Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1595565
286 Alexandras  Iwan Alexejew. 
 
Sie wurde nämlich mit der berühmten Venus von Alexandrow. I w a n P e t r o w i t s c h 
Milo gefunden und soll, obwol von anderem Alexa ndrow, geb. am Ende der siebziger 
Marmor, mit ihrem Bruche genau an den Bruch Jahre des vorigen Jahrh. im Dorfe Iwanowc 
der Statuenbasis gepasst haben. In Paris aber, (Gouvernement Wladimir), 1- 1819. In den neun- 
wohin sie mit der Statue gelangte, ist sie bald ziger Jahren trat er als Schüler in die Akademie 
nachher verschwunden, wie verrnuthet wird, um der Künste, aus welcher er 1803 entlassen ward. 
nicht die Venus selbst, die man für eine Arbeit Im Jahre 1805 wurde er als Zeichner mit einer 
des Praxiteles ausgegeben, als das Werk eines Gesandtschaft nach China geschickt. 1807 vor 
sonst unbekannten jüngeren Künstlersanerken- dort heimkehrend, brachte er ein Album vor 
nen zu müssen. So ist sie nur durch die Ab- Zeichnungen mit, unter denen das Porträt Arn- 
schrift eines des Griechischen unkundigen Zeich- ban-Vans, eines Verwandten des chinesischer 
ners bekannt geworden, von dem indessen nicht Kaisers, besonderes Aufsehen erregte. Im J ahre 
anzunehmen ist, dass er einige für die Zeitbe- 1808 führte Alexandrow dieses Bildniss (ganze 
stimmung besonders charakteristische Buch- lcbensgrossc Figur) in Oel aus. Das Bild be- 
Qtabenformen (A u. F) vom Original abweichend findet sich in der Akademie der Künste und be- 
wiedergegeben habe, denen zu Folge sie kaum kundct einen tüchtigen Porträtmaler. Von ihn 
älter als der Anfang der Kaiserzeit sein würde ; auch ein Bildniss des Kaisers Alexander's I. 
so tief dürfen wir aber die Venus von Milo un- s. Bannen. cJlonapb (Encykl. Wörtern). 1861. III 
möglich herabrücken. Ed. Dobberl. 
s. Glaraß Musäe de Sßulpt. IV. p. 81.  In- Alexas. Alexas, Steinschneider? Sein Naml 
SßTiPi- Pi- LiV- 421-  LQhl-Elilifier in? wurde zuerst durch eine nicht antike Gemmen. 
Ffielißfichs Banßteihß- P- 334- inschrift bekannt in welcher er als der Vate 
H" Bmn" eines angeblicher; Steinschneiders Quintus (s 
Aiexiiniiros- Miiiei" 3'115 Aiiien- Sein Name diesen) erscheint. Schon darum muss die späte 
finden sich auf ein" mit ioihei Farbe auiiMai" auftauchende Inschrift alefa auf einer berline 
inoi ausgeführten Zeichnung r Finnen und knii" Ge1nme(Winckelmann, Descr. de Stosch II. 1603 
ßheinliieieniiß Mädchen diiißteiiehii (LCtO, Niohe, Verdacht erwecken, und bereits Bracci (Mem 
Phnihe, iießim iinii Agiaih. (inßh SChiVeYiißh die I. 41) zweifelte an ihrer Aechtheit. Zwei anderl 
bekannten inyihniogisnhen Persiiiiiihhkeiienl- Steine sind bis jetzt nur im Anzeiger der Arch 
Dieselbe wurde in Resina am Fusse des Vesuv Zeig 1354, p_ 4.32 kurz erwähnt worden, und be 
inii drei andern Von gieinhei Technik entdeckt, dürfen noch einer näheren Prüfung, ehe auf ihr: 
die Wiihisnheiniinh Von derßeihen Hand her" Autorität hin Alexas unter die sicheren Stein 
rühren.  Die Abbildungen in den Pitture d'Er- Schneider eingel-eiht werden kaum 
solang I. 11-4- äfbeä leider von dlerSßhänhiäit der s. m" n n. Gesch. der n. Künstler. n. 543. 
in ein ac ene en inien mit sic erer. an aus- H_ 3,1mm 
geführten Zeichnung keinen richtigen Begriff. AlexeL Alexei Ma1yi (der Kleine), russi 
0h auch die Eiiiniiiing Eigenthiiin des etwa iin scher Heiligenbildmaler aus dem Anfange de 
letzten Jahfh- V01" dem Aushiiinhe des VnSiiV 16. Jahrh., malte u. a. ein Bild des Todes de 
lebenden Künstlers ist, lässt sich schwer aus- Maria für das Pskowische Höhlenkloster, WO e 
inanhen- Aber wenn er auch niii' die Koinpn" sich noch heute in der Kathedrale befinden-soll. 
sitionen älterer Meister kopirte, so stellt er sich s_ paß m m, H 1 ü, um, pyccm mmmq, "KOHML 
doch in der Ausführung der gleichzeitigen, eben- m, San. Vlmn. apxeoaoA. 06111,. (Rawinski, Gesch 
falls mehr rcproduzirenden, als frei schaffenden der russ. Ileiligenmal. in den Mem. d. Kais 
athenischen Bildhauerschule eines Apollonios, Arßhäoi- Gen-l Si- Petersburg 1355- Viii- 4 11 
Kleomenes, Antiochos würdig an die Seite. 127- 
H_ Bmnm     Ed. Dobbiert. 
Alexandras. Angeblich Steinschneider, s. Sqgixegeitiil  Aifi X333 fgg, fiissinßhß 
       .143 
Alexandrow. M i c h a il P a wl o w i t s c h Dmitri, der 1591 auf Anstiften des Boris Godu 
A l e x a n d r o W , Bildhauer, geb. 1758. Er now in Uglitsch ermordet wurde). 
empfing seine Ausbildung indder Aikaäiemiei de); S. 3a 62411111411, O meranuuu. npouan. m, Pocßim 
Künste zu St. Petersbur un wur e ann 77. um  an. nn. tIpXGOJIOP. 06111,. "Sabeli n 
als Pensionär dieser Arigstalt in's Ausland ge- Ueberi die Metallarb. in Russland, iuiden Mein 
sqhickt_ 1782 sandte er eine Statue; Der gtgr- d. Kals. Arch. Ges.) St. Petersb. 1853. V. 
bende Fechter nach St. Petersburg; 179i Wniiie    E- Dohbm- 
er Akademiker. Um diese Zeit eratrvarärel" gas AIGXOJGW. Drei russische Heiligenbildmaler 
Modell eines Mausoleums für den iins 1ng_ er Iw        
      
m" Ausführung kau)" der Märtyrerin Eudoxia, im J. 1666 in der Ka 
Wassili Pawlowitsch Alexandrow, thedrale der Stadt Dmitrow und dem Sabbas 
Bruder des Vorigen, Porträt-Maler, geb. 1770. Kloster.
        

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