Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1599064
636 Jaeopo Amigoni    Karl Gustav Amling. 
 
168) Kinder spielen Soldaten. Exercice des Enfans, spricht, hinzugerechnet; er müsste denn wirk- 
P0111 111 8119116, gfaväe P1111 W38 11 81- 1111- Fol- lieh  was doch wenigwahrscheinlich -das Bild- 
169) Auf Kriegsinstruinenten spielende Kinder. niss N0, 85 bereits 1660, also in seinem neunten 
591111 lyAnfams 118851116 P1111 MY- de 9111111185 Lebensjahre, gemacht haben. In seinem neuen 
daaPres ehe esqhisse Damieohei gravee P" Amte entwickelte er eine grosse Tliätigkeit. S0 
J" N: Maße 8' stach er neben vielen Privatpersonen nach eige- 
170] Spielende Kinder. Childreii playing. Dickiii- ner und fremder Zeichnung. auch fast alle Glie_ 
sonfe Schwarm x der der kurfiirstlichen Familie, und besonders 
Hlgiäggteäogäilohä ggäessehegurelh Folge V0" den Kurfürsten Max Emanuel in verschiedenen 
  "z n und n h    
171) Gelee" PjPPi"s'  Ildgligt iäiiltiiedauern, aäassvgliszleiiiiiineälraliliizisiehei 
 172) Shoeßlaek (Schuhputzel-Junge)" auch zur Reproduktion von allerlei sogenannten 
"Eignäeiläipddghter (Junger Lampelmh Andachtsbildern bergab, indem er hierin kaum 
174) Chimney Sweepers Boy (schomsteilp etwas leistete, was uber die Mittelniassigkeit 
leger]. Gest. von J. Wagne r 1739. emel: Marktwaare hlneusgtäht"  
175) Rabbit womu, Sein Hauptwerk bleibt die Folge , die er nach 
175) Mi1kmaid_ Gravges z, Londres P. de Wit's (Candito) Zeichnungen zu Tapeten 
177) Lo Schiavo [der weisse Sklave). Photogr. nach oder TePPieheh geetoeheh- Max 1' hatte hälhheh 
dem Orig, London, Marion, 80118500, gry For, durch P. de Wit Zeichnungen oder Kartons 
auch kolorirt. machen lassen, nach denen aus Arras nach Mün- 
17 8) Heartsease. gr. Fol. Ebenso. chen berufene Arbeiter Teppiche wirken sollten. 
179") Phantastische Landschaft, zwei Höhlen mit Viele dereelben gingen 1632 durch die Sehwedeh 
Aussicht auf das Meer. Amiconi Pinx. Appresso ZII Grunde , aber die Zeichnungen de Wit's ha- 
J. Wagner in Mercß. Venetia. qu. F01. ben sich noch erhalten und werden im kgl. 
rs geegensalzliiclicaxzäislegiliäe; ägenäiältlsxebzraeiiclllllflaslner Kupferstichkabinet 111 1111111101181] aufbewahrt. 
illlfälilülilegillx. S. Nagler, Monogr. IV. N0. 139a: Nach dlesen Zemhflungen hat A" mehrere  
180) Titelblatt zu: Thesaurus Antiquitatum Sa- gen gestochen; eine F 01,39 von 1,3 BIL mit- 
Gramm FOL Gest_ von J_ Cattini, ohne halt Szenen aus derGesehichte Ottos von Wit- 
Namen des Malem (Heinekem) telsbach (von de Wit an der Wand der Galerie 
w. Schmidt und .1. E. Wdssely. 1198 dem?! 11611 läglgflleitin Päwisaäjieiiä ämaltt). 
eine zwei e von  e an e ie ona e, 
Carlotta Amigoni, Kupferstecherin in eine dritte von 4 Bll. die vier Jahreszeiten 
Schwarzkunst, die Schwester des Vorigen, ar- (denen man noch zwei Bll. Tag und Nacht an- 
beitete zu London. Nähere Nachrichten fehlen. schliesst), s. Stiche N0. 26-50. Alle diese 
Bildnisse einer Theatertänzerin in ganzer Figur. Platten führte A- im Auftrage des Kurfürsten 
Mit vier engL Versen ; The fair- auwii etc, in aus, der dieselben in seinem Schatze bewahren 
R. Sayers Verlag. Fol. Schwarzk. liess und Abdrücke davon nur in Form beson- 
s. Fuessli, Künstler-Lex. II.  Heineken, derer Gunstbezäiigung Eerthelillte. d A b 
Dict. Ueber sein odes'a r ge en ie nga en 
Wemly- auseinander. Dopiielmayr lässt ihn 1701, 
Amling, Karl Gusmv Amling (Amb- Fuessli, Huber, Itost und andere 1702 sterben. 
ling), Zeichne;- und Kupferstecher, geil in Das erste Datum ist sicher unrichtig, denn ein 
Nürnberg 1651. In seiner Vaterstadt erhielt er Stich 1st 110011 179? (S. No. 114) bezeichnet. 
den ersten Unterricht im Zeichnen, worauf er Nach einer handschriftl. Notiz Naglefs ware1703 
sich nach München begab und bei J. M. Wenig sein Todesjahr, und dies ist am wahrscheinlich- 
seine Studien fortsetzte. Der kunstliebende Seen, dauwßl 111111 170?  lältlttßli, ab? 
Kurfürst Maximilian II: von Bayern nahm sich kelhe 3113191911 8150118111611 39111? 5110116111114 111113 
des jungen Mannes an und schickte ihn nach Fleissausgefulirt, doch lassen sie ziemlich kalt, 
Paris; und hier bildete sich A. unter F. de Poilly defee Ihnen hel eher Zlerhehlfelt der hehdWeTkS- 
so Weit aus, dass er, wie Sandrart meint, massigen Mache an dem Reizgeistvoller Auf- 
seinen Meister bald übertraf  Nach einigen feeehhg hnd Darstehuhg 511111101111 eheh fehlt 
Jahren kehrte er nach München zurück und ee zuweheh 91h der Rlehhgkelt der 591011111113 
wurde Hofkupferstecher mit 200 H. Gehalt, er- wie an den fehlen Uebefgimsen Zwleeheh Lleht 
hielt auch den Titel eines Kammerdieners (a 111111 eßhattßn- 111 Manßhem 1st er newrlwh 11b- 
Cubiculis et sculptor aulicus; s. Stiche N0. 80) ; hahglg Ven der Kunst" hhe Behahdhhlgewelee 
vielleicht dazu die Adelswürde, da er sich Semes Zeltahere- 
auf mehreren seiner Stiche ab Amling nennt. 
Zu diesen Aemtern soll er (nach einer Notiz Bildnisse des Künstlers. 
Naglerye) schon 1671 gekemmeh sein, we er eret 1] Brustb. In Sandrarßs Teiitscher Akademie gest. 
20 Jahre zählte. Damit aber stimmt nicht die FQL 
Dauer seiner Studienzeit, die veinigen Jahres des 2)  Dass. J. A. Sandrart p. G. G. Kilian 
Pariser Aufenthalts, von denen Doppelmayr sc. 4.
        

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