Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1598626
592 Pomponio Amalteo  Johann Aman. 
Pomponi Friulensis Fecit 1578. H. 158 mil- ihm kleine saubere Landschaften in Rothstift, 
lim- br- 123- AuSSeISt Seltenes Blett- meistentheils Ansichten aus der Hamburger 
 Gegend. 
W Nach ltlm gestochem s. Hamburgisehe Künstlernachrichten 1794. 
Das "Urtheil des TraJan. Nach dem Freskoge- P_ 37,  Füsgli, Neue zugätze_  Ham- 
maäde im Sgadähaus; zu Clenedä Geist. zu gle- burger Künstlerlexjkon  
ne ig von n rea iicc i. it er in _em W_ Schmidt 
     
ifliflfftfllsir. eiofriä lviiro, aäffcän. E? Aman. "J oh am A m n n, Architekt, geh. 
Opere scelte di Pittori della Scuola Veneziana l9-_ Mal 1765 lll Skt; Blaslell, 'l' 28- NÜV- 1834 lll 
disegnate ed iiieise da Le Febre, da S. Maniago Wien. Als Sohn eines Tischlers, sollte er ur- 
e da A. Zucchi etc. Venezia 1786-  sprünglieh das Gewerbe seines Vaters ausüben. 
S. Zahl, EnßlelePefllell- 11- 233-  Bllllllot: Seine frühe entwickelte Neigung zum Zeichnen 
älollgäläaln- NO- will "Naglerv Monogr- IV' und einige Proben seiner Begabung erwarben 
0'  W Schmidt ihm Gönner im Stifte Skt. Blasien, so dass sich 
  1.89   .h 
 Girolamo Amalteo , Bruder (wahrschein- väeiteggä Allälilggäägfiesagesgämfxälafltihläen  
lich der Jüngere) des Pomponio, der namentlich Künste nach Wien m? senden WO er nach zwei 
in Malereien? vfm lillniamrartigem Maßstab Jahren den ersten Preis erhielt. Znrückgekehrt 
gllosse Geflehwkhchkelt gehabthapell Soll Doch in seine Heimat trat er noch 1791 in die Praxis 
lväädefliiiltchtet! da? eä alichdelnäe Fflesljle: der Baudirektion zu Freiburg, wo ihm der 
H gwäl ' seslnglit ruheäfln 6:1 Spe in e_ Bau einer Kirche und eines Pfarrhofes anver- 
t ggf". sglinn d l 0 ge Qt i?  61m3. eäfe traut worden war. Im J. 1793 trat er auf Kosten 
gifchän daselästa gäläältmäabeel läinlstäli) fbei des Abtes Gerbert von Skt. Blasien eine Reise 
    nach Italien an, welche bis zum J. 1795 sich 
gääääln äaläägähägästalgfllgcgäeär äläg? Gliälgläfää erstreckte. In Rom machte er unter Anleitung des 
mann beruft, dem berühmten Pordenone gleieh- Egäusiurlägflgairgeinnsgnäilfäfgggigääluitudäi: 
gekommen Seim Daraius hat "lau W01 mit Recht ursprünglichen Zustandes des Tempels der Weste. 
geschlossen' (lass Sir bls zll semem Tode malte' zum Ehrenmitglied der Akademie von S. Luea 
und demnach ist die um ein Jahrhundert spätere ernannt Nachdem Aman sich im J. 1796 zum 
Erzählung Rldolüls von der Eifersucht Pompw ersten lltlale vermält hatte übersiedelte er 
um's auf seinen Bruder eine blosse Anekdote. 1796 nach Wien wurde 180;; zum Hof; Unter 
imdolü Sagt näimhclh .dass Pomponloä. als er architekten und ll8l2 zum ersten Hofarchitekten 
Jeneältairtafel"?  21m gesehe? befuäcätgte ernannt und entwickelte in Wien als Architekt 
Zääenuäräälä ubggtirgnfä hwäämeämmaänsf eine grosse Thätigkeit. Der Tod seiner dritten 
stande zu widmen, indem er ihm eine Jahres- E9311 ääsle: ällläilälgälifrsirägän 33211121223 
mute von 100 Dukaten ausSetztEL bis zu seinem Tode nicht mehr verliess 
s. Renaldis, Della Pittura Friulana etc.      
315015, Le Maravighe deniArte am Ei Aman gehorte als Architekt der. klassischen 
sec. I. 174.  Lnnzi, 5mm Pitmnina Richtung an. Er besass ein nicht geringes Talent 
ete. 11- 83-  für Konstruktion und einen edlen Sinn für 
Q  t_l_ A lt  d b _d T h räumliche Verhältnisse. Zu seinen Leistungen 
11111 1 13 lllß efhelne er el eIl ÖC  in Wien ehören das Müllefsche Gebäude am 
11er 4165  glelßllfalls lll der Kunst Franz Josiphs-Quai (1797); der Plan für das 
ähätifzi  zvgar sogollaill 3er hlälßllefgllglä lll Theater an der Wien (1803), mit Ausschluss der 
61' 9191  le so  saß _lc l 111559 Einrichtung des Zuschanerraumes; die beiden 
allsgefüllrt llabell- Yermalt mlt dem Maler Dorotheei-höfe in der Stadt (1802); Alxingers 
Gloßeülß Mofetliß (3- (lleßelll- m Grabmal; die Restauration des Skt. Stephans- 
domes (1810-1815); die Verschönerung des 
Amamß- Franz von Amamß (Ammeme), Lustschlosses zu Schönbrunn (1811-1819) ; der 
Aquarellmaler, lebte am Ende des 17' Jalgllli zu Altar der SktZJosephs-IKapeIIe in der Hofburg. 
Altona und Hamburg. Er war der erste eurer Um 131, arbeltete er du, Plane zu emem neuen 
4165 Bßltllßßar Dellllef- Landschaften, lflgäel Hoftheater aus, die jedoch nicht zur Ausführung 
K113i bteßendereltlällitmen E911 er vortgetfllel In kamen.  In Pest arbeitete er 1808-1812 das 
inia ur gema a en. ine grosse amm nng neue 1111633913  
von Blumen in natürlicher Grösse war aus der S_ Hormayrk Amhiv für Geschichte 1824 
Verlassenschaft eines seiner Schüler, Namens P_ 55g  Pietznigg Mittheüungen au; 
Hiddinga, 1772 zum Verkaufe ausgestellt. In Wien 1835. Api-ilheft: Biograph. Skizze etc. 
dem Kabinet des Hof- und Landgerichtsadvo- aus Amaifs Leben; Mai-, Juni- und Juliheft: 
katen Schmidt zu Kiel befand sich (1809) eine Notizen über Amanls merkwürdigste Bauten.  
Geburt Christi. die gefällig gemalt und lebhaft Wurlbach, Biographisches Lexikon I- 24- 
kolorirt gewesen sein soll. Auch findet man von K. Wem.
        

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