewig- 
Endlich ging der Künstler auch nach Paris, scnsbissen und 'l'odesaiigst gequält, von Misg-
        

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