Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1599518
Samuel Anderson 
Nils Andersson. 
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von geringem Belang. Mit dein Schriftsteller Akademie und beschloss nun Maler zu werden. 
P. A. Wallmark sollte er in den zwanziger Jah- Grossen Einfluss auf den jungen Künstler scheint 
ren norwegische Volkstrachten veröffentlichen, der Thiermaler Nils Andersson geübt zu haben. 
von denen jedoch nur 6 Bll. erschienen. Ausser Durch Kränklichkeit gezwungen sich auf dem 
Bildnissen (von Napoleon, Luther, Lavater, Lande aufzuhalten fand A. Gelegenheit, lieissige 
General Beurnonville) lieferte er Städteansich- Pferdestudien zu machen, und sein erstes Bild, 
ten, Illustrationen für Kinderbücher und Ro- Pferd im Stall, wurde vom Stockholmer Kunst- 
mane; dann auch einige naturgeschichtliclie verein angekauft. Nun versuchte er sich auch in 
Platten für die Jahresberichte der Akademie der historischen Bildern, in denen übrigens stets 
Wissenschaften zu Stoekholin(18l3-1819). Von Pferde vorkommen, so König Erik Wäderhatt 
ihm ist ferner Falk's Buch von der wKlappjagd stürzt sich vom Felsen in den Abgrund (in der 
nach Bärenu illustrirt, sowie die Orgel der Kumla- Galerie des Königs von Schweden) und Gustav 
Kirche gestochen. Adolf in der Schlacht bei Mewe. Beide Gemälde 
s. Boye. Mälarelexikon.  KupfersL-Sammlung fanden Beifall. A. ging darauf nach Düsseldorf, 
der k- Blbi- 111 Stoßkhoim- und hier; insbesondere in das Atelier Camphau- 
  Sen's. ald gab dann der Künstler  seinem 
M32; Ogzibo 23681335 iänkegilluiiäggieiiriiäiägäl Talent ganz entsprechend  die geschichtlichen 
1856. Er winde 1808 Offizier, machte verschie- äifafgääigtiilgiääaßiiäfdiisfhsiääliginugääliillgg; 
äeägfeidzuäefänm ivoäieigi 1896i] fraiizosisiiiie Felde zu. Doch sah man von ihm auf der Aus- 
gensc a geriet  "iiiei mstand winde stellung zu Stockholm im J. 1866 neben einem 
Veranlassung dass er die Kunstieiiaufbahn be' Angegriffenen Kavallericvorposten einen Till 
trat; in Paris erwachte sein Interesse für die nach der Schlacht bei Leipzig Adch als Aquai: 
       A.   
Landregiment in Smäland, begab sich aber 1825 älnäääläezg; 6:211 125,156? iieälsfiiunstlei 
nach Stockholm, um sich unter der Anleitung ' um  
Friedrich Westins weiter auszubilden. Er ko-    
pirtc daselbst nach berühmten Meistern, malte von ihm iiiiiogiiapiiiiti 
dann verschiedene Altargemälde für Dorfkir- l) Jacopo Foroni, Kapellmeister beim k. Theater 
chen, weiterhin auch Landschaften, doch iiber- z" Stockhoim- 4- 
haupt zu viel und in zu verschiedenen Gattun- 2) Bii- iiirl B- E- Hiidehfalliihi Mimißsllehhillgßr- 
gen, um es zu einer irgend tüchtigen Leistung Stocifhoim 186a 8'  
zu bringen_ wir nennen seine Altargemälde 3] Studien von Pferden und Hunden. 4 Hefte. qn. 
Christus im Schiffe schlafend für Helle b erga , FOL   
Abendmahl für Tving, Verschiedene Kopien Nach eigenen Notizen und verschiedenen 
nach der Kreuzabnahme von Rubens für smä- Nekiologe" D. t  h 
landische Kirchen Andersson Nils Andersson w gdhiggdi 
C a rl C h r i s to fe r A n d e r s o n, schwc- Scher Mhier, 86h- in Osigßtiliahd 1317, WO Sein 
discher Kupferstecher, Sohn des Samuel, gest. Vaifei ein aimei Landmahh mit hhhiißißiler Fa- 
1863. Mit des Vaters Fleiss und Werkstatt erbte miiie War" A- zeigte fiiihzeitig ein entschiede- 
sr auch dessen geringe Bsgsbungm Meist für nes Talent für Holzschnitzerei, erregte aber da- 
Buchhändler beschäftigt, illustrirte er unter An- mit nur die Unzufriedenheit Seines Vaters- 
dsrsm die Kinderbücher der Amaiia gchoppe Doch kam er zu einem Anstreicher in die Lehre, 
nach Stichen deutscher Küngflep Am geschätz_ und arbeitete darauf 5 Jahre als uJalousien-Ma- 
testen sind seine naturhistorischen Zeichnungen, 19T", bis 91' ehdiich 23 Jahre a"? mit den dürftig- 
die er für die Akademie der Wissenschaften zu sten Mitteln sich 1840 nach Stockholm machte und 
Stockholm (besonders 1848) gestochen. Ausser- (10115, mit fortwährendcr Noth kämpfend, Schüler 
dem hat er viele Seekarten verfertigt. i? Akafizhmie Wurde-d Ei Evendei giehhih äiiheh 
omposi ionen gern em umoris isc en enre 
Von ihm gestochen: zu und weiss hierbei seine Figuren, wenn sie 
Die Jahreszeiten. In 16. Bll. Nach A. L uud- auch iiiifiit immei: giiiekiicii sind, doch Zll 0118-- 
quist. kl. 16. Yßilteflslreh 13613111911 der Vogelfanger, vom 
s. Boye, Mälarelexikon.  Kupferstich-Sainm- KllnßiiVefßln ZU. _Christiania angekauft); seine 
lung der k. Bibliothek zu Stockholm.  Landschaften, die er gern mit Thieren stafiirt, 
191811147180", u. Ewhhvm- zeigen immer viel Naturwahrheit. A.,der schnell 
Anderson. Oscar Leonard Anderson, in weiteren Kreisen Beifall fand, machte 1851 
schwedischer Maler, geb. in Stockholm den eine Kunstreise durch Europa und ging 1854 
6. Dez. 1836. I_n armlichen Verhaltnissen erzo- nach Paris, wo er bis 1856 ernsthafte Studien 
gen und von seinem 13. Lebensgahre an auf sich machte. Zurückgekehrt, wurde er den 7. Mai 
selbst angewiesen, widmete er sich zunächst der 1857 Mitglied der Kunstakademie und den 
Lithographie. Endlich wurde er Schüler der 17. Juni 1858 wirklicher Professor. -l- am 19. Juni 
Meyer, Künstler-Lexikon. I. 86
        

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