Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Appiani [i. e. Andreas] - Domenico del Barbiere
Person:
Meyer, Julius Schmidt, Wilhelm Lücke, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1600274
Vorwort. 
Nachdem die Herausgabe des allgemeinen Künstlerlexikons in 
letzter Zeit durch Umstände verschiedener Art ins Stocken gerathen, 
soll von jetzt ab mit aller Entschiedenheit darauf Bedacht genommen 
werden, die Lieferungen des Werkes in stetiger und zugleich in 
rascherer Folge, als bisher (zunächst 3-4 Lieferungen jährlich), er- 
scheinen zu lassen. Um letzteres zu ermöglichen, erscheint zweierlei 
geboten: erstens ist Anlage und Ausführung des Lexikons in gewissen 
Punkten zu modiiiciren, zweitens die Redaktionsthätigkeit auf eine 
grössere Anzahl von Kräften als bisher zu vertheilen. 
Was den erstern Punkt betrifft, so soll dem Lexikon, bezüglich 
des Inhalts, der streng wissenschaftliche Charakter selbstverständlich 
in jeder Hinsicht gewahrt bleiben, in der formellen Behandlung aber 
eine grössere Gedrängtheit und Kürze, als bisher angestrebt, das um- 
fangreiche und täglich noch anschwellende kunstwissenschaftliche 
Material in möglichst knapper lexilaalischer Form zusammengefasst 
"werden. Insbesondere sollen monographische Ausführungen und um-z 
ständliche kritische Erörterungen, wie sie verschiedne frühere Artikel 
über hervorragende Meister enthielten, künftighin ausgeschlossen bleiben. 
Hinsichtlich derjenigen Künstler, die nachweisbare WVerke nicht 
hinterlassen haben, von deren Leben und Wirken jedoch einige 
Nachrichten erhalten sind, sollen nur die wesentlichsten Daten ange- 
führt werden, diejenigen aber, von denen bloss die Namen aus verein- 
zelten urkundlichen Angaben bekannt sind  und deren Zahl beläuft 
sich infolge der neueren Forschungen in die Hunderte  sollen in 
Zukunft wegbleiben. 
Einen besonderen Werth hat das Lexikon bisher auf möglichst 
vollständige Verzeichnisse der Werke der Kupferstecher, Radirer u. s. f. 
gelegt. Auch in Zukunft soll hierin, was die namhaften Stecher an- 
langt, eine Aenderung nicht eintreten; in der Beschreibung der Stiche 
dagegen erscheint eine concisere Fassung, als bisher, ganz besonders 
nothwendig. Bei den untergeordneten Meistern dieser Gattung wird 
sich die Aufzählung der Stiche etc. auf die bekanntesten, am häufigsten 
vorkommenden Blätter zu beschränken haben.  Bei der Aufzeichnung
        

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