Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1596034
Etienne Allegrain  Gabriel Allegrain. 
wird. Daher können wir jetzt die Anerkennung, 1733 mit Charlotte Pigalle, der Schwester des 
welche A. Seitens seiner Zeitgenossen fand, nicht bekannten Bildhauers Pigalle. Sowol dieser als 
mehr theilen.  Bilder des Meisters finden sich sein Vater und Grossvater, der Bildhauer Le 
noch in mehreren Museen der Provinz, darunter Lorrain und der Maler Robert waren als Zeugen 
denjenigen von Dijon, Alengon, Tours und bei dem Trauungsakte zugegen. Aus dieser Ehe 
Versailles (Ansicht des Schlosses u. Gartens sprossten zwei Kinder. 1758 verheiratete sich A. 
von Saint-Cloud; Ansicht der Gärten von Tria- zum zweiten Male. Die Aufnahme in die Aka- 
non; Ansicht der Kaskade daselbst); sie sind in deinie, am 31. Dez. 17 51, versehalfte ihm eine 
derselben Weise gehalten. Das Museum der Marmorstatue des Narziss. Die lange Lebens- 
Eremitage in St. Petersburg enthält von ihm daner des Künstlers gestattete ihm, nach u. nach 
eine Landschaft mit der Findung Mosis. alle Ehrenstellen dieser Anstalt einzunehmen; 
s. Archives de Part francais. I. 370. II. 356.  er wurde Professor derselben am 7. Juli 1759 u. 
Jal , Dictiouuaire.  Bellie r de la Ohavig- Rektor am 2(5_ April l733_ 
"wie, Dißt-  DvSSieüK, AYßiSteS iralltais Allegrain'sWerkenehmen in der französischen 
ä luitriimger-  Viuotv Notice des tableaml ex" Plastik des 18. Jahrh. eine namhafte Stelle ein; 
Pows a" Louvm In J J Guinw sie sind ganz in dem zierlich anmuthigen, zu- 
l_6)Fo1ge von heroischen Landgchäfterl mityguh gleich aber weiehlichen und manierirten Cha- 
tiken Gebäuden etc. Die Nrn. 2-6 sind nume- rakteri der damals (h? Kunst beherrschte' Er 
rirt. Von A. vorgeätzt und von G. Audran beeu- War Euler __V0n_ den Künstlern] Welche lume- du 
digt. Auf dem 1. B1. steht: Inventes et graves Barry bßsllnßtlete. und arbeltete viel für das 
par Allegrain, termiues pur Audran ä. Paris, chez SChlOSS Louveciennes. Diderot WGlSS ihn in sei- 
qui elles se vendent. Rund. gr. qu. 4. nem Salon von 1767 nicht genug zu loben; von 
7) lleroische Landschaft mit antiker Stadt am VVas- (lgf in diesem Jahre ausgestellten Figur einer 
Serj rechts im Vonlerärund ein SaTkOPhaE: hPkS Badenden berichtet er, dass Viele sie für die 
drerllfigurcn, in dem Mittelgrund cm Obelisk. schönste weibliche Figur unter den Modernen 
"r.   1 l    
8) il-leroische Landschaft mit Tempel und Obelisk. duggi22;:bflzälällläiälgsbfssligäsg8228 
'01.  
s. RobertDumesnil, Peintre-Graveurlrancais. Auch in den Salons Von 1753, 1759 (DGT Sßhlßf 
VIII. 276. (mit denselben Nummern   und Der Morgen für das Schlafgemach des Gra- 
Defer Catalogue. I. fen von Brancas) und 1777 stellte A. aus. Zwei 
W- Svhmilli- von den besten Arbeiten Als im Museum des 
G a b r i e l A l l e g r a i n, Landschaftsmaler, L 011 vre , Venus im Bade (Die Badende aus dem 
Sohn des Etienne A., geb. den 25. Febr. 1679, Salon von 1767) und Diana überrascht von Ak- 
1- im Fcbr. 1745. Er vermälte sich den 20. Aug. täon (Figuren aus dem Salon von 1777), zeigen 
1708 mit Anne Madeleine Grandcerf und erhielt allerdings ein nicht gewöhnliches Talent und ein 
zwei Söhne und eine Tochter; in dem Trauungs- ausgebildetes Geschick. Die Bewegung der Ve- 
akte wird er als Maler des Königs bezeichnet. nus ist geschmeidiger, anmuthiger und reizender 
Den 26. Dez. 1716 wurde er nach Vorlage einer als diejenige der Diana; die Behandlung des 
Flucht in Aegypten in die Akademie aufgenom- Fleisches ist fein und die Köpfe sind nicht ohne 
men. Vielleicht ist dies dieselbe Landschaft im Reiz (beideFig. aus dem SchlosseLouvecienncs). 
Louvre, welche lange dem lfrancisque Millet zu- Sei" Blldniss, gemalt von l, uplessis 1774, 
geschrieben worden. Gabriel war vertreten in befindet sich in der E0018 des Beauxnlrts zu 
den Salons (Ausstellungen) von 1737, 17258, 1739, Paris. Es ist 1787 von J. Klauber gest. Die 
1740, 1745 u. 1747. Im Museum zu Versailles Platte belindet sich in der Chalkographie des 
sind von ihm eine Ansicht der Gärten von Ver- Louvre- 
sailles, eine Ansicht (los neuen Schlosses von Abbildung der beiden Statuen im Louvreiu: 
St. Germain  en  Laye , und eine solche vom gtolgllägrlllg (glasig, Musee de sculpture antique 
Schloss? von Vmfziannesl In fnner Allssignung S. J. (l. Wille, Memoires et Journal. II. 119. 
zu Annens von 1500 fanden sich zwei hubsche 13a _Millln7 Magag-lllencycloplitllqlle. 1795. 
ihm zugeschriebene Skizzen. Gabriel hat sich 11_ 5g_ 72_  Archlves de ran yranQais_ 1_ 
wie sein Vater, dessen Schüler er war, insbeson- 388. 407. 408. 412. 415. II. 357. 368. 374, 
dere der klassischen Landschaft gewidmet, und III. 110.  J a l, Dict;  D. I) i d e r 6 r, 
Wahrscheinlich gehen manche seiner Bilder unter Oellvres. Paris 1821. Ä._15-77.  Bcllier 
dem Namen des Letzteren.  de 1a Ohawg" Cm" Dm"  
s. Archives de Part franeais. II. 109. 356.  ä  J" J" Gumprey" 
3111, Üißt- _Bel1ißY de 1a Cllaiviällßrißw Gabriel Allcgrain, als Bildhauer zurAus- 
Dißß- G a Z e l W düs Beaulbtl NS (Puls) Vu-"M- sclnnückuug deiuGebiiudc des Hafens von Roche- 
J- J-  fort 1764-17 75 verwendet, der älteste Sohn des 
Gabriel Chfistophe Allegrain, Bild- Gabriel Christophe A., und der letzte Abkömm- 
hauer, Sohn des Gabriel u. Enkel des EtienneA., ling der Familigy  
geb. zu Paris den 11. Okt. 1710, 1- daselbst den s, J al, Dictionrlairc.  
17. April 1795. Er vermärlte sich den 7  Febr. J. J. Guiffrey.
        

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