Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1599722
702 Zoan Andrea.  
 
6) Der hl. Sebastian, an einen Baum gebunden, der eines schlafenden Mädchens, das er auf sei- 
von vorn gesehen und mit einem Lendentuch nen Knien hält. Der Hintergrund, von welchem 
um die Hüften. Hintergrund, Landschaft; rechts diese beiden Halbliguren sich abheben, ist eine 
ein Schloss auf einem Berge, dessen Fuss be- Tapete von gewässertem Zeug. Auf der Krämpe 
spült wird von einem Wasser, worauf man zwei der Mütze, welche der junge Mann auf dem Kopfe 
Schiife sieht. Zu den Füssen des Heiiigen ist hat, am äussern Contour links, stehen die Ini- 
das Monogramm:  A- 8. malen; . z. 1A. (nicht  . A  
   s tV. .82.No.36.    
lclätiräniiiahltlliizgz:  5:31:12; eigeiier Anschau- wie Pgssavant falscnncn angibt) Foi- PQSS- V- 
ung, und bürge daher nicht für die Richtigkeit Nm 4     
der Beschreibung und Benennung, 13) Der Zudringliche. _Ein sehr hässlicher, glatz- 
7] DasMeerwunder oder der Raub der Amymone. In koPiigei Mann schlingt seinen rechten Arm um 
die Taille einer jungen Frau, welche den Kopf 
A nach rechts wegwendet, als 0b sie sich wehren 
der Mitte unten am Ufer: AAA- wolle. Zwei halbe Figuren. F01. Pass. V. No. 44. 
Unbezeichnbtes Bl., aber ziemlich in dersel- 
WL B. 10_  ben Weise wie das vorhergehende gest. 
Gegenseitige Kopie nach A. Dürer (B. V11. 14] FißiieiikoPfi 314 rechts, mit langem aiiigeiiisiem 
No_ 71) Haar. Die Proportion des Gesichts ist ungefähr 
S) Herkules und Dejanira. Herkules, von vorn ge- halbe Lebeiisäiösse- Foi- Pß-SS- V- N0. 45- 
sehen und mit beiden Händen seine Keule hal- Der Stich ist nicht bez., aber in ähnlicher Ma- 
tend, steht rechts; neben ihm Dejanira vom nier wie die beiden vorhergehenden Stücke be- 
Rücken gesehen. In derMitte unten das Zeichen: handelt, mager und trocken. 
115) Löwe und Drache, nach einerAquarellzeichnung 
7 7 A1 des Leonardo da Vinci, die sich gegenwär- 
3 tig in Florenz beiindet (s. N0. 58 in Bardi, 
 Sammlung photographirter Handzeichnungen 
Dieses BL ist mit einfachen Schrafnrungen in grosser Meister der florentinischen Galerie, 1858). 
der Weise des Mantegna gestochen, von dem Ein LPWC, Voll einem Diaßiien iibeifaiieii, de? 
jedoch die Zeichnung nicht herzuriihren scheint.  elne Tat" anfnnn Rücken Setzt und die 
9) Drei Amorinex Der links stehende Amor, vom Zahne eines fürchterlichen Rachens zeigt, scheint 
 Rücken gesehen, ein Schild am linken Arm und vor Seinem Gtgn" Angst In haben und dem 
eine Fackel in der rechten Hand, scheint nach Kamine answemnen, zu wnneln Der Hintergrund 
einer Eule zu blicken, die auf einem Baum ist mit Kreuzschratlirungen bedeckt. InderMitte 
stamm sitzt. Die beiden anderen Amorine hal- 
ten einen todten Adler bei den Beinen. In der unten das Zeichen: F? A" A" 
Mitte, unten, das Zeichen:  ilil- Foi- B- 20- 
 16-27) Arabeskenfüllungen mit Figuren, aufweis- 
q„_ FOLR 13_ sem Grund. Folge von 12 Bll. Fol. 
I0] Sieben Amorine mit zwei Widdern. In der Mitte Die königliche Kupfersticnsammlung z" K0" 
gießt ein Amor Wasser in ein an der Erde m? penhagen besitzt die Platten dieser Arabesken- 
hendes Gefäss, aus welchem ein anderer Amor folge 1 je drei und drei auf einen grossen Bogen 
einen Widder trinken lässt. Ein dritter Amor, Papier abgedruckt) in folgender Ordnung i 
von links her-kommend, führt ebenfalls einen 16) Unten an einem Piedestal ein seedrachen- 
Widder. Vier andere Amorine sind um sie herum schwänziger , gehörnter und bärtiger Tri- 
gruppirt. Im Hintergunde hügeliges Land, von ton, eine Laute haltend, deren Saiten 
einem Flusse durchströmt, dessen Ufer mit Ge- er mit der Linken anschlägt; darüber 
bäuden besetzt sind. F01. B. 14. zwei Satyrknaben, jeder mit einer Spritze 
 Bartsch sagt: Dieses Bl. ist nicht bezeichnet, in der Hand. Ganz oben ein Adler mit 
aber unstreitig von Zoan Andrea. Ich kenne es ausgebreiteten Schwingen und zwei nackte 
nicht Knaben, von welchen der eine die Trom- 
11] Menschliches Todtengerippe, von vorn gesehen, Pete bläst, der andere eine TTQi-iipeiß i" 
auf einen, Sockel, an welchem sich folgende In- der linken Hand hält. Ganz unten rechts: 
schrift befindet: 
NEGAR nrssr NON POZZO CHE am anno ' 3 ' A- . B 24 
ein; va INANZI AL MOBIR. NON neun ronrn   
um rrv LA TEMMA man nrnmsro nanno.     
Unter dem Sockel das Zeichen des Stechers: Fogzs emnge bezelchnete B1" m der ganzen 
_    17] Unten an einem Piedestal eine mit der 
'  DnrHlnieigrnnd 1st eine TaPete linken Hand die Violine streichende Si- 
rene oder vielmehr Tritonin; neben ihr 
von gewässertem Zeug. F0]. Pass. V. N0. 38. zwei nackte Knaben, von welchen der 
12] Der Unbescheidene. Ein junger Mann schiebt eine die Rohriiöte, der andere eine an: 
leise und behutsam die linke Hand in das Mie- dere Art Flöte bläst. Oben darüber zwei
        

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