Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1601406
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Antioehos 
 Antiphilo s. 
vergl. Brunn, Gesch. der griech. Künstler. I. 283 
und Urlichs in den Jahrb. für Philol. LXIX. 379. 
unter Apollonios, Nestofs Sohn, weiter zu han- vergl. Brunn, Gesch. der griech. Künstler. I. 283 
deln ist. und Urlichs in den Jahrb. für Philol. LXIX. 379. 
      
Gesch. (ißljgfißßh. Küiistleä. I. 550. 567. -l Antlphanes' Blldhauer ausrrheben" Roher 
Overb eck, Gesch. der griecli. Plastik. II. 311. unter Anarom 
Ob die Marmorstatue eines Oceanus und eines An tip h an e s , Bildhauer aus Paros, Sohn de: 
Juppiter im Begitze des Asinius Pollio Werke Thrasonides, nach der Inschrift einer in Meloi 
des Antiochos Od6I'_8il1BS sonst unbekannten gefundenen, jetzt im Berliner Museum befind- 
Künstlers Heniochos waren, lässt sich wegen der liehen Statue eines Hermes 1'011 guter Arbeit all! 
Unsicherheit der Lesart bei Plinius XXXVI. 33 der Kaiserzeit: Corp. inscr. graec. n. 2435 
nieht gntggheiden; Gerhard, BOIÜIYB ant. BiidW. p. 75, n. IUÜ. 
H. Brunn. 
Antiochus Gabinius, Maler, Schüler des Antiphilog, Antiphilos, Maler aus Aegyp. 
Sepelis, wird Voll CieeTe (EPist- ed Attie- IV- ten, Schüler des Ktesidemos. Plinius (xxxv. 138 
15, 12) Wegen eines Pmzesses im J- 700 d- St- führt ihn unter den Künstlern an, welche der 
süchtig erwähnt- "ersten und ausgezeichnetstcn im Range an 
   i in  
Antiochus, angeblich Mosaikarbeiter, zu- gäfhlfäzäuigtfiäijghlißgfrgiäghgtllfgäYfiflmjdä; 
folge einei- missverstanclenen Stelle bei Sym- ihn als Repräsentanten der Malerei überhaupt 
machns (Epist Vm" 4m und durch Theon (Progymn. 1), der ihn neber 
Anti oc hos, angeblich Steinschneider. Ein Apenes und Protogenes _nennt.' Dilss er Zelige" 
Karneol mit einem Brustbilde der Athene und   Leiztere? w?)  slsgnaläasciläe] 
dem Namen des Antiochos ward schon von Bracci  a lg elt emiirselis "r 1 ipp o" 
    nien, andererseits für Ptolemaeus I. von Aegyp- 
(Mem. d. inc. 1. 11a, vergl. tav. 21) als eine t N  th" l. h b .n t ihn Lucian (dec 
Arbeit des Flavio Sirleti bezeichnet. Auf zwei 16m ur I? umlä 2 n   em Faktum a: 
anderen Steinen verbietet schon die Vertheilung umm min am" ".0  ) 11.11 am a1? 
       der Regierungszeit des vierten Ptolemaeus Phi- 
der Namensinschritt auf zwei Seiten dci Bilder l t  B  hun M3 mm auch die weiter 
a" eine" Steinschneider z" denkeIL E? diiiuait in ävelcher Antiphilos a1: 
s. Brunn, Gesch. der griech. Künsgerbiähgüi. pärsönlicäer Feind de; Apenes erscheint, nich 
    in allen Einzelnhciten zuverlässig sein (vergl 
Antlpßtros! angebhch Toreuti s'-D10d0r0s' unter Apelles), so scheint doch die Gegnerschaf 
Antiphanes. Man kennt vier griechische Bild- es sieh "um S0_ vqleniiger zärblelzivgägggäläegllä  
 dieser Namens: iiiiiilääiililiiiliäieiifäln (szilegensatz KÄSE 
A n t i p h a n e S] Bildhauer aus Athen, Wal- richtung des Apelles darbieten Während näm. 
Ol. 93 bei der Ausführung des Frieses am Ercch- lieh die Kunst des APenes m Vollendetste? 
theum beschäftigt (Brunn, Gesch. der griech. Dufehbildlfllg des Malerfschen das Huchste leP 
Küster 1' m" äiiifabääseiiifjhiiäänäiiiii 3123i xiiäri? (32.21.32 
Antiphanes, Erzbildner aus Arg0s„ Sßhü- Leichtigkeit; und dass dieser Ausdruck im wei- 
ler des Periklytos, eines Schülers des Polyklet, testen Sinne, in Bezug auf Erfindung und Auf- 
und Lehrer des Kleon von Sikyon: Pans. v. fassung sowol als auf die Ausführung zu deute] 
17, 3. Für das grosse Weihgeschenk, welches ist, lehren die Nachrichten, welche Plinius 3,1 
die Lakedämonier wegen des Sieges bei Aig0s- zwei Stellen (xxxv. 114 und 138) über sein. 
potamoi (01.93, 4) in Delphi aufstellten, arbei- Werke gibt, deren wichtigste sich in Rom i] 
tete er die Statuen der Dioskuren: Pans. x. 9, S; den Portiken der Octavia, des Philippus und de 
ebenso ein ehernes Bild des trojanischen Pferdes Pompeius befanden. 
für ein dclphisches Weihgeschenk der Argiver Von mythologischen Gegenständen werdei 
wegen eines vermeintlichen Sieges über die La- genannt: ein Dionysos; ein berühmter Satyr mi 
kedämonier: Pans. x. 9, 12. Sofern die von dem Pantherfcll, unter dem Beinamen Aposko 
Thukyd.vi. 95 erwähnten Kämpfe wegen Thyrea penon bekannt, also etwa einen bestimmte] 
(Ol. 91, 3) gemeint sind, wurde dieses Werk viel- Punkt üxirend und das Auge gegen die Licht 
leicht erst einige Zeit nach dem Siege aufgestellt, strahlen durch die erhobene Hand deckend 
da. der Künstler noch nach Ol. 103 am Leben ge- Hesione; Hippolytos ; Kadmos und Europa. Uebe 
wesen zu sein scheint. Denn in einem grösseren die Auüassung dieser Bilder sagt Plinius leide 
Weihgeschenke, welches die Tegeaten wegen nichts; und dass die Beschreibungen eines Hip 
eines Sieges über die Lakedämonier ebenfalls in polytos und einer Hesione bei den Philostratei 
Delphi aufstellten, rührten von seiner Hand die (II. 4 und iun. 12) auf die Originale des Anti 
Statuen der arkadischen Stammesheroen Elatos, philos zurückzuführen sind, lasst sich allerding 
Adheidas und Erasos her; Pans. x. 9 , 6. Ueber nicht streng beweisen. Aber sie zeigen wenig 
die chronologische Bestimmung dieses Sieges stens, welcher Auffassung diese Gegenstand 
A n t i p h a n e s , Bildhauer aus Theben; s. ober 
unter Andron. 
Ob die Marmorstatue eines Oceanus und eines 
Juppiter im Besitze des Asinius Pollio Werke 
des Antiochos odeneines sonst unbekannten 
Künstlers Heniochos waren, lässt sich wegen der 
Unsicheiheit der Lesart bei Plinius XXXVI. 33 
nicht entscheiden; 
        

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