Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1595794
 Jaf99ll9äwäliäineäi 
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phie über Aleotti (s. diesen). p. 12.- Rico-i, waren ausgezeichnete Goldschmiede am Hofe 
Storia dell" Archit. in 1mm. III. 139. 176. des Tamerlan um 1400. 
J. Meyer. S_ A h me d A ran sind e s , Timuri hist. ed. Man- 
Algöwer. Algöwer (gesprochen Algäuer, geh 11' 873 F? W Ungm 
zuweilen auch geschrieben Algaier und A1-     
geier), eine seit dem 16. Jahrh. in Ulm nach- Alhmt! s" Eberhal d' 
weisbare, noch existirende Familie, von welcher Aüamet. J O an J a c ques Alm m et, Kupfer- 
mehrere Mitglieder sich im Stadt- und Kirclien- Stecher mit der Nadel und dem Stichel l gen zu 
dienst bekannt machten, Zählt darunter auch Abbeville im Mai-z ms, e zu Paris nss, Schii- 
mchrcrc Kunst- und Glockcngiesser. S0 am 1er von Le Bai 1750 wurde cl- zum Mitg-ligd der 
Ende des 16. Jahrh. V alentin A1 güwer, franl Akademie ernannt; auch war er  
Biichsengiessei- in. Diensten des Markgrafen du Roh, und hatte einen Verlag Nach Watelet 
Georg Von Brandenburg ä ferner Hnns Di 9130m gründete er seinen Ruf durch Stiche vonVignet- 
A-t Von Welchem die 1'11'11l1g10(5kß 1111 Uhner Mün" ten und vermehrte ihn durch seine Arbeiten nach 
ster 1644 gegossen ist. Der bedeutendste scheint Joseph Vemet DEI. vervonkommnete," Sagtwa- 
äbQP gewßnnn Zn Seim telet, vden Gebrauch der kalten Nadel, den er 
bei Le Bas elernt hatte, und war ein Feind der 
Hans Algöwer, wahrscheinlich ein Bruder schwarzen Stiche, deren Wirkung er mit dem 
des erstgenannten, von welchem ausscr Glocken Spiele der Schauspieler verglich, welche sich von 
zu Gcisslingen und dem benachbarten Söflingcn der Natur entfernen und für den Beifall der 
ein ausgezeichnetes, noch erhaltenes Gusswßfk lilenge schreien und grinimassircn." Seine Ar- 
im RGUFIÄSSEIIICGSÜ], das Glnbnwlnllntnü des Wolf beitcn im historischen Fach treten an Zahl und 
von Honburg in der Kirche zu Ra (101 fz 611 Vom Güte zurück; im landschaftlichen aber verdient 
Jahr 1567 stammt. Es ist ßlily hflch, 31: llireit und er den Beifall, den er zu seinen Lebzgiten ge- 
zeigt an der untern Platte des ittel ß (168 G111" funden. Sein Lehrer Le Bas iibertriifti n an e- 
geritzt die Woftßi aus dem P9114108 1611, 113115 bendigem Vortrag und an Wirkung durch die 
{u reir '08 mich in Vlm, Qt Sei mit 11118 8101111 Ge ensätze von Licht und Schatten; doch ist in 
angien 1267 jar.  seiäen Arbeiten die feine Perspektive, die si- 
(7- D- Hassm" chere gewandte Zeichnung, sowie die Sauber- 
r. ,      r nnnh keit der Ausfiihrun anzuerkennen. Ein feineres 
A gtlbfenrt,1Äjiäälgiäficifläinlxliäfhaktäänge des Naturgefühl im Sinäe der Niederländer im land- 
Vurigen, Rothgiessel- in Konstanz, geb zu Ulm, scliaftlichen Stiche zum Ausdruck zu bringen 
fertigte im J. 1682 die Statue der Himmelskö- Vdtnlüßllte 01211101111; 11111 S0 besser 3119121119. allg" 
nigin mit dem Kinde, welche auf einer hohen glßttetennmlt knnvßnnnnellßnl Gnsnnlßlf 411589" 
Granitsäule stehend die Siidseite des dortigen führten 3116161 611193 JPSePn Velnet Wlederzn" 
ltlünsterplatzes ziert. Sein Name soll auf ihrem geben Sonst gelang 111111 am besten nocn N- 
Rocksaimi stehen. Zehn Fuss hoch und von vor- 30113110111, nach 116'111 91' neben Vernet am melsten 
züglichein Bronzegnss ist dieselbe durch die An- gßStvßhi-Ill llttt- 591119 Bu- nanh Wonwenmnns: 
muth ihrer Komposition, die den Arbeiten des "Feniers, A. van der Velde und A. van der Neer 
Peter Candid ziemlich nahe steht, ein in jedem bringen ilagegen den Charakter der Originale 
Sinn tüchtiges Werk, bei dem es freilich unge- nicht genügend zur Geltung.  
wiss bleibt, 0b A. das ltlotlell dazu genilacht. {Vgnhaltlgen seinen Stichen gibt es Abdr. vor 
Indess ist dies keineswegs unwahrscheinlic , da (er c ri  
in jener Zeit kein so bedeutender Bildhauer in a) Landschaften 
Konstanz oder der Umgegcnd vorkommt, als ihn Nach N_ Bergheim N0 1_10_ 
dies schöne Monument verlangt hätte, das neben I) Anden Port de Genes royv qm POL 
einem reinen Ausdruck mehr von der Grazie der 1_ Aet,druck_ 
Renaissance, als von dem Uebermuth des Barock- II. Vor aller Schrift und dem Wappen. 
stils zeigt, wenn es auch nicht unberührt davon III. Vor der Dedikation. 
geblieben. Sonstige Arbeiten oder Lcbensum- IV- MitDlflnäftäfzlääcfgählanderh 
stände sind nicht bekannt von diesem Meister. 2) Vuc PÄ; m: äoize de Tareme_ kL qm FOL 
Er bekundet neben dem des Ucberlinger Hoch- 3) Ltllbreuvoil. 0haInP6tl-e' qm FOL 
altars eine ebenso treülichc als ausgedehnte 4) LYESPOH du gain inäpire 1a gaytg e, dissipe 
Knnstiibung in einer Zeit, der man beides ge- Fennny d'un voyßsß- 9111011? Wasser 1161191156 
wöhnlich nicht zutraut, und ist ein weiterer Be- Heeide mitßvtlgbßrgi tVoiIiI OISOYV. Weisbrod 
iegu dass der (lrelsslgilälhrlge K-neg solche nlcht 5) glizgfiiträign de ging? Bandleute mit Thieren 
m so, allsgedelinteln Maße Verhlgt habe' als man  in einer Gebirgslandschalt. kl. qu. F01. 
8911191911111 ßnnnnmt- J  6) Le F our a briques. Schlittschiihläufer bei einem 
 ßlarmor u' R Pecht Kalkofen. Ehemals iiiVillenenveis Kabinct. qu.Fol. 
Alhngh. Alhagh Ali und Alhagh Mo- I. Aetzdruck. 
hamme d Alhafed aus Sehiras in Persien, 11- V0! 1111er 50111-
        

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