Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1599365
666 Samuel Amsler.  
V. Abdruck mit gleicher Schrift , doch diese 
schattirt.  
Die ersten und schönen Abdrücke tragen 
die Adresse des Druckers Felsing, an der 
gleichen Stelle wie IV. Die späteren 
an derselben Stelle die Adresse des 
Drucker Wilhelm, 
VI. Die Widmung und das Wappen sind weg- 
geschliifen und tragen die Unterschrift: 
Die heilige Familie, den Standort des Bil- 
des und die Adresse von Amsler und Rut- 
hardt in Berlin. (1872) 
aber nicht aufgestochen. 
5) Jesus, Maria und Martha. H. Lip s del. (gest. 
Zürich 1810.) F01. 
6) Jesus und die Jünger zu Emaus. H. Lips del. 
(gest. Zürich 1810.) Pendant zum Vorigen. Fol. 
7] Der Zinsgroschen nach H. N aeke. (gest. 
1822]. qu. F01. 
I. Alle Abdrücke ohne alle Sehr. , in der 
rechten Ecke Amslefs Monogramm. 
8) Die Grablegung Christi. Nach RafaePs Ge- 
mälde in der Galerie Borghese zu Rom. Darunter 
die Predelle: Glaube, Liebe, Hoffnung. (Voll- 
endet 1831.) Roy. Fol. 
I. Probedruck. Weit vorgeschritten. Die 
kniende Frau rechts und der die Leiche 
Christi unter den Knien haltende Mann 
fast ganz vollendet, alles andere, nament- 
lich die Köpfe, nur angelegt. 
II. Probedruck. Beinahe vollendet, nur der 
Kopf des Heilandes ist angelegt. Wie der 
vorhergehende noch ohne Predelle. 
III. Vollendeter Probedruck, wie I. und II. vor 
der Predelle. Nur in ganz wenigen Exem- 
plaren gedruckt. 
IV. Vor der Schrift nur mit dem Monogramm 
des Stechers und 1831. Darunter J. H. 
Felsing impr. Von diesem Zustand gibt 
es ganz wenige Abdrücke ohne Felsing 
impresse. 
V. Mit der Schrift d. i. mit dem Monogramm 
und der Jahrzahl, mit dem Stechernamen 
links und dem Druckernamen rechts unter 
den Ecken der Predelle. Unter dem Mo- 
nograxnm steht; nzu finden in München 
bei S. Amsleru. 
In der Hostie des Kelches, den die 
Hoffnung hält, befindet sich k ein K r eu z. 
VI. Wie vorstehend, jedoch betindet sich ein 
Kreuz in der Hostie. 
VII. Die Adresse des Künstlers ist gelöscht. 
VIII. Mit der Adresse des Bibliographisohen 
Institutes in Hildburghausen. Die Platte 
wurde durch schlechten Druck verdorben. 
9] St. JohannesinVerzückung. Dominichino p. 
Verkleinerte Kopie nach dem Stiche von Friedr. 
Müller (gest. in Zürich 1810.] 4. 
10) St. Magdalena. Carlo Dolci p. Nach dem 
Gemälde in der Pinakothek in München (gest. 
in München 1814.) Achteckig. Rcy. Fol. 
I. Unvollendeter Probedruck. Kopf, Haare, 
Hals und Hände nur in Konturen.  
II. Probedr. fast vollendet, vor aller Schr. 
Es fehlen nur einige ganz kleine Arbeiten 
im Hintergrunde links über den Ellbogen 
der Magdalena und an deren linken 
Schulter. 
III. Vor der Sehr. nur mit dem Künstlernamen. 
IV. Mit der Unterschr. vSt. Magdalenan. 
II. Mit gleicher Schrift, dieselbe aber 
schattirt. 
3)" Madonna di Gasa. Tempi. Nach RafaePs Ge- 
mälde in der Pinakothek in München. (Gest. in 
München 1839.) 1841. F01. 
I. Probedruck. Fast nur Aetzung. 
II. Vor der Schrift. Die Widmung in Nadel- 
schrift und mit dem Bayr. Wappen. 
Von diesem Plattenzustand gibt es 
zweierlei Drucke: 
a] Mit Felsing als Drucker. (Diese sind die 
ersten]. 
b) Mit Wick als Drucker. 
Bei einer kleinen Anzahl der Gattung 
a] wurde die Platte oben über dem Stich- 
rand in der Mitte mit einem kleinen 1' 
versehen, das dann Wieder weggeschlif- 
fen wurde. 
III. Mit der gleichen Schritt unddem Wappen, 
doch die Schrift schattirt. Mit Wick als 
Drucker und dem Zusatze unter dem 
Wappen nZu haben bei dem Verfassern. 
IV. Mit einer Bordüre. Retuschirte Platte und 
von G. Gonzeilbach aufgestochen. Die 
ersten Abdrücke dieses Zustandes sind 
vor der Schrift nur mit den Künstlernamen. 
V. Ebenso und mit der Adresse von Amsler 
und Ruthardt in Berlin. 
VI. Mit der Schrift nMadonna di casa Tempiu. 
Ausserdem gibt es 2 galvanische Platten. 
Eine, die wegen eines Sprunges verworfen 
wurde. Es existiren von dieser etwa 
30 Exemplare. Solche Abdrücke sehen 
aus wie die von N0. IV. Sie sind erkennt- 
lich an dem Riss der Platte an der Bor- 
düre links gegen unten. 
Von der zweiten (galvanisirten) Platte 
wurden Abdrücke für den Rheinischen 
Kunstverein für 1851 gemacht, und eine 
kleine Anzahl für den Aargauischen. Beide 
Auilagen tragen die Dedikation der betref- 
fenden Kunstvereine. 
4) vDie heilige Familien. La Ste. Familie du 
Düsseldorf, aus dem Hause Canigiani. Jetzt 
in der Pinakothek in München. Nach Rafael. 
Sr. Majestät Ludwig I. König von Bayern gewid- 
met 1836. gr. Fol. 
I. Probedruck. Aetzdrnck, nur die Landschaft 
und das Terrain gestochen und vor der 
Luft. 
II. Probedruck. Beinahe alles gedeckt, auch 
die Luft, doch das Christuskind bis auf den 
Kopf und das rechte Armchen noch weiss, 
ebenso bei der hl. Maria Kopf und Hals 
unfertig. 
III. Das Christuskind vollendet, bei der Ma- 
donna die gleichen Partien wie im vor- 
hergehenden Zustand noch unlertig. 
IV. Vollendeter Abdruck vor der Schrift d. i. 
mit Nadelschrift und mit Widmung und 
dem Wappen. 
Von diesen Drucken gibt es drei 
verschiedene Zustande: 
a] Vor der Adresse des Druckers Felsing. 
b) Mit derselben, sie steht links dicht 
neben dem Wappen. 
 c) Ebenso. Die Adresse steht jetzt links 
gegen die untere linke Ecke.
        

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