Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1598194
Albrecht Altdorfer. 549 
in der andern eine Art Szepter, woran ein Tiifel- 
chen mit d. Zeichen. Unten Landschaft. Von 
Bartsch Die Wahrheit genannt. H. 94 millim. 
br. 48. B. 58. 
Es gibt Abdrücke mit dem Worte Lascivia 
und solche ohne dasselbe. 
51) Dido auf einem Scheiterhaufen durchbohrt sich 
mit einem Dolch. Rechts unten nrno und das 
Zeichen. H. 66 millim. br. 38. B. 42. 
52) Lucretia sitzend, nach rechts gewendet, stösst 
sich den Dolch in die Brust. Kopie mit Aende- 
rungen nach Markanton. Ohne Zeichen. H. 50 
millim. br. 30. B. 41. 
Nicht unzweifelhaft. 
53) Mucius Scävola verbrennt seine Hand. Zeichen 
links unten. H. 65 millim. br. 30. B. 40. 
54) Die römische Hure auf einem Piedestal sitzend, 
am Unterleib das Feuer, vor ihr Männer, beson- 
ders Einer mit einer Laterne, welche sich bei 
ihr das Feuer holen, nachdem es durch VirgiPs 
Zauberei in Rom ausgegangen war. Nach der 
Erzählung in Albrecht von Eyb's Margarita 
poetica, epistolaris et oratoria. Zeichen links 
unten. H. 76 millim. br. 45. B. 43. 
55) Der Krieger, stehend, im Profil nach links, mit 
grossem Federhut auf dem Kopfe. Er zieht sei- 
nen Degen. Zeichen links unten. H. 2" 11'" 
br. 1"  Fehlt B. u. Pass. 
56) Der Krieger, Profil, nach rechts schreitend, 
eine lange Stange auf der Schulter. Zeichen 
rechts oben. H. 61 millim. br. 36. B. 49. 
57) Der Krieger, stehend, von vorn. Mit der Linken 
umfasst er sein Schwert, mit der Rechten 
seine Hellebarde. Zur Linken zwei korinthische 
Säulen. Zeichen links unten. Radirt. H. 117 
millim. br. 80. Fehlt Bartsch u. Pass. Ottley 1. 
58) Der Ritter, in der Rechten ein Gefäss, in der 
Linken ein Brot haltend. Zeichen links unten. 
H. 87 millim. br. 48. B. 50. 
59) Der Trommler nach rechts gehend. Zeichen u. 
1510 links unten. H. 75 millim. br. 43. B. 51. 
60) Der kleine Fahnenträger. Hintergrund bergige 
Landschaft. Zeichen links oben. H. 60 millim. 
br. 36-37. B. 52. 
Hiervon neue Drucke. 
Hiervon eine anonyme gleichseitige Kopie in 
der Originalgrösse aus dem 18. Jahrh. Herkules 
hält dieses Blatt, das unten auf einem Steine 
ruht. worauf das Wappen des Nurnbergischen 
Geschlechtes der Kress. Hier findet sich Afs 
Monogr. in der rechten obern Ecke. Im Unter- 
mnde: rorsr WILHELM xnnss A'.153ti m. 66 in 
zwei Zeilen. H. 3" 111-!" Br. 2" 1112". H. d. Unterr. 
 Unser Fahnenträger soll also das Bildniss 
des Krass vorstellen. Dies ist aber doch wol nur 
eine Täuschung. Panzer in seinem Verzeichuiss 
vonNurnbergischenPortr-aiten erwähnt die Kopie 
als Bildniss von J. W. Kress.  
01) Der grcsse Fahnenträger. Hintergrund weissl 
Zeichen u. 1508 oder 1510 rechts unten. Die 
beiden letzten Zahlen sind nicht deutlich, doch 
keinenfalls kann 1500, wie Bartsch annahm, ge- 
lesen werden. H. 70 millim. br. 43. B. 53. 
62) Der Geigenspieler in einem Saale stehend. Er 
hält den Bogen mit der Linken, die Geige mit der  
Rechten. Zeichen links unten. H. 61 millim., 
br. 40. B. 54. 
03) Der nachdenkende Mann auf einem Steine 
sitzend. Man hat diese Figur für den Künstler 
selbst gehalten. Zeichen links unten. H. 36 mil- 
lim. br. 29. B. 55. 
