Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592936
Abeloos 
äaen. 
  
gefertigt, ausserdem für die Dominikanerkirehe Abels. S im on Ab els, Bildhauer des 18. 
daselbst eine Madonna in Holz, sowie ein ande- Jahrh. Von ihm ist in der Theinkirche zu Prag 
res Werk in der Jakobskirche. ein Altar mit fast ganz rund geschnitzten, be- 
A. hat überhaupt viel gearbeitet für die Kir- niairen und Vergehieten Figuren, der in Vielen 
chen Belgiens und Nordfrankreielfs, in Marmor, Abiheiinngen das Leben Christi schildert, mit 
Holz und Stein. Wir erwähnen: zu Brüssel eine der Jahreszahi 1744- In den Fernlen und Ver- 
Pietä in derKaPeue Sammr; in Brügge den A1_ haltnissen, namentlich des Hanptreliefs, der 
tar in der Kapelle des hl. Blutes, im Spitzbogen- Taufe, Zeigt sich ein tüchtiger Künstler, (iOCiP 
stil nach den Zeichnungen von Bethune (1858); ist die ganze Arbeit in dein gewöhnlichen Oha" 
zwei Altäre und die Kanzel in der Kreuzkirehe rakter jener Epoche- 
dieser Stadt; in Genteinen Altar in derKirchedes s- KunstblW Stuttgart 1333- P' 7- 
Erlösers (St. Sauveur); zu Mons zwei Altäre in ' J- Meyer- 
der Elisabethkirche; lauter Werke in Stein, mit Aben- Aben Mahomad Aben Cencind 
Basreiiefs und Statuen In Marmor hat er für soll nach der Uebersetzung; des Josef Cornidc in 
das kieine Seminar zu Mechein die Grablegung einer Inschrift des Löwenbrunncns in der Al- 
Christi ausgeführt und zu Lüttich einen Altar hanlbra als Verfertiger desselben mit der Jahrs- 
für die Kirche des hl.-Augustin. Weitere Werke Zahi 1402 (750 (1- H) genannt Sein; Liaänne Y 
von ihm in Frankreich: in der Liebfrauenkirche Ainireia, Der Cean Berlnndez I, 239- ES Wird: 
zu Tourcoing, der Martinskirche zu Roubaix, hier irrig angegeben, dass der Löwenbrunnen- 
imiSeminar des hl. Kreuzes zu Orleans etc. Sieh im Hüfe der Abenßeragen befinde, während 
Auch nach England sind viele seiner Werke er dem LÜWeIIhOfe Seinen Namen gegeben hat. 
gekommmm rso namentlich; in Eighgnholz ge- Allerdings enthält die untere Alabasterschale an 
schnitzt die Darstellungen aus dem Alten und tieni ansseren Rande eine naeh arabiseher Weise 
Neuen Testament in Hochrelief für die Chor- verzierte kniiSChe Insehrift, Ven der anf jeder 
stiihle der Kathedrale von Ely, sowie die Figu- der Zivöif Seiten ein Vers zu iesen ist- MnrPhY 
rcn für die Emporkirche desselben Baus; das (Arabian antiqnities ef SPaih- Lenii- 1813) hat 
111. Abendmaiii für eine Kirche von Norfoik mm dieselbe auf B1. S3 u. 84 abgebildet und J. Goury 
für die Dreieinigkeitskirche zu Cambridge; die und Owcn Jones (Pians ete- Cf the Aihalnhra 1- 
Kanzel für dieKirchc zuBrighton; die Chorstiihle pl. 17) geben eine Uebersetzung, welche Pascual 
mit Statuen für die Kirchen von Burford undivon de Gayengos nach den von ihnen genommenen 
Tenbury. Ausserdem in Stein die Kanzel für die Abgiißßen gemacht hat. In diesen Versen, die 
Kirche von Ipswich, ein Altar und Kanzel (mit eine POCtiSChC Verherrlichung Cieß Brunnens ent- 
Figuren) für die Kirche von Bronton-Square zu halten, hemmt aber kein Name eineß Künstlers  
London. Endlich erwähnen wir noch aus der und keine Jailrlithi Ver, und eine andere In- 
grossen Anzahl von Arbeiten des fruchtbaren Seilriit, (iie bei Liagnne gemeint Sein könnte, 
Meisters das Denkmal zum Gedächtniss des Lord scheint nicht da zu sein. Wie es sich also mit 
Norwich , mit der Darstellung des guten Sama- jener Angabe Llagunos näher verhält, lässt sich 
riters (in Marmor), in der Kirche von Blockley. nicht bestimmen (oder sollte sich ein zweiter 
Alßr- Piarhurt- Löwenbrunnen im Hofe der Abeneeragen befun- 
Abels. Jacobus Theodorus Abels, den habenih 
 Uebrigens ist der Löwenbrunnen ein merk- 
ä  zu Amsterdam, .1. zu Abcoude den würdiges Denkmal arabischer Kunst. Das Mar- 
l 15_ Juni 1566? Schüler des Thiermak morbecken ist einfach und elegant mit sparsa- 
lers Jan Van Ravenswaabn 1m Jahre men_ flachen Arabcsken und der kuüschen In- 
1525 machte er eine Reise nach Deutschland, schr1ftgez1ert.D1e zwölfLowcnaus weissemMar- 
und liess sich nach der Heimkehr im Haag nic- wer; mif deren Rüeheri dasselbe ruhe: sind dage" 
del.) wo er eine Tochter des Malers P_ G. van OS genin einereigenthumhehen schematischenWeise 
heirathete. Besonders sind seine Mondschein- gearbeitet, Was auch sonst beluafablßßiiell Thier- 
Landschaften Wegen des natürlichen Kolorits und biidern vorkommt Es sind naliihch die Leihen 
Lichteifekts hervorzuheben. Seine Aquarelle und die aufgeriehteten Heiße ued Koiife ausgfifuhib 
Zeichnungen waren vornehmlich gesucht. Eine "Wegen formlose Vlerecklige ätäbder (äie vier 
derselben, welche im Besitz von R. Weigcl war, Beine Vertretenß Manseä 61m (frag {e den 
bez. F. Abels f. 1838. Bisweilen findet sich auch hlohamedariem eigene (1.0 eu v0? her bibldung 
die Bezeichnung J_ (l Abels, so auf einer Einst? des Lebendigen, äibeä ieKmaäinsiä woä hinweg- 
und Mondscheinlandschaft (Auktionskataloe des Setzen konnte ' .3 er  em. eilthches 
  o Verbot solcher Bildwerke enthalt, die sich aber 
Grefiier E. Ter Bruggen, Amsterdam 1800). Das    
R k _M    doch 111 den spateren Jahrhunderten des Mittel- 
y s useum 1m Pavillon zu Haarlem besitzt h hl. eltend  ht 
von ihm einen Tannenwald mit Vieh eine Wald- alter? noc bne  gemac zu haben 
    ' scheint, als dies fruher der Fall war. 
ansmhi und  Dunenanslchih s. S chack, Poesie und Kunst der Araber in 
Sein Portrat in Holzschn. bei Immerzeel. Span. u, Sicil, II, 170 f_ 
T. van Wfestrhecne. F_ W, Ungeh
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.