Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1598952
Iiüiilielääfäälßgääeliäi. 
32331115; 
625 
Im Galeriewerk des alten Gabinets de Reynst. 
J. Falck Pol. sc. Fol. Seidel 3. 
62] Liamour. Sujet allegorique. Halbilg. eines 
jungen zur Laute singenden Mannes hinter; 
einem Tisch, worauf Geige, Notenbuch, Blumen  
und Früchte. Lith. von n. Robillard. qu.  
F01. In: Gallerie Imp. de PHermitage.  
63] Medusenhanpt. In den Florentiner Uflizien. 
Gest. in Galleria di Firenze illustrata [1819]. 
63a] Cimon nährt sich an der Bfust seiner Tochter 
Pero, welche in der Linken ein Licht hält. Links 
oben auf einem Gewicht: G. A. Wolfgang f. 
Schwarzk. gr. Fol. 
64] La Mort de Gaton. Nach einem Bilde der alten 
Sammlung des Grafen Lamberg zu Wien. Grave 
par (Andr.] Geiger. Gesßhabt. Imp. qu. Fol. 
65] A Concert. Drei Spieler, wovon Einer, ein  
Glas in der Hand, singend. Halbflg. T. Gham -N 
bars Sculp. qu. Fol. In: Collection Boydel] I. 7. 
66] Ein Konzert von fünf Personen. (äest. von 
J. N. Lerouge, vollendet von Dam run. 4. 
67] Bohämienne disant 1a bonne avanture. Im 
Louvre. Gest. von Benoist Audran. qu. 
Fol. In Crozats Reeueil d'Estampes. ll. 
N0. 93. 
68]  Dass. Gest. in dem Werke von Filhol. VIII. 
Taf. 537. kl. Fol. 
69] Lusores. Die falschen Spieler. In Aedibus Bar- 
berinis. Jetzt in der Galerie Sciarra zu 
Rom. Johannes Volpa to sculpsit Romae 
1772. kl. qu. Fol. In: Hamilton, Schola 
Italioa Picturae. N0. 40. 
70]  Dass. Gest. in Rosini, Storia della Pitt. 
m1. IV. Taf. 158. Fol.  
71]  Dass. Oarolus Sacconi del. T. Ver (Jruys 
sculp. qu. Fol. 
 Dass. Gest. von P. P. Montagnani. 
73, Die falschen Spieler. In der Dresdener Galerie. 
Gest. von P. Tanj 6. qu. Fol. In: Reuueil 
d'Estampes etc. de la Galerie de Dresde 
(1753).  
74]  Dass. J. C. Loedel del. et aqua forte 
fecit 1848. qu. Fol. 
75] Das sitzende lautenschlagende Mädchen. Nach 
einem Bilde der Galerie Liechtenstein in 
Wien. Gest. von Fr. John. 
76]  Dass. Querulas praetentat pollice ohordas. 
Geschabt. Grave par  Bernard. Roy. 
Fol.  
77]  Dass. Gest. von L. Beyer. In: Perger, 
Kunstsehätze Wiens. 4. 
78] Kopf eines lachenden Mädchens. HandzeiehnÄ 
in Röthel. M. Ange de Garavage Inv. D argen- 
ville fecit. qu. 8. 
'79] Adolphe (statt Alfonse] de Vignacourt, Gross- 
meister v. Malta. In der Galerie des Louvre. 
Gest. von J. N. de Larmessin. Fol. 
In Orozatfs Recueil d'Estan1pes. 
80]  Dass. Gest. in dem Werke von Filhol. XI. 
Taf. 33. Fol. 
81]  Dass. Gest. in Umriss in dem Werke von 
Landen. 
82] Studie von fünf sitzenden Kranken. Feder- 
zeichn. Gest. von S. Watts. kl. qu. Fol. R0- 
gers Gollection N0. 60. 
83] Eine Vase mit Blumen, Un Vase de fleurs  
Gest. von Jac. Coelemans. kl. Fol. 
Notizen von Gauner. 
W. Schmidt u. W. Engelmann. 
Me y 01' , Künstler-Lexikon. l. 
Amerling. Friedrich Amerling, Maler 
und im Bildnisse einer der angesehensten Meister 
der Gegenwart in Wien, geb. daselbst 14. April 
1803. Der Sohn eines unbemittelten Handwerkers 
und doch schon in früher Jugend von einer ans- 
gesprochenen Neigung zur Kunst getrieben, 
hatte er sich in kleinen Verhältnissen mühsam 
durchzukämpfen, ehe er zur Oelmalerei über- 
gehen konnte. Er ernährte sich zunächst mit 
Illuminiren von Landkarten und Kupferstichcn, 
bis ihm sein angestrengter Fleiss ermöglichte 
sich im Porträt zu versuchen. Im J. 1824 ging 
er nach Prag in das Haus eines Oheims, und als 
er endlich eine kleine Baarschaft zusammenge- 
spart hatte , reiste er nach London , hauptsäch- 
lich in der Absicht Th. Lawrence kennen zu 
lernen, der für den grössten Bildnissmaler der 
Zeit galt. Lawrence scheint von dem jungen 
Künstler, der damals erst Anfänger war, eine 
günstige Meinung gefasst zu haben; wenigstens 
erlaubte er ihm sein Arbeitszimmer zu besuchen 
und dort nach seinen vollendeten Werken sich 
fortzubilden. Nach einem Aufenthalte von neun 
Monaten ging dann A. nach Paris , wo er insbe- 
sondere von Horace Vcrnet freundlich aufge- 
nommen wurde. Nach Wien zurückgekehrt und 
durch das Studium dessen, was die englische 
und französische Kunst, der deutschen damals 
namentlich in malerischer Beziehung weit über- 
legen, zu leisten vermochte, wesentlich geför- 
dert, war er nun in der Vaterstadt im Stande 
mit zwei historischen Bildern, Dido auf dem 
Scheiterhaufen und Moses in der Wüste, den 
ersten akademischen Preis zu erringen. Das 
ermöglichte ihm die Reise nach Italien. Er 
hielt sich insbesondere in Venedig und Rom auf 
(1831). 
Wieder in der Heimat eingetroffen, trat er 
bald, namentlich als Bildnissmaler, in eine glän- 
zende Laufbahn ein. Das Porträt des Erzher- 
zogs Rudolf, das er damals ausgeführt, fand 
durch die sprechende Aehnliehkeit sowie durch 
seine elegante Erscheinung, des Kaisers Beifall ; 
dieser liess sich gleichfalls vom Künstler malen 
(1832 oder 1833), in vollem Ornate und auf dem 
Thronsessel, für die Galerie lothringischei- Für- 
sten in Schlosse zu L axenburg (5- Stiche 
N0. lu. 2). Mit dem Bilde und dem Erfolg, den 
es hatte, war sein Ansehen gesichert, das ihn zu 
dem Ruf des ersten Wiener Porträtmalers 
brachte. Man fand in seinen Bildnissen neben 
treuer Naturauffassung und guter Zeichnung ein 
volles und leuchtendes Kolorit, sowie eine freie 
Führung des Pinsels, wobei man letztere Eigen- 
schaften um so mehr zu schätzen wusste, als 
 sonst damals die deutsche Kunst, indem sie vor 
Allem die Versinnlichung der Gedanken in der 
lForm suchte, das Kolorit und mit ihm die Leich- 
tigkeit des Vortrags mehr oder minder vernach- 
lässigte. Freilich sah man auch, dass A. zu 
sehr unter den entscheidenden Eindrücken stand, 
welche er in London von den Bildnissen des 
79
        

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