Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1599829
jikolaus Andreae 
A. H. Andreae. 
Andrang. N i k 013, 11 5 An (h- e a e (oder An   Ein anderes Bildniss _dasselben Mannes mit 
er dr ea i, von Heineken irr- 3335.11"? 311 6311292212 (itiiiäliftili? E105??? IST 
F F thüinlich Niccolo di Andrea.  1121x1126. äioßh Kopie nach demselbenrwie 
m genannt, Maler) Zeichner, glaubt. ic  es Mouogrammes. I. N0. 374) 
 Kupferstecher und, wie er 5) Joachim von Sintzendorf , Rath Kaiser Ru- 
sich selbstnennt, auchDich- dolplis II. und Gesandter bei der Pforte. Halb- 
ter im letzten Drittel (18815 Jahrhw aus F1ens_ ugur. Unten die Inschrift: JOACHIMVS ASINTZEN- 
burg in Schleswig-Holstein, somit Landsmann 2'335" ägäomä ASS; RBST- SAL- MDTÄXX- 
und wol auch Schüler Melchior Lorclfs , dem er S,I_AL;TINOPOLI' Oben 'rechtsLälgszzää'hlgiA  Cgä" 
nicht bloss in der Kunstweise, sondern auch in B_ 3_    
derabenteuerlichenWanderlustnachfolgte.Auch 5) Georg H35, Halbügw Zeichnend, in einer rei_ 
bei Philipp Galle in Antwerpen scheint er ge- cheu Architektur. Unten die Schrift: 030119 
lernt und gearbeitet zu haben. Wenigstens trägt uns, no. um. um. HOFTISCHLER vnn BVRGER 
ein Stich des Letzteren nach Melchior Lorch: ZV WTEN- 1531. Links des Zeißllßfl. kl. F01. 
Fortuna über einer Kugel und Muschel auf dem B- 4-   
 segelnd, auch das Monßgmmm Amateurs   
neben Jenem Lolchs undßberdles (den Namen heuer fiinfftzig perspectiüscher Stück oder B0- 
des Letzteren und den Philipp Galle s  Verz. dem, d_ i_ getäfelter Decken von G_ Has , be_ 
NÜ- lUi- S035"? finden Wir ihn, nach 591111311 Sti-  schrieben bei Andresen, Deutscher Peiiitre-Grra- 
chen zu schliessen, 1573 in Augsburg, 1578- veiir. III. 277. Von Audreae stammt vielleicht 
1580 in Kgngtantinqpg], 1581 in Wien, 1586 in Einiges von den flguralischeii Einlagen in die- 
Danzig, 1590 in Wilna, und erlischt seine Spur  S9"  H- beläichlleiß" Radimllgßll- 
um 16m; in KOpenhageIL Anhngs fein und mar I) Stanislaus Sabinus vonuStracza, Vogtvon Wilna, 
ger und überhaupt sehr verschieden, wird seine Erbin; m Iemlier Rüstung. In emempvale 
.        geben von reichen allegorischen Verzierun- 
bticlielfuhrung spaterhiu immer breiter und krai- gen Umschrift? NOBILITAS IAVDABILIS E" 
tiger und erhebt sich stellenweise zu nicht ge- am;  VIRTVTIBU;  ORNATA _'D(')CTORI  STANISF 
ringer Meisterschaft. Dies Lob erstreckt sich Lno  SABINO  ILERBDI  n:  STRACZA  ADVO- 
aber nicht auf die von ihm erfundenen Zeichnun- cxro  VILNENSI etc. Mitte: NICOLAVS ANDREA). 
gen, die zwar eine äusserst lebhafte Phantasie, YICTOR ET POäTA FLENSHVRGENSIS Honskrvs AD 
aber  und namentlich in den Figuren  wenig VWVM DELmBABATi INVBNTOR ET I" AP-E SCVI-r 
Geschmack und Verständniss des Nackten ver- PEBAT et? Äbte" auf dem Kimonenrohre 1590 
d das Zeichen. gr. Fol. Pass. 5. 
rathen" 8) lglebecca und Eliezar am Brunnen. Links: GENE- 
Von ihm gestochen: äiosl cga124. Mitte unten 1585 und das Zeichen. 
