Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1599613
Andrea. Taü 
APÄLEEEEQEE; 
 
ten Kunst. Das war aber damals nicht bloss die Andrea di Puccino 1367, Andrea di 
griechische (wie Vasari meint), sondern auch die P u c ci 0 1375 , A n d r e a di C u r r a d o 
italienische, soweit sie als die alte den neuen 1379, Andrea, Ristori 1358 und 1391. Der 
Anfängen gegenüberstand.  Wie Buffalmacco Letzte wird als aus Mii gello angeführt und ist 
die Kunst des Meisters, so verspottete Sacchetti also schwerlich derselbe mit Andrea Ristori 
in einer seiner Novellen dessen zaghafte und be- de Camp oregio, der 1333 bei der Geschichte 
schränkte Gßmüthßßrt- des Doinbaus zu Siena vorkommt.  Als Stein- 
Von einem anderen Schüler 'l'a1i's, Antonio metzen werden genannt: Andrea di Ccf f o 
di Andrea Tafi, ist nur bekannt, dass er 1376, Andrea di Niccolo 1398. 
1348 in der Florentiner Maler-Zunft verzeichnet s. Gaye, Oarteggio etc. II. 37.  Rumohr, 
wai'. Ital. Forschungen. II. 166.  Bonaini, Me- 
S_ V3 San, am Le Monninr, I, 231_ 25g  morie di Traini etc. p. 106.  Milanesi, Do-  
T avola alfabetica zu dieser Ausgabe unter T.  61111191111 Sßnesi- 1- 207-  S9 m13 e? i" de" 
Franco Sacchetti, Nevada Milano 1g04_ Jahrbüchern für Knnstwisseiiscliaft. Ill. 14. 39. 
Ill. Nov. 191.  Baldinucci, Opere. IV. 
es.  Gaye, Garteggio etc. 11. 37.  Ürowe Zu Siena die Maler: Andrea di Fran- 
und Cavaleaselle, Gesch. der ital. Malerei ciescho, Andrea di Ghiiidß, Andrea 
(übers. von Jordan]. I. 162-164. di Tilrin0 , Sämmtlich um 1355.  Die Stein- 
it CWW und Cavalcfwßllß- metzen: Andreas Venturae, 1310 im Dome 
Andnnnm Andi. en di Ai. dit O Wni. einer der bei der kunstifollcn Mosaikarbeit an dem  
ersten Goldschmiede in Florenz , welche die boden beschaftlgn Andrea .dl .B.nido 10m 
Fortschritte der französischen Emaillirkiinst zu und 1495i A11 dreas  i   
Anfang des 1-1. J ahrh. in Italien zur Anwendung 8' ßnlailääs lfinnocunleutl benesl" 1' 55' M"  
brachten. Er verfertigte 1330, als der Körper    
des hl. Zenobius aufgefunden war, die fälschlich Folgende Meister zumeist von Sinn n koin- 
dem Lidne zugeschriebene lebcnsgrosse silberne inend, Waren nni bnnibnn nn Qnvieiin be- 
Buste dieses Heiligen als Behalter für ein Stück Scnäftigii Andinn di Minn 132i bei den 
seines Schädels, nebst den kleinen eniaillirten Ginsinaienei nnd Monniknnneiti 
Medaillons an der dazu gehorenden Mitra (bez. Andrea Vnnni i325nnd i328__i359 ebenso; 
Andreas de Arditi de Flor. me fecit). Beides Andrea di San Mininio 1323 bei den 
wird in dem bronzenen Sarkophagc Ghibertis Mosaiken der Fassade. 
im Dom zu Florenz aufbewahrt. Nach einem In- Andrea lilnitnnidggo als Bildhauer; 
ventar von 1418 besass der Dom von ihm noch Andrea Mantini 1331 beim Hoizmosnik im 
einen silbernen Kelch mit emaillirten Heiligen- Chor; 
figuren vom J  1331 und einen andern mit dem Andi. e n di Sei. Guido 1337i als Architekt, 
Wappen des hl- ZeHÜbIHS nebst 6111er Patene m" wol derselbe mit dem oben unter den Sieneser 
der emaillirtemHiminelfahrt Christi. S. Miniato Malern genannten Andrea di Gnni dn (1355); 
bei Florenz erhielt 1338 von der Kaufmannsgilde Andrea di Angeiuccio aus Rom, 1345 
am von Ihr? geärbeltetes sllbemes Kleuz" Em mit seinem Vater An geluccio Landi bei der 
Kelch von ihm ist aus der Sammlung Debruge- Mosniknnbeit, 
Dumenil 1862 nach England gekommen. A n  b h. R i  in  
s. Vasari, ed. Le Monnier. I. 11.  Riclia, n .lea's ecc l ana dh öoobeldom- 
Notizie Istoriche. VI. 181.  Lab arte, Hi- baumelsteri 
stoire des Arts Iiidustriels. II. 416-421. III. Andrea Nelli Zampini von S. Miniato, 
561. Abbildung eines emaillirten Kelchs das. 1352 bei der 1t[0sajkai-beit_ Derselbe wie der 
PL 55'  obige Andrea da S. Miniato (1328)? 
Fr. W. Ungar.    
  s. Dolla Valle, Storia del Diiorno di Orvieto. 
Amlrßß- Diesen Nallwn (nwwt verbunden mit pp. 106. 110. 116. 212. 21a. 381-384.  
dem Namen ihres Vaters, wie das zu jenen Zei- M ilaiiesi, Documenti Senesi. I. 259- 
ten gebräuchlich war), tragen noch eine Anzahl   
Meister des 14. Jahrh., insbesondere von Flo- An anderen Orten finden sich angefflhYti 
renz und Siena, welche urkundlich vorkommen, In Lucca 5 Andrea dl P1190101 Maler 
aber von deren Thätigkeit Näheres nicht be- 1318-1348- 
kannt ist. Sie waren zum guten Theil an den In Pisa: Andrea di Lippe, Maler 1336: 
Domen von Siena und Orvieto beschäftigt. Sie nach Lanzi derselbe Andrea da Pisa, der 
werden hier kurz angeführt, da doch über den 1345 im Dßme 111 OTViCtO arbeitete. 
Einen oder den Anderen noch weitere Naclirich- Andrea da Bre s cia, fertigte nach Zani 
11611 81011 finden küflnten-  1342 ein mit guten Miniaturen verziertes Missal. 
ZuFlorenz die Maler: Andrea Ferri, er- 
wähnt 1347 und 1357, Andrea del Passano Andrea da Moden-a berühmter Baumeis- 
1363, Andrea, gen. Burchiassc 1366, An- ter, der am Dombau zu Mailand beschäftigt 
drea Cioffi 1366, Andrea Bonajuti 1366 war. Ein von ihm kurz vor seinem Tode ver- 
und 1374, An d r e a di N uto 1377-1415, fasstes Schreiben vom 3. Jan. 1400, die Angte]- 
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