Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1599505
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W. Anderson 
Samuel Anderson. 
mer in seiner Vaterstadt verdient und wurde Schotte, der Miniaturmaler war, radirte und in 
Vorstand des Museums derselben. Kupfer stach, ward sein Lehrer. Obgleich A. 
 den Holzschnitt verzog, erlernte er jetzt doch die 
Von ihm gezeichnet und lithographirt: Kiipferschnitttechnik, da dieselbe beliebter war. 
1-3] Die Bildnisse der Prediger Schmaltz, Alt B1? 1m Sam Ende_war_er mm m Seiner Kunst 
und Ha1Sßhke_ thatig, und als er in seinem fiinfundachtzigsten 
s. Hambu rgisches Künstler-Lexikon. Jahre 591116 Wohnung wechselte , zeichnete 11m1 
t schnitt er sich selbst eine neue Geschäftskarte, 
Auderson. W. An derson , englischer Maler m11? dem 933561161811 MOttO vIlexns, non fractusa. 
zu Ende des 18. und zu Anfang des 19. Jahrh. V _h 
Er malte meistens kleine Seestiicke, doch auch a) On l m gestochen? 
einmal das Innere der Westminster-Abtei, sowie l) ßildniss Franz I. von Frankreich. In: Robert- 
stafiirte Flussansichten. Seine Bilder haben _ SOP:  V- NßYv-Y0I'k1300. 
eine ansprechende Wirkung und sind in einem F) Tltelbl- z" demselbell Wmke-   
kühlen Silberton hübsch ausgeführt. Sie koin- 3353i: Jäafelg 7'" um" amenka"'s"he" A"s' 
        sep us. 
nien gggeitlwartlg mfzht hauhgfmd dann m1 was 4] Abendmahl. Nach einer englischen Zeichnung 
slgen relsen vor: 31m1 aber 911195 Platzes m den in einer amerikanischen Bibelaiisgabe. 
Sammlungen englischer Maler nicht unwerth. 
s. Bryan- Stanley, Dictionary. London 1865." b) Von ihm in Holz geschnitten: 
Seguien Dicüonary" London 187L ü 1) Die Illustrationen zu Webster Spelling Bock 
1 ' 7 
das in vielen Ausgaben verbreitet worden.  
Nach ihm gestochen; Neuere Ausgabe mit Schnitten nach Zeichnun- 
1-4) The niemorable Victoryofthe Nile. 1-3. Aug. gefl von M0 1' ä a  
1798_ 4 BIL Gast. von A_ Cheshan, und W_  zur amerikanischen Ausgabe von 
E1115. A. Rifley ex. qn. Fol. Bens Alleißmy- 
v: s 3] 80 Illustrationen, 40 in 8., 40 kleiner, für eine 
Anderson. Alexander Anderson, Forni- itääiaäeßiäihiilaäiüiiägek erschienen bei 00"" 
schneider und Kupferstecher; Von Schottischer 4) Sein Selbstporträt vonoihni geschnitten als er 
    7 
Herkunft, geb. 21. April 1115 zu New-York, wer 30 Jahre an wa-L In. The ArtnjoumaL 
-1- 17. Januar 1870 zu Jersey City. Er soll der London 1858._p. 271. 
erste gewesen sein, der in New-York die Form- Dasselbe m Hßmefß Weßklv vom 5- Fßbr- 1870- 
schneidekunst ausübte. Mit dem zwölften Jahre 8' The ArtJournali Lomlo" 1858 PP" 21m 
fing A. an den Grabstichel zu seinem eigenen 272i 1D "nvlai" Iihstory Of the an? Of deslg" 
Vergnügen zu gebrauchen; seine erstenVersuche E1  "lag-O 01' 11' 1'  Harp er S Weekl)" 
waren Kopien von anatomischen Figuren aus es    S R Kühle, 
inedizinisehemBüchern. Doch scheint sein Vater Andersom Gus w v Ande man I Schweklb 
diese Beschaftigung anders aufgefasst zu haben S 1  M  
     1 ciei aler, geb. zu Wexio 1780. Als Maler- 
auf seinenWunsch studirte A. Medizin und erhielt 1 h .1-      
   e 1 ing bei einem Handwerksmeister Frisk in 
1196 den Doktortitel. Trotzdem hatte er seine St kh   
   0c olm aufgenommen, fand er nach funfyih- 
Kunstubungen fortgesetzt und schon in seinem       
   riger Aibeit daselbst Gelegenheit sich kiinst- 
17. Jahre unternahm er es fur einen Buchhandler       
  ,     lerisch auszubilden. Neben Originalbiltlern lie- 
die Bewick sehen Holzschnitte in einem engli- f t , h h" M.   
scheu Buche, nThe looking-glass for the mindu, erte är- d-uc _sc One lmaturen und Kopien 
zu kopiren. Bisher hatte er immer in Schriftme- ägär rlglp; 10' F0 Salh 1 111;? al-lf- der Ausstellung 
tall geschnitten. Als er die erwähnten Kopien V0? 1. m eme 1' dmlhe. näich Rafael" 
     i als Mitglied der Kunstakademie im J. 1834. 
halb fertig hatte, erfuhr er, dass die Originale in Nach seinen Mini t r ü d t h  L. 
Holz geschnitten seien, eine Kunst, von der er thographien a u an n e man me rele 1' 
bisher noch nicht gehört hatte. Er verschaffte S_ Boye iwälarelexikon  Bio r L N 
sich nun ein Stück des geeigneten Holzes, er- Folgef  g  ex" m'a 
fand. selbst die zu der Bearbeitung desselben pgetn-chson m Eipllltom. 
nüthlgelf Instmmentfh 111311 Qxperlmentlrte S0 Anderson. George Andcrson, englischer 
lange, bis er das Material in seiner Gewalt hatte. Major zu Anfang dieses Jahrh Nach seinen 
äald dgrauf fertigte er  einen der grössten Zeichnungen. 
o zscjlniätmsdie es wol uberhaupt gibt z. ein Plan und Viewsof the Abbey Royal of St. Denys, 
mensc ic es kelett, 3 Fuss lang, nach Albinus engraved on SIX plates etc. Mit 'l'ext. Lond. 1812. 
Anatomy. Als er 23 Jahre alt war, starb seine aß 
ganze Familie am gelben Fieber, er selbst wurde Anderson. Sam iielAnder son, schwedischer 
ebenfalls davon befallen undmachte nun eine K1ipferstecher,geb.1773, schliesslichStecherund 
Erholungsreise nach Westindieii. Nach seiner Scliriftgiesser in der schwedischen Reichsbank, 
Ruckkehi- beschloss er die Medizin an den Nagel -1- zu Stockholm 10. Sept. 1857. Er wurde vielfach 
zu hangen und sich ganz der Formschneidekunst von Buclihandlern in den ersten Jahrzehnten die- 
zu widmen. John Roberts, ein excentrisclier ses Jahrh. beschäftigt, seincArbeiten sind jedoch 
mer in seiner Vaterstadt verdient und wurde 
Vorstand des Museums derselben. 
Von ihm gezeichnet und lithographirt: 
1-3] Die Bildnisse der Prediger Schmaltz, Alt, 
und Halsnhke.  
s. H a m b u r gi s c h e s Künstler-Lexikon. 
er
        

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