Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1597834
Allou 
Allston. 
36) Bildniss eines Mannes mit Schnurr- und Kiicbel- 7) Zwei junge Flötenspieler. Gest. von J. B. Ro- 
bart. M. Orsi dis. G. D all" Olio inc. In: Bardi, bert. 4. 
Galleria Pitti. 4. Notizen von W. Engelmann. 
37) Bildiiiss eines J ünglings. M. Orsi dis. G. Dall' J. J. Guifrey. 
Olio inc. In: Bardi, Galleria Pitti. 4. 1511011, A d 6 1 3, i d e A 1 1 o u, Malerin im 
Notizen von W- Enüelmßnß- 18. Jahrh., geb. zu Paris, verfertigte einige Ra- 
W- Schmidt dirungen in Samt-Neu's Manier. Sie war ver- 
Allou. Gilles Allou, Bildnissmaler, geb. muthlich bloss Dilettantin.  
ZU P3115 1670,  daßßlbst 2- Fßbf- 1751- Seine 1-6) Folge von sechs Ruinenlandschaften: Diffe- 
Familie stammte von Beauvaisis. Er verehe- rentes Vues dessiiiees d'apres nature par Mrs. Hu- 
lichte sich im J. 1702; in dem Heiratsakte wird bellt Rßbßrt et H- Ffßgßnßrd, Peintres du 
er wie auch in anderen Schriftstücken als Maler BOY, 511112165 ßnvimns diZRome et de NaPles 
und Architekt bezeichnet; doch weiss man von 1771; kL E01" u"?  q" NL 
keinem Bau der von ihm herriihrte. Zum Mit- Die Platten exismen noih  
 '   7-10) Folge von vier Bll. mit antiken Vasen nach 
gliede der Malerakademie wurde er den_27. Juni eigener Zeichnung 
17.11 ernannt, nachdem er die Bildnisse der s_ Ottley, Noticei  L8 Blaue, ManueL 
Künstler Coypcl des Sohnes, Coysevox und W_ Schmidt 
Boullogne irorgelegt hatte. Die beiden ersteren Auoueh M_ R Anouel, Kupferstecher zu 
beiinden sich im Museum von Versailles, Paris um 1762 thäti 
das letztere, das gestochen worden (s. Stiche 1 J B  R g' 1764 
N0. 1) in der Ecole des BeauX-Arts. Auch 3 am. 3mm? QUSSOML   
    2) Le Pere de hamille. Alter Mann auf der Geige 
das Bildniss seiner Gattin, Anne Allou, geb. Ra- spielend, dabei fünf Kindm A_ v_ Ostade P_ 
guinet ist durch den Stich bekannt, der die In- M_ 1.1 A110ue1sc_ 17431 1r01_ 
schrift L'Optique trägt (s. N0. 3). Die Unter- s. Heineken, Dict.  Ottley, Notices. 
Schrift auf zwei Stichen nach von ihm gemalten W. Schmidt- 
Köpfen VW Baßßhalltinnßn ßYgibt, ClaSS der Allouis. Allouis, Kupferstecher zu Paris 
Künstler in dcr königl. Teppich-Manufaktur von um 1740. Dieser, wie Füssli (Neue Zusätze) glaubt, 
Beauvais WOhDiZG (S. Stißhß N0. 5 und Ö). Die apßkfyphe Name findgt gigh auf fglgenden 
Porträts Alloii's fanden viel Anerkennung, die B11_ nach J  A_ Meigsgnnigr, die bei I-Iuquier 
nicht unverdient ist; sie erinnern an die ge- per-c erschienen: 
schickten und wirksamen Bildnisse der Epoche 1-9) Sechs Planzgighnungen und drei Aufrisse zu 
von Rigaud und Largilliere. Insbesondere zeigt dem Hause des Herrn Bertlious. Nach J. A. 
das Bildniss von Coysevox ein bcmerkenswer- M e i S S 0 H I1 i 6 r- 9 Bll- (Kßtal- Paiglwll- 
tlies Geschick in der Anordnung (s. Stiche N0. 2).  DijßllväÜ-  
Seine Arbeiten sind daher noch heutzutage gc-  W' Schmidt 
schätzt Allport. Als von einem J. A1 l port nach 
Aiiou beschickte die Salons von 173g, 1739, eigenem Bilde gestochen findet sich folgendes B1; 
1740, 1741 und 1742; manche derselben mit ineh- Maria Stuart. Ipse p. Fol. Mezzotinto.  
rarer; (lilsläilit?) BIiÜDIBSeIÄIGIIIVGS de Part fr n von einem v. Allport: 
S" caäsj I.  gäl  Marie He, Ab6ceäa_ 3 läililfrujutnger Mädchen. Nach eigener Zeichnung. 
rio etc. I. 18.  G uörin, Description de  q am a'   
y Aca(1e.mic. Pmsnlg  Beine, de 1a gha- Doch wol derselbe Maler, der wahrscheinlich J. 
vignerie, Dict. [wosclbst das Verzeichniss sci- V. Allp ort hiess. 
ner ausgestellten Werke). W. Engelmann. 
Allston. Washington Allston, amerika- 
Nacli ihm gestochen; Illächer Maler, gcrb. den üvläov. 1779 augdär 
 nzi in  a 1  z accamaw in u  
Ü B0" de Iäouuognei. Maler." m der Rithie" Pi?" Kaäioliiilgig E: ziisCariziblrsidgh (Mass) den 9. Juli 
sel und Ialetie. Gurtelb. in Oval. Peiiit PZIIGII- Z   _h. lt  N  
les Allou pour sa receptioii en 1711. Grave per 1843 Seme elste Erzxehung el .18 er Hi. e.w 
J. N. Tarilieu pour sa receptioii ä PAcademie P0"? (Rhodeqshlnd), 111er {Weh dle erste durftlge 
en 1749. Fol. Anregung zurKunst durch einen Jugendgenossen 
DiePlattc bciindot sich in der Ohalcographie Edward MaÜJOIIC, der Geschick zur Miniatul" 
des Lßuvrß- rnalcrci zeigte. Er besuchte dann die Universi- 
2) CUYSQVOX, Bildhäilßr- Nßßll dem Bilde im Mll- tät in Boston und in Cliarleston, suchte aber zu- 
seuin von Versailles gest. von Vi llcre y. In gwich im Zeichnen und Malgn es weiter zu brhk 
("fvarfk Galems hlstinque? de versandet gen, so gut es ohne rechte Anleitung und Hiilfs- 
3) II: opticÄuf.  Slliifenfiülltlßlälllclldßn mittel ging E]. sah indgss y dass auf diesem 
Liallägssgg r. 2T. qm. F01? agume l est- V0" Wege (nicht weiter zukommen, und gingdaher 
4) Ainuseinciit espaguol. Junge Lautcnspielcrin. najfxh Lnglmim gleufh mädßreß amerlkanlschen 
Gast von L_ DeSP1aCes_ 4_ läunstlcrn dieser Zeit, die angelockt von dem 
5 u. 6) 2 Köpfe von Baccliaiitiiiiicn. Gest. von L. 13818111610 Benjamin Wesifs und dem hohen An- 
D e s p 1 a c c s. 4. sehen, zu dem dieser in England gelangt war,in der 
Meyer, Künstler-Lexikon. I. 65
        

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