Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1595640
294 Orazio Alfani  Francisco Alfaro. 
Perugia: eine Kopie nach der Grablegung bung übereinstimmt und nach dem Vorbilde de 
RaifaePs im Pal. Borghese zu Rom (N0. 140); Altars im Dome ausgeführt scheint (Abbildllll) 
Anbetung der Könige, schwach in der Malerei beiELW. Schulz, Denkmäler derK. des M. A. i- 
und schlecht erhalten (N0. 142); Hl. Familie, in Unteritalien, Taf. 4). Der Name des Alfauus fani 
der Manier des Parmegianino 11111130830 (NO- 159). sich an dem Altar der Kathedrale in der Inschrii 
Eine hl. Familie, sehr manierirt (N0. 132) , ist des Arehitravs nicht. Dagegen bezeichnete er di 
eher von einem Nachfolger des Raffeßlliilü (161 Kapitelle der vicrSiiulen durch Insehriften,diea 
Celle. Ein Gemälde in S. Maria Nuova zu jedem (lerselben angebrachtwaren, als seinWerl 
Pemgia, dort Sebastiano del Piombo genannt, (abgedruckt bei F. Ughellns, Italia Sacra, Rom: 
ist wahrscheinlich eine Arbeit Orazids in seiner 1644.VII. 003). Die Kapitelle der Rückseite hzttte" 
raifaelesken Manier. Eine Madonna mit Kind nur Laubverzierungen, dagegen enthielt von de 
und fünf Heiligen in der Oonfraternita di S. nen derVorderseite das cinckleine Engel und da 
Agostino daselbst ist ein schwaches Werk des andere Schlangen, welche sich zwischen Zwei 
Malers aus seiner letzten Periode, eine Karikatur gen hindurch wanden; auf diesen Schmuck is 
(191- Manier Pa1'megia,nino's_ 1m Lguvfg zu in den entsprechenden Inschriften ausdriicklic 
Paris (N0. 26) ist von ihm eine Vermählung der Bezug genommen. Die Angabe bei Ricei (Arch 
hl. Katharina mit dem Datum 1548, aus S. Fran- in It. I. 390), wonach Aliauus laut einer nich 
eeseo zu Perugia im letzten Jahrh. weggenom- mehr vorhandenen Mosaik-Inschrift das Orna 
men, und in den Florentiner Uffizien ein inent der lllarienkapelle in derselben Kirche ge 
Rundbild der hl. Familie, das zu den besten arbeitet habe, bezieht sich wol nur auf diese" 
Werken des Meisters gehört und beinahe für Altar, da die ganze Kirche der Maria geweiht ist 
eine Arbeit seines Vaters Domenico gut genug s. Schulz, Denkmäler der Kinist des M. A. i 
wäre. Untcritalien. I. 28. 40.  U. O. Perkins 
Nach ihm gestochen. ltahan Sculptors etc. p. 14. F W  
1] H1. Familie (Madonna mit dem Kinde, der hl. Alf I      T"  Lügen 
Elisabeth und dem kleinen Johannes]. anb Aiiainß) Biiliilaußl: Vmlwlen gebm" 
Gest. von P. Nocchi und Bigole nach tig, Schüler Balthasar Permesers, war in Berli 
dem Bilde in den Uiiiliefi- Fül- 1111 Gß- zur Zeit des Königs Friedrich Wilhelm I. thiitig 
lelie de Floreuce- Floience 1841 f- Von ihm waren die beiden Löwen über der Git 
XLVUL    terthüre des ehemaligen Sackenschen Palaste 
nlh-Ifolpass" Photogn von Anna" 1" Florimß in der Wilhelmsstrasse und die daselbst befind 
      T. liehen 10 Vasen; auch ein Engel über einer Apo- 
S'  ägäfliääeieä 61213; fääläiäinebeääxvgtää; theke an der Ecke der Dreifaltigkeitskirche. 
dene Opel-e (11 Piano Vannucci am 1m; Appen- s. Fr. Nicolai , Nachricht von Künstlern zu Ber 
dice degliallievi etc. Perugia 1236. EUostan- iiii- 1785- P- 121. W S h d 
tini Gnicla di Perugia. p. 30   ambini,  C mi t. 
Guidd di Perugia. passim.  Crowe and Ca- Alfafo. Francisco Alfal-O, Goldschmie, 
y1g.?0se11e' Bist of Paint i" hab" 11' 368 in Sevilla, fertigte 1578 für die Kirche Sta. Cru 
1B     m!     
(Yrowe und Caualcasdle. 312141952? 5th] älnfäiin? lgberlllflkfl Am AWMLIIEII" 
Cesare Alfani, unehelieher Sohn des Do- Herr 1ä6r2if d;Pfgrlägghälcgnailääplweg??? 
menico di Paris Alfani und ebenfalls Maler. Er chmia ein Tlei hes v n r H  ' Sillbmi i? 
wurde 1520 legitimirt, gleichzeitig mit Orazio,  _jh_ N5 4.231 U Ph v? 59,6 emt; 1 e:  (.1 
1533 in die Malergilde von Perugia aufgenommen T); 5b lLflm m11 bei? ä wiä ' ilelst zu el s] 
und hat 1549 noch gelebt. Wahrscheinlich war d man. Lseäiu tenjmi edm 0m" m (km8? a" 
er nur Gehülfe seines Vaters und Bruders; we- asälefänägs Eaäiieälillänäegosigi 3369! 
niästflzsrlis:ä?mlylgrlgiäogäfägerpiiäg? bekannt" Siegeln dargestellt war; endlich 1.596 fiirbde 
 i      Hochaltar der Kathedrale zu Sevilla ebenfall 
FR W' Um" ein läbernakel von vergoldetem Silber und zwe 
AlfßllilS- Alfällils V0i1 Termoii arbeitete Lescpulte. Das erstere enthält anmuthige Sta 
als Bildhauer an dem Hoehaltar der Kathedrale tuetten von Propheten und Eng-eh) und an de, 
V011 BßTi in Ulliefiiaiieilv (im unter Erzbischof Thürchen ein Medaillen mit de: Mannalese A 
Nikolaus (1035-1062) begonnen wurde. Der- den beiden prächtigenLesepulten sind dieselbe 
selbe bestand aus vier auf der obersten Stufe Gegenstände wie an denen zu Marchena in Bus 
aufgestellten Säulen, die einen Architrav trugen, reliefs ausgeführt Man rühmt an diesen AI 
und auf diesem eiiliib sich, Voll kleinen Säulchen beiten Verstiindniss der Zeichnung und de 
getragen, der pyramidale, mit Bronzewerk ver- Körperbausv 
zierte Baldachin. Er istjetzt nicht mehr in dem S_ Oean Bermudez, mm  D erselbe De 
Dome vorhanden; doch können wir uns eine ge- 50mm de h, Qatedn de Sam P_ 42  1.1„ 
naue Vorstellung davon machen durch die Ver- guno y Amirola, Nolicias. III. 106.  
gleiehung mit dem Altar in der benachbarten Ford, Handbook for Trav. in Spain. p. 180. 
Kirche S. Niecolb, der ganz mit jener Besehrei- Fr. W. Ungar.
        

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