64) Der Fahnentriiger zur Rechten , die Frau zur Lin- 
ken. Halbßg. Zeichen rechts oben aufder Fahne. 
H. 45 millim. br. 75. Fehlt Bartsch. Pass. 103. 
65) Der Mann zur Rechten, die Frau zur Linken. 
Halbiig. Der Mann fasst mit der Linken einen 
Vorhahg, worauf das Monogr. H. 46 millim. 
br. 75. Fehlt Bartsch. Pass. 102. Gegenstück 
zum vorigen B1. 
65a) Der Pfeifer: ein Krieger mit grossen Federn 
auf dem Barett, nach rechts gewendet, bläst 
auf einer langen Flöte. Unten links das Zeichen 
und 1510. H. 73 millim. br. 43.; doch ist das 
Dresdener Exemplar, von[dem die Maße ge- 
nommen, vielleicht um eine Linie beschnitten. 
Sehr fleissiger, zarter Stich. Fehlt B. und Pass. 
65b) Geflügeltes Kind, stark nach rechts vorgebeugt, 
hält ein zierliches Wappenschild mit dem grossen 
Monogramm des Altdorfer. H. und br. 25 millim. 
Fehlt B. und Pass. 
66) Die Frau mit dem Federhnt. Halbtlg. Ohne 
Zeichen. H. 38 millim. br. 64. Fehlt Bartsch. 
Pass. 101. 
67) Nackte Frau badet ihre Füsse. Zeichen links 
oben. H. 37 millim. br. 30. Br. 56. 
68) Nackte Frau nach links auf einer Rüstung 
sitzend, sie hält ein Gefäss in den Händen. 
Gegens. Kopie nach B. Beham (B. 20). Ohne 
Zeichen, jedoch nach Bartsch sicher von Altdor- 
fer. Wir haben das Bl. nicht gesehen. H. 54 
millim. br. 36. B. 57. 
69) Das nackte Weib mit dem Leuchter, Halbiig., 
die rechte Schulter und der rechte Arm nicht 
sichtbar. Zeichen rechts unten. H. 1"  br. 
1"  Fehlt Bartsch. Pass. 104. 
70) Das Innere der Synagoge von Regensburg, die 
1519 zerstörtwurde. ANNO. DNI. 11. XIX. WDAICA. 
nu-rsronn SYNAGOGA. rvsro nnr. rvmcro. mm- 
nrrs. EST. EVERSA. Zeichen unten in der Mitte. 
Radirt. H. 170 millim. br. 126. B. 63. 
71) Die Vorhalle derselben Synagoge, mit zwei  
guren. PORTICVS. srnneoans. rvnnrczus. nxrrs- 
romsn rnncra. znnnmrnn. ANN. 1519. Zeichen 
unten in der Mitte. Radirt. H. 162 millim. br. 
116. B. 64. 
72) Martin Luther, Büste in Profil nach rechts, in 
einem oben und unten mit Laubwerk geschmück- 
ten Rund. Oben in der Mitte ein Täfelchen mit: 
 unten in der Mitte ein anderes mit dem 
Zeichen. H. 60 millim. br. 40. B. 61.  
Wahrscheinlich Kopie nach dem Stiche des 
 L. Crilnach von 1521 oder nach der Radirung des 
D. Hopfer von 1523. Irrthumlich als das früheste 
gestochene Bildniss des Reformators ausgegeben, 
s. Text. 
73) Kopf eines jungen bartlosen Mannes mit langen 
Haaren, vielleicht des Künstlers selbst. 3h nach 
rechts. 1507 links unten, die Zeichen rechts 
unten. H. 30 millim. br. 24. B. 62. 
Ornamente und Gefässe. 
7-1) Verziertes Feld mit einem Kandelaber, worauf 
ein Engelskopf. Rechts und links von dem Kopf 
ltiillhörner, worauf Vögel sitzen. Zu den Seiten 
des Kandelabers Laubwerk in Form eines S. 
Unten Delphinsköpfe. Zeichen in der Mitte des 
Kandelabers. H. 61 millim. br. 41. Fehlt Bartsch. 
Pass. 106. 
75) Feld mit Blättern, welche sich von links unten 
nach oben winden; in der Mitte ein grosses drei- 
zackiges B1. Zeichen links oben. H. 61 millim. 
br. 40. B. 65. Nagler, Monogr. 13. 
76) Ein Granatapfel mit Laubwerk. Zeichen rechts
        

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