Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1599577
Frangois Andre.       WHQQ? 
    
lm J_ H48 erhielt Andrlg die Stelle eines nCOn- Schreiben-t mehr natürlich gegveseäi wlll-Slf. 1:221]; 
troleur des peintures des vaisseaux et des g?" 1st serne Darsienung derlräf "n ge a 15' 
löres du füid in lilarseille mit 900 Livres Gehalt. Geschmack fein und gewa t: t lychzciti an 
Als aber der König die Marine nach Toulon ver- _Andre hatte mit den m61? CH g (an d 11;?  
legte, zog sich Andre mit 450 Livres Pension Kunstlern Bekanntscäiaitsein riffellel  viäe 
zurück, da er sich nicht entschliessen konnte, tcrer Sinn, sein m1  lasen iad Glltl eien 
Marseille zu verlassen. Bis zum 1. April 1752 Freunde gewonnen-d l Äßdßrkwl lllllaß 9 äwrdon 
blieb er in dieser Stellung. Wir haben ein Zeug- derselben Grn elnnn es n enSeE-Tt oucNa 19 
niss aus jener Zeit von dem hohen Ansrihen, zu Entilogßrlß V31! 00 (S- 561116 ß P1 911 0- 
      n einem    
äfiiiriifieldgßieilsllälltdg: (irflllgirxaraatm vom  Volnsßhrßge 
6. Okt. 1751 und von Marseille, wohin sich dcr- getroffen, bllfib Seltdnnr äerirßlrlänä; Tllllnizgääsäizä? 
selbe begeben, um sich nach Italien einzuseliif- er seine schriftstellciisc e  ßblg ert _ner Ab 
fen, heisst es, dass er einige Tage_zuvor in Zehn 5211111118115 fort, 131? C1, e 312m 911 r _un_ 
einem Konzerte wden berühmten und universellen handlung uber Anatomie zum" u zen1(30 Äl m 
d'Andre Bardons angetroHen habe.   gengMälrnä brännnrrlgä: z: 153332 (äinRelgtor 121er 
Während dieser Aufenthalte; in lute sälf- llfäifrigiakaddmrieain llgllarseillle erlnannt worden. 
tete A. die Akademie der sc önen uns e a-     d  wüssten Leichtigkeit com_ 
selbst, die erste der Provinz, und blieb deren Annrer fiel fmt 61751   
beständiger Direktor. Auch der Akademie der Pünnre: rlrlärterge bggeutgrägeäääälälÄgäiäeläläs 
Wissenschaften gehörte er als Mitglied an. Von nnngen rn er a5?  ü  dg  R d.  m 
ihm kam ferner der Anstoss zu den Kunstaus- Louvre neärtzrflelärä "irollriäcää: eliltenahälireä 
Stellungen in Marseille, welche Einrichtung er bar er Älnf Q1511? i WPariS zu seinen schü_ 
dann auchlitel-ariseh vm-theidikgtc (iiseinelSclliif- Tägllegehtelul glmisn 321mm v-On Toulon, der A? 
