Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1595379
Aleni 
sie? Bw- Alseyßi- 
EQ 
nes Altarbild von 1494 in S. Agostino zu Cre- nolas auf einem Balkon sitzend, datirt 1834, 
mona auf die ganze dortige Schule entschicde- befand sich früher in der Galerie Salamanca zu 
nen Einliuss geäussert; hölzern und schwer in Madrid. 
der Farbe , unbeseelt in der Behandlung. Zaist Seine Radirungen sind nicht ohne Eigenthüm- 
berichtet, dass Aleni's Malerei der des Galeazzo liehkeit und Energie. Sie stellen groteske Köpfe 
Campi zum Verwechseln ähnlich gewesen; in der vor, Volksgruppen, Bettler sich an der Sonne 
That kopirte er diesen nur, der selber nur ein wärmend; einige derselben sind zu Madrid in 
Nachahmer des Boccaccio Boccaccini ist. den J. 1847-48 in dem Seminario Pintoresco 
Das beste Bild des Künstlers jedoch, das mir erschienen. Sein Bildniss in der Zeitung: El 
zu Gesicht gekommen, besass 1856 ein Händler Renacimiento. 
Zu Mailand. Es stellt die Jungfrau auf einem s, Verzeichniss seiner Werke bei Ossorio y Ber- 
Throne in einer Landschaft vor, das nackte Kind I1 Md , Galerie liiogißilßa- 
haltend, das einen Vogel in der Hand hat. Links Tiefe"- 
kniet der Stifter, ein Mönch mit einem Buch Alcotti. Antonio Aleotti, Maler zu Fer- 
llnter dem Arm, vom hl. Franziskus empfohlen. 11ml, Voll Argcllm gebllltlg l Vielleicht ein Vor" 
Itechts steht der hl. Antonius, mit einem rothen fahre des Architekten Gio. Batt. Aleotti. Der- 
Buch in der Linken , einem Lilienstengel in der selbc ist von Lanzi nicht erwähnt. Von ihm be- 
Rechten. Das Bild ist noch in Tempera, die Be- findet sich ein Bild, den Erlöser auf einer kleinen 
handlung breit 111111 leicht. Die Madonna, ist von Tafel darstellend, in der Galerie Oostabili zu 
älngenghmgm Ausdruck, (13,5 Kind unschön, die Ferrara; mit der Inschrift: I. CCGOQS DIE 16 
anderen Charaktere jedoch gut. Auch hier zeigt SEPTEMBRIS; D- PP- ATNEGRA SITOILA E1) 
sich der Künstler nicht selbständig; sein Bild ist SUINOTNA , dem verkehrt geschriebenen Namen 
eine Nachahmung von Pefngino und Frang Fran- (188 MGlSlZGYS. Bßfllifflldl (llll 2 Vite de" PltlIOÜ etc. 
cia Es ist bezeichnet; Ferraresi) erwähnt eines Antonio dall" Argento, 
O A f der 1495 lebte und bei den Freskomalereien 
) am:  515 in der Kirche della Morte in Ferrara be- 
fuj "m" '  schäftigt war. Vielleicht derselbe Meister. 
M C C C Q C 3 s. C. Laderehi, La Pittura Ferrarese. Fer- 
rara 1856. p. 39.  L. N. Gittadella, 
Nach ihm gestochen  Notizie relative a Ferrara. 1868. II. 41. 
1' I)" ll.J f  .l d T" 1'       
l m  Äliefänil. Nallh Aißjtm- GGLOYMIPI ßgtääsia A301", 
dem Gemälde in S. Domenico zu Gremozla. von Sauen) e m tsolte  e _lete von errar?) 
Gest. von A. Gravagni und G. Gara- Allgfbnta: gelmnntläell irhlelt  qm 
vaglia. F01. In Vidoni La Pittnra Cre- 91' S9 St lYl 81110111 rle 6 VOm  arz 0- 
monese. i richtet, von Alfonso II. Herzoge von Ferrara), 
'31 fpass. kleiner, gest. von Pascali, in Baumeister und Ingenieur, geb. um 1546, l- zu 
S. lliesrznö doälizltälrtätl.Ägzaärääoggvicxlläi:  Feryara den 9. Dez. 1636, nicht 1630,_wie einige 
Z ai st, Notizile istoriche de" Pittoriiete. Crelmo-   
 Zlgilläkha Festungsbau sehr bewandert, hat sich doehins- 
Notizen mm a Ermom-V äesondere ;n der Iärdrostatikdhel-iorgethsän, über. 
 Mündlgqg ie er aucr eine nzai ge ruc ter un unge- 
Alelmh L e (m a1. do A 1 en z a, Spanischer Mm druckter Schriften hinterlassen hat. 
ler undRadirer, geb. zu Madrid Ü. Nov. 1807 , 1- da-  
8Elbst30..Iuni1S45. Nachdem eruntcr Madrazou. L Seine Aiißliillliinß- Bauten i" I'ma-n" 
Rivera seine Kunst gelernt hatte bildete ersieh Theater in P-"mm  
nach den Werken Goyzüs weiter laus und suchte A. erhielt seine Ausbildung in Ferrara, wo er 
die Weise dieses beliebten Meisters fortzusetzen. das Studium der Mathematik und der Baukunst 
wie dieser hat er Sittenbilder, nationale Ge- in allen ihren Fächern gründlich betrieb. Man 
brauche, Maulthiertreibei- Gitanos und Bettler hat ihn da er in den Rechnungen des Klosters 
dargestellt, kurz malerische Scenen des spani- S. Bartdlo zu Ferrara das er nach dem Erdbeben 
schon Volkslebens- Seilleweike Siilllin Spanien von 1570 herzustellen hatte, als capomuratore 
ziemlich gesucht, ausserhalb dagegen weniger angeführt wird, als einfachen Maurermeister 
gekannt und werden bisweilen verwechselt mit seine Laufbahn beginnen lassen wollen. Allein 
gen Gemälden des Goya. Dßßh hat A. Weder er selber spricht in einem seiner Werke von den 
essen Lebendigkeit in der Komposition, noch Lehrern, die er in der Jugend gehabt, und scheint 
Seine Meisterschaft im Kolorit erreicht. Seine sogar nach dieser Stelle die Uebung seiner Kunst 
Zeichnung ist schwach sein Vortrag schwer im Dienste des Herzogs (von Ferrara) erlernt zu 
äifimaFiirbung nicht leiichtend genug; Fehler: haben. Auch hat er schon in seinem 20. Jahre 
{e sich auch in seinen Kopieen nach Goya (1566) zur Landverbesserung des Pogebietes von 
Wiederfinden. Eines seiner besten Bilder, Ma- Ferrara ausgedehnte Feldmessungen vorgenom- 
34'"
        

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