Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1595251
Aldenrath  Aldewereld. 255 
Augenschwäche, sich zur Ruhe setzte u. zu Ver- blühte in der Mitte des 17. Jahrh. zu Amster- 
wandten auf ein Gut in Holstein begab. Die dam. Nach Kranim sind von demselben im Be- 
Sorge um seine schwer erkrankte Pflegetochter sitz des Herrn J. J. F. Alewyn zu Utrechtdie Bild- 
rief ihn jedoch noch einmal nach Hamburg zu- nisse von Gerard Kock u. Geertruid van Schni- 
rück, wo er bald nach seiner Ankunft erkrankte lenburg, welche sich 1639 verheirateten. Auch 
und am 25. Febr. 1844 starb. kannte er ein Genrebild des Meisters: Ein Sol- 
Aldenrath war ein ebenso fruchtbarer, als be- dat, vor seinem Zelt sitzend, steckt seine Pfeife 
gabter Künstler. Als Porträtmaler war er im an, mit Beiwerk. Im Katalog Hoet (I. 584) steht 
Treffen sehr glücklich n. verband mit bestimmter verzeichnet: Eine Geburt Christi durch vAlder- 
Zeichnung eine sorgfältige Ausführung. In frü- weereltu. Ausserdem gibt es mehrere nach ihm 
herer Zeit fertigte er, gleichwie Gröger, seine gestochene Bildnisse, was also sein Hauptfach 
Porträts in Silberstift und Sepia und brachte es gewesen zu sein scheint. Kramm vermuthet, 
hierin zu grosser Vollendung. Späterhin wandte dass er bloss aus Liebhaberei malte , und viel- 
er sich vorzugsweise der Miniatur zu. Seine leicht eine angesehene Persönlichkeit war, weil 
Werke in letzterem Fache zeichnen sich durch seine Werke selten sind und es ihm verstattet 
treffende Charakteristik und Wärme des Kclo- war, die Bildnisse so hochstehender Leute zu 
rits, sowie durch natürliche Haltung aus; insbe- malen. Er wurde öfters H. van Alde genannt, 
sondere gelangen ihm die Frauen. Die Bilder weil er seine Werke so mit Beifügung einer ab- 
seiner letzten Zeit haben oft allzu violette gebildeten Welt ( ö ) zeichnete u. man letzteres 
Schatten. Auch in seinen auf Stein gezeichneten Zeichen unbeachtet 11888. 
Porträts von denen er einige ebenfalls in Ge-   
meinschaft mit Gröger ausgeführt, ist A. recht Nach Ihm gestochen"  
tüchtig A_ hat auch radirt 1-5) Folge von holländischen Adniiralen, von 
S. Gcnin s des 19. Jalirli. 1802. Februar.  310;Glääzliegiäsi?m55koäegäggsählzlldylsähzsz? 
Hamburgisches Künstler'Loxikon' 1854 v. rLgKellen (schriftl. Mittheilung] glaubt, dass 
TIL Gaed"tz' A. bloss diesen Passc-par-toiit gezeichnet habe. 
a) Von ihm Hthographirt. I. Mit der von  äiodvzwgcksz. 
1) Selbstbildniss: Aldenrath, Lithograph. Von ihm 1 13' Ämtddeäl  V02;  e IN? M 
selbst lithogr. Unbenanntes Brustbild. F01. )UI;ten' Mann? ER Kisiä 5231m,  "S32"; 
2] J" 5' Albers, DL med" in 182L Lithogr" von von R Z eeman (fehlt Bärtsvh 2 wägt-eh 
Gröger 11' Alde"rath' POL Knnstlageirkat. N0. 20387)] ,Diese See- 
3) Joh. Heinr. Campe, Jugendschriftsteller. Nach Schlacht ist auch zu den 4 f1gd_ Büduissen 
ildH. Sähiivölder. Lithogr. von Groger und benutzt worden QVaL FOL 
enrat  0. 
4] J. W. H. Conrad, Prof. der Med. Gemalt von  ü: ggsräsjgh 03:18h Fg-ldl 
Xeller. Fol. Lei zi     
5) F. Gerstäcker, Säliigär, 1788-1825. Lithogr.  3,13211  123 milgfitgvalwlilzghdmiral 
von Gröger u. Aldenrath 1820. Fol. Ovai F01 '  
Ü] Friedrich Karl Gröger, Maler und Lithcgn, geb.     C d 
176a Unbenanntes Porträt 1828. gn FOL 6)B1ldn. des Amsterdamer Pred1gers_ asparus e 
7] Fr. Lndw. Schröder, Schauspieler und Dichter. parpfmtlelh m halber Flgim "am? hniß äekehrm 
_l_ 1816. Gröger P_ Aldenrath mh FQL in einem Armstuhl vor einer Tafel sitzend: Im 
8) Christian Grafm Stolberg, Dichter, 1748___1821_ Unterr. 4 nieder]. Verse: Hier blinkt etc. (xest. 
Brustbüdv Nach Gröger lmL 1818. 4_ von J. Brouw er. Mit der Adr. von L. Lode- 
9) Chr. Fr. Ludw. Strack, Prof. zu Bremen. Lith. wyks" 165i POL  
von Gröger u. Aldenrath. Fol. Bremen. I- W13 beschnebext,  
10) Aug. D. Chr. Twesten, Prof. der Theol. zu U- Im Unseres e") anderer neuen 
Berlin. Litliogr. von Gröger und Aldenrath. Vers: H1" slet ghy 2m" Der. Name 
kL FOL KieL des Stechersensgeschhifen. Mit Adr. 
11) r. A. wen, Arzt, geb. 179a. J. e. Scha- 1m" Jgcrßelmßhe- K im m, 
dow del. ad viv. Lithogr. von G r ö g e r und 7) 14393301316313;;uäxgoggfjfseäeäifsüntlläaud der- 
Aldenrath. 1827. Fol. selbe Vers: Hier siet ghy etc- F01- 
12) KloPsivßk, der Dichten 8- s) Bildn. Wilhelnfs III., Prinzen von Oranien. Als 
13] Adolf, Herzog von Cambridge. gr. Fol. Kind stehend ganze Fig. , auf dem Buitenhof 
14) CHI v. VillerS. F01. (Name eines öffentlichen Platzes im Haag). Im 
15) I-Iansen, Obcrbaudirektor. Fol. Hintergründe der Palast der Statthalter. Mit 8 
16) J- C- Lindenberg, Bürgermeister zu Lübeck, holländVersen. Von eineinunbekannten Stecher. 
nach Snhrlandt. 8. II. van Aldewverelt inv. Lodewyck Lodewycks 
 '01. Ausser ewöhnlieh selten. 
b) Nach ihm gestochen: s (aläeiiieken Dgict.  Ottley, Notices.  
Joh. von Ewald, dänischer General. Gcst. von 'Le B1anc„Ma;1ue1_ II, 59.  Kramm, De 
Riedel 1311- 4- LeiPZig- Levens en Werken etc. pp. 9. 1169.  Fred. 
Notizen von Andresen. Muller, Cat. van 7000 poi-tretten. p. 58. 
W- Enwlmann- Notizen 12011. J. Phil. v. d. Kelten. 
Aldewerelll. H. van Aldewereld, llialer, W- Schmidt.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.