mn N0, 4). Was seine eigene 'üns erisc e ä-    ,    _ 
tigkeit anlangt, so stammt ohne Zweifel aus die- Prnrekl? 119ml d Ageifllle V01; M31 ißllikigbdeä auel; 
ser Zeit Der Christus am Kreuz, ehedem im  der rlfrlnstarläagerläsddiä: z: äilsemo gswfsggn 
grossen Saale des Palais de Justice von Mar- 1 n (iäeJnFenP i; r um von Aix  
seille,jetzt im Museum; nach dem {Jrtheile Gm e    ey  
von Parroeel und Graf Clement de R1s ein Bild s eine S chriften: 
von guter Modellirung und Färbung, sowie von l) Le Passage de Van Dem Marschall Bellsle ge_ 
einer grossen Wahrheit des Ausdrucks und na-  wldmet Malsellle 175d 4_ (Gedicht)  
mentlich meisterhaft in der Behandlung des D_ iää)  agfclllegxfäiliriäarß mit dem 
nackten Körpers. In die Zeit des Marseiller Auf- 2) Le Däglämgement; Ocfe 5m las fureurs de l,a_ 
enthaltes sind wol auch zwei im Mus eum von mour; Cablnet de Dorli Dlel Dlelltungen, lm 
Aix befindliche Skizzen zu setzen, welche Vor- Memure de Flanell erschienen 
Sänge der Lnkargeschichre behandeln  3] Conference sur lzutilitd que les arts penvent re- 
Andrä wurde am 29. Juli 1752 zu Paris, Wohin tirer d'un cours dghistäire UÄIIVÄISSTIIIÜS ätlälmar- 
er kurz vorher zurückgekehrt war, zum Professor 4) Lnlätre ärnäliligräiärxussräglluil; zu Marseille vom 
an der k. Akademie der Malerei und Skulptur 3er 1,257 kläglich. 
ernannt. Im folgenden J. stellte er zum letzten 5) Ihlmparllalllä (lang la Muslque_ Epllle ä M_ 
Male eine grosse Skizze: den Tod des Sokrateäb J. J. Ronsseau. Unter den Initialen D. B. ohne 
aus. Im J. 1754 betheiligte er sich an dem durch Qllsangabl, 35 Seiten, 1754_ kr 4_ 
das Schreiben J. J. Rousseads über die franzö- 5) Livl-e des ln-incipes a dessiiier. 1754. P  
sische Musik ausgebrochenen Streite (s. seine a di-Sääigl  dem Tlißri Elements a9 m 
Schyiften No. 5). Nach dem Tode von Bernard 7) Recllerglles hlstlrlqugs 5m 1es Qasques et. sur 
Leprnräi Sekretär der k' Akademie und Lehrer quelques vätements des anciens. 27 Seiten. 12. 
für Historienmalerei an der Akademiesehule, cr- 1,1 der Sitzung der k. Akademie zu Paris den 
hielt er dessen Stelle. Niemand war dafür geeig- 31. pez. 176?lv0r8e1eSeQ-_ d, n E_ ai S r 1 
neter, urtheilt Mariette; und in der That bewies  8) Traite de feänflilrä lt t 51.2126 räsonnb: desll m: 
die Folge, wie sehr diese Wahl eine glückliche äsägäillrsefmres sculpteirs et graveurs dellllg- 
gewesen Wal" von mm an gab er das Malen ailf colc franqaise , p,our servir dfintroduction ä une 
und widmete sich ausschließlich der Lehrtha- histoire universelle relative ä ces beaux-arts. 
tigkeit. Er verfasste zum Nutzen seinenZög- Palls 1765 g Bde, 11 
linge eine gYOSSG Zahl V09 Werken, um Innen 9) Histoire universelle traitee relativeinent aux 
die passende Behandlung jedes einzelnen ge- arts de peindre et de sculpter, ou Tableaux de 
Schlchtlichen Vorwurfes und die richtige Wahl l'histoire, ennchisldegcoiängiäsangs analogues a 
der Kostüme zu erleichtern, HD1836 verselnede- (äß tarenrfrdParls. '6 'eu leg acdom aumls de 
nen Werke, sagt der Abbe de Feller, wurden "Üt Ofinnfeb PS nncrens PIÜP  1_ ,t_ P ß P  
  ben wenn der Verfasser raits historiques et de re exions cri iques. aus 
mehr Erfolg gehabt. im '   1772. 5 Bde. gr. 4. Mit 56:0 Stichen von O o chin. 
weniger Weiißßhrverhg und von 59111911 ergenen Letzterer gab spiitereine 2. Ausgabe, 1784- 
Ideen weniger eingenommen und wenn seine 1120, 1n4The1len, 2Bde., heraus.
        

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