Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1593353
"Jrean Nie. Adam 
411217991??? Adam,- 
Adam. Jean Nieolas Adam, Kupfer- malte  und begleitete dann 1812 den Vicekönig 
stecher, geb. zu Pziris 1786, -1- um 1840. Er vol1- auf dem Zuge iiachRusslzind. Dort war er Augen- 
endete nach den Aetziingen von Couehe die zeuge aller Gefechte und Schlachten, sowie des 
Schlachtenbilder für No-rviiis Hisluire du Napo- 13111111165 VU11 11103111111, 111111 51111911119 1561116 11111119 
160a, und stach nach Civetelyg Zeichnungen A11- und Gefahr, an Ort und Stelle die denkwürdigen 
sichten für die Histoirc du zmtiqziitäs von Ditlmern. Ereignisse und Episoden jenes Krieges nach der 
llauptbll. des Künstlers: Natur zu zeichnen.   
1) Le Naiifreige du ezipitaiiie Fressinet  nach J. C. sein [11511111116 (1115 von Haus aus 6111911 11011115171" 
bMarehais. F01.  sehen Zug hatte, fand dergestalt seine rechte 
2) Ansicht von St. Malo, nach Tli. (hidin. F01. Ausbildung Von 1815 au führte er für Eiigene 
3) 11111111155 1'011 ßrilard. 1824.  Beauliarnais in S3 Bll. ein 'l'agebnch des r iissi- 
Verinuthlich sind auch folgende B11 von ihm, sehen Fe l dzuges auf Papier in Oelaus (gr. 4. ; 
     ,    mit der Bibliothek und den Kunstsammlungen 
41155311511111111 1111111511161. Llegikfr  51' V' (1111 des Fürsten 1840 nach St. Petersburg gekom- 
er Antike. V isconti del. Adam se. S.    .11 1,13111  
5) Pnblius Papiiis Slatiiis, Dichter (Gl_95). Nach mqn); Spnter veroülenthchte el um u l 135m- 
der Amikg visconti deh Adam S0. S. phirte Darstellungen aus demselben Kiiege. 
 Gebet, Diee  Le 111mm, Manna Ueberall bekundet sich hier eine treffende Cha- 
 w_ Schmidt rakteristik des Soldatenlebens, wobei das Pferd 
Adam, 131111150119 Künstlerfalnilie; in seiner Verbindung mit dem letzteren selten 
vergessen ist; Griippirung, Form und Bewegung 
A lbrecht Adam {der 11111116516 (161 111111111116, sind lebendig dem realen Momente abgelausclit, 
A. Ä 1n_ der Darstellung 1168 sicher und energisch durchgeführt. Gerade die 
 VÄ A A 5116861; 111111 Soldßtßlllß- Schilderung des kriegerischen 'l'reibens von sei- 
    611S,6 81180 inderPfercle- ner mehr sitteiibiltlliehen Seite, in den kleinen 
1113161181 emer de? besten 111613191 3611161 Z61t, Kämpfen und Episoden, im Quartier, im Felde 
ggbixden 1185621113131 17311 111 1151111168611, "l" (1611 und im Lager mit den Leiden und Schicksalen 
'  ug. zu ünchen. Als Knabe i t1 d  1  ,    
er in der Konditorei seines Vaters arbeitelfi? 13b: zägsggizsihäieliuägäiater" 1st (um Kunstlel vor 
gleich er früh eine ausgesprochene Nei iin  u'  1-  
Malerei zeigte. Die Kupferstichsamiiiliiiig säiäes am V01 dem Pmfäen Euge-n Fach München 
Vaters gab ihm Gelegenheit, sich wenigstens iin   dort niltgl zusammen 
N; 11 I. 1„ 1  1    e. i_ er naei a ien, wo_er 
wlgclääzäiltgtnäälcäilgäknäisnei321121111520?3 äfäch bis Sommer 1815 verblieb. Dort entstanden eine 