I) BildnismChristian IV., Königs von Dänemark. Die Platte wurde oben in der Mitte durch- 
Büste in einem Oval mit der Inschrift: CHRI- bohrt.  
STXANVS. n. e. DANIAü NORYEGIIFJ VANDALORVM 9] Wappen des Bischofs Johann Egolf von Augs- 
GOTHORVLIQUE max. Riiigsum reiche Verzierung biirg. Unten: nur ertnru JOANNESA.    AUGU- 
von allegorischen Figuren und Emblemen. Links STANUS iunLxxni. Unten rechts das Zeichen. 
unten das Zeichen und 1606. kl. F01. Pass. 7. gr. F01. PHSS- S. 
Dieser Stich bildet das zweite Blatt des sel- I0] Fortuna, ein Stich von Philipp Galle, nach Mel- 
tenen Buches von Salvator Fabris: Delo Schermo ohior Lorch, der rechts oben auch N. Andreads 
overo Scienza d'arme, CQpenhagen_ Heimico Zeichen trägt, sei es nun, dass dieser die Zeich- 
Waltkirch. A. D. 1606. iiung gemacht, oder unter Gallds Leitung am 
2') Bildniss des Salvator Fabris, Büste in Oval mit Stiche mitgearbeitet hat. Rechts unten neben 
der Umschrift: SALVATOR FABRIS SVPRBMVS der Schrift: 1574, doch ist im zweiten Zustand 
EQVES ORDINIB surren CORDIVM zmwrrs svAs Lxr. der Platte die Ecke derselben saiumt den 3 letzten 
Unten links 1605, rechts das Zeichen. H. G" Ziifern abgeschnitten. kl. Fol. B. 2. 
 Br. 5"  Fehlt B. u. Pass. S. Bartsoh, Peintre-Graveur IX. 512.  Nau- 
Titelkupfer des zweiten Theiles des obgeuanu- m a" n 1 ATchiV etß- 1- 350-  N a ä 1 9T, M01")- 
ten Buches. Alle anderen Stiche dieses Werkes gYßjmm- IV- NO- 2313- 2423-  Pßssßvantv 
aber, als der Titel, das grosse dänische Wappen Pe1nt'e'GTaVeuT- IV- 190- 
und die zahlreichen Fechterpaare im Text gehö- M- Wmusiny- 
ren nicht N. Andreae, sondern J. Halbeeck und Andrene. August Heinrich Audreae, 
einem dritten Stecher an. H geb. am -I. Dez. 1801 zu Horst, 
3) Bürgermeister Konstantin Ferber in Danzig. A. Rickliugen (Hannover) , wo 
1586. Durchmesser o"  Fehlt B. u. Pass. sein Vater Prediger War Wid_ 
Mlt dem ZmcheIL  mete sich dem Studium der Ar- 
4) EG" DE NOAILLES ABB" INSV ET S" chitektur zunächst unter Leituu 
AMANDI CHRIST"  MTIS A SFICRETTORIBQ     g 
 ET     des Hofballrathsy-Yittingun Hannover, bBSIIGhtG 
TVRC_ IMPRES LEGATCM AN AETAVR 53_ 1822 die Universitat Göttingen, wo ihn nament- 
NICQLAVS ANDREA FACIEBAT UQNSTAN- lich Ottfiied Müllers archäologische Vorlesungen 
TINOPOLI 1578. Mit dem Zeichen. gr. 4. Pas- anzogen, ging 1823 zu Weinbrenner in Karlsruhe 
Sßväm 5- und nach dessen Tode zu Moller in Darmstadt,
        

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