Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1595682
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Aurelio Alfleri 
Alfonso I. 
36) La Meditazione Stille Betrachtung). Nach 
Hayez. 1851. S. 
37) Episode aus dem Feldzuge in der Krim. 
Nach Induno. 1855. 8. 
38) La Gnooa (Die Köchin). Nach d e m s. 
1856. 8. 
39) La. Cuoea (Die Köchin). Anderes Bl. Nach 
deins. 1856. 8. 
40) I)er türkische Geldweehsler. Nach dems. 
1857. 8. 
41) La Siesta. Nach dems. 1859. S. 
42) Der hl. Hieronymus. Nach A. M ala- 
tcsta. 1859. 8. 
43) Carita e Saerilizio (Barmherzigkeit und 
 Aufopferung). Nach G. Stella. 1859. 
Gestochen für: (ialerie de B'lorence. Florenee 
1841 ff. 
4-1) Bildniss des Richard Southwell. Nach H. 
Ilolbein dem jiingern. F01.  
45) La Caluinnia di Apelle (Verlauindung des 
Apelles). Allegorische Darstellung , Irach 
der Angabe des Luoian geni. von A. B otti- 
celli. 18-12. qu. Fol. 
Gestouhen für: R. Galleria de" Pitti, herausgeg. 
von L. Bardi. 
46) Die hl. Martina, Wunder thuend vor dem 
Kaiser Severus. Nach Pietro da (Jor- 
tona. 18-10. F01. 
4T) I1]. Familie. Nach A n gelo Bronzino. 
1840. 1301. 
48) III. Familie. Aus der Schule des B. Garo- 
falo. 1840. F01. 
49) Madonna detta della Lueertola (Madonnzt 
mit der Eidechse). Nach G iulio Romano. 
1842. Fol. 
50) Adorazioile de" Magi (Anbetung der Kö- 
nige). Nach Dom. Gh irlerndaj" o. Rund. F01. 
In diesem Galericwerk auch der schon 
unter N0. 34 genannte Stich. 
Zum Theil nach Mitlheilungen des Künstlers. 
(lavalluzrci. 
Alfou. J uan Alfon, spanischer Maler, an- 
sässig zu TO1O(10 am Beginn des 15. J ahrh. Nach 
einer in dem dortigen Doniarehive noch erhal- 
tenen Urkunde wurde er im J. 1418 beauftragt, 
in der Kathedrale die Altarfiiigxal in der Kapelle 
der Könige zu malen. 
 Archiv der Kathedrale von Toledo.  Cean 
 läerniudez, Dicc. 
Lefort. 
Alfonso. Joha in Alfons 0 baute für Köv 
nig; Alfons IV. von Portugal das Kastell Mou- 
mon in Aluntejo. Inschrift bei Illaguno y Ami- 
rola (Notieias I. 77). Vielleicht (lerselbe war 
für die von König Juan I. gestiftete Karthause 
del Paular im Thale Lozoya den Plan zu ent- 
werfen, und nahm mit dem Mauerrneister Gil 
Fernandez die Arbeit in Akkord, als nach Juaifs I. 
Tode Henrique III. dieselbe fortzusetzen befahl. 
Den Bau der Klosterkirche leitete der Araber 
Abderraman (s. diesen). In der Kathedrale von 
'l'0led0 kann Rodrigo den Kreuzgang und die 
Kapelle S. Blas gebaut haben, zu der Erzbischof 
Pedro Tenorio 1389 den Grundstein legte und in 
der sieh dessen Grabmonurnent befindet. Ver- 
muthlieh war Rodrigo ein Bruder des J uan Al- 
fonso, der nach ihm bei derselben Kathedrale 
beschäftigt war, u. sein Sohn nicht gewesen sein 
kann, da dessen Vater Ferrand genannt wird. 
 s. Llagxlno y Amirola, Notieias. J. 7G. 
 Fr. W. Ungar. 
Alfonso. Alfouso 1., aus dem Hause E ste, 
Herzog von Ferrant, geb. 1476, -1- 31. Okt. 1534. 
Er hat seinen Platz in diesem Werke nicht so- 
wol als fürstlicher Besteller, als welcher er die 
Kunst in seinem Lande begünstigte, sondern in 
Folge seiner eigenen künstlerischen Tdlätigkeit, 
die insbesondere dem Kunsthandwerk sich zu- 
wendete. 
I. Seine Thätigkeit im Kunsthandwerk überhaupt. 
Alfenso scheint sich mit künstlerischen Dingen 
abgegeben zu haben, so oft sein kriegerisehes 
Leben, seine unter fortwährenden Kämpfen ver- 
laufende Regierung ihm die Musse dazu liessen; 
wobei allerdings die Kunstiibung mit dem Kriegs- 
handwerk öfters Hand in Hand gehen musste. 
Als Kanonengiesser war er berühmt; manche 
Geschütze soll er mit eigener Hand modellirt 
haben, insbesondere eines vom grössten Kaliber, 
il grau Diavolo genannt, von dem Ariosto in sel- 
nem Orlando furiose (xxv. 14) spricht: 
11 grau Diavel, non quelle dell' Inferno, 
M0. quel rlel min Siguor, ehe va 001 foco,  
Che n uielo e a terre e a mar si fa der loce. 
Juan Alfons 0, der nach seiner Grabschrift 
in der Klosterkirche von (luadelupe diese in den 
Jahren 13S9_14u2 baute, u. 1418 an der Haupt" 
fassade der Kathedrale zu 'l'oled0 arbeitete, wo 
er in den Urkunden des Archivs als Bildhauer 
und als Sohn eines Ferrand Alfonso erscheint. 
Vergl. den folg. Artikel. 
s. Llagnno y Amirola, Noticias. 1. 75-77.  
CEäällB6Ill11lCiGZ,DiCC'. 
Fr. W. Llnger. 
Rodrigo Alfonso erhielt als Obermeister 
der Kathedrale von Toledo 1390 den Auftrag, 
Dasselbe war, wie Cittadellai berichtet, mit viel 
Kunst verziert: wgeschnliickt mit schönen Arbei- 
ten und Basreliefsu. Wie weit treilich der Her- 
zog fähig; war, solchen bildnerischen Schmuck 
mit eigener Hand auszuführen, wie weit über- 
haupt seine Kunst reichte, lässt sich nicht ermes- 
sen, da weder seine Werke noch nähere Nach- 
richten darüber erhalten sind. Cittadclla will 
allerdings selbst noch als Kind eine schöne Bild- 
hauerarbeit Alfensds gesehen haben: einen mit 
lüguren, Arabesken, Laub und Vögeln reich ge- 
schmückten Iiamin, im Hause der Principessa 
Donna Blarfisa (gegenüber von S. Silvestro), das 
sein Vater verwaltete und in dem er gross ge- 
worden war. Die M ittheilung über dieses Werk 
Alfonsds kam ihm vcmVateiyberuhte aber nur auf 
mündlicher Ueberlieferung. Der Fürst soll über- 
haupt in Stein Ornamente trefiiich gehauen haben. 
Cittadella rühmt ihn ausserdem als vorzüg- 
lichen Waifenschmied; er habe schön geschnittene 
iDolchhefte hinterlassen. Auch in der Architek-
        

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