- . 1 1'  1 ciie im 1- 1 ,    
die freundliche Aufnahme, (die enbei dem Aka- Zggtägläcgienxä VÄSEÄÄÜÄääagfäsggigeääl 
gßmicäDiiäktog Clirisälpll Ziiäxiflglllil 1111111, 61611 Stellungen der Schlachten von Raab, Mosaisk, 
zaitllz (er uns zu wi inen. itte os, wie er M 1  1  1St_M' 1 11 die ebe f,11 f"- 
WPW, S611 61' 6161186111111118611, 61'611 11111611 1101111" jeiidilimälqiärgtxäflzgiäxiiialt 5113121111215 aus (18111111012021 
5611116111611, 11111111 (11111111 Bildnisse 86111811 1111161- lichen Residenz zu Eiehstätlt nach Petersburg 
halt zu erwerben. Doch fand er noch Zeit zu kamen 
k]     1-   1   
1133i? 1321531111313]Äfiifiiilikäii1113121 101-1 f? In Münch e" im am der ich?" Fmgemm" 
Rugendms die er 1806 in Angst; ' 91 10311111 91 anerkannte Künstler durch den königlichen Hof 
1 , iir mac i e um   1-     
so mehr auf die Darstellung miliflirischerlSce- W-euache B0schdftlgu1lg' u-ldeln Ihm Zuerst Max! 
11611, als er schon niit Vorliebe und Geschick das hau i" dannfmdmg 1' Ihre  zuwandltel? 
Pferd in seinen verschiedenen Bewegungen ge- me 11301111 geringe Anzahl Yon B1 .1 efiib jve c e 
schildert hatte A. 181-1 bis 1824 im Auftrage Maximi ian s aus- 
  führte, befinden sich jetzt im Sehlosse zu Tegern- 
 111 dieser Kunst sich weiter auszubilden, bot see. Auch für den König Wilhelm von Würtem- 
81011 ihin bald die günstige Gelegenheit. Durch berg hatte er zu arbeiten, wesshalb er 1829 einen 
die Vermittlung eines Gönners, den er 1807 in einjährigen Aufenthalt in Stuttgart machte. Es 
München gefunden, konnte er dem österreichi- waren insbesondere Bildnisse von feinen Raee- 
Selien Feldzug von 1809 beiwohnen und kaiii so pfcrden, die er für des Königs reiche Sammlung 
nach Wien, wo er viele Bildnisse zu Pferde und zu liefern hatte. In dieser Gattung, die bei dem 
eine Reihe von Episoden aus jenem Kriege malte. Werth welchen man damals schon auf Luxus- 
Diese Arbeiten, die vielen Beifall fanden, erreg- pferde legte, sehr beliebt war, 16161111616 51611 der 
ten die Aufmerksamkeit Eugends Beauharnais, Künstler überhaupt aus; 661116  
ßlesVieekönigs von Italien, und verschafften dem waren auch in Norddeutschland gesucht und sind 
jllllo-gn 111111131 die O1 e d rs in Mecklenburg und Holstein verbrei- 
e v 1 Gunst desselben. Zum beson e ,  
Hofinaler des Fürsten ernannt, folgte er ihm auf tet (auch im Besitze Salomon s von Rothschild 
seinen Reisen nach Italien, liess sich eine Zeit- eine Anzahl derselbenl- Bald indessen sollte ihm 
liätllg in Mailand (wo er sich 1311 verlieiratliete) wieder mfinnigftlulge (1111111561111911 1111 9113361611 
lind am Coiner See nieder  wo er sein erstes Koinposnionen werden. Er malte im Auftrag 
gröggel-es Kl-geg-sbnd, (11,3 516111311115 bei Leeben, des Königs Ludwig fur den Festsaalhziu der Re- 
hlciyvr, Kiiiistler-Ticxikoii. I. 9
        

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