Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1595126
    
lerie Liechtenstein zu Wien, mit Mono- Passavant vermehrt das Werk Aßs um N0. 290 
gramm und 1544, stellt einen jungen Mann in -296; wir selbst fugen drei Bll. hinzu. Nag- 
ritterlicher Tracht, sitzend, von vorn, dar, im ler (Mon. I. S, 289) gibt 31 Nummern Supli- 
Hintergrund eine wasserreiche Landschaft. Schön leinente zu Bartsch, von denenl9, 14., 23, 26 mit 
ist das Porträt des Engelbert Therlaen, Biirger- Passavant 290, 292, 295, 2516 identisch. Unter 
meisters von Lennep von 155i, mit Monogramm, den von Bartsch verwortenen Stichen sind 
im Museum zu Be rlin. Im M us e u m zu das Liebespaar im Freien (S) und die von Virgil 
B rannschweig beiindet sich das Bildniss der Selis gestocheneßadstiibe, das sogeii. Bad der 
Magdalena Wittig, 1541. Senator Culemann zu Wiedertaufer, sicher nach seinen kZeichnnngen. 
Hannover besitzt das Porträt eines _lungenMan- Man kenntlvgl. Passavant 1v. p. 1.1111) drei Holz- 
nes, nicht bezeichnet, aber dem Wiener Bild Schnitte, die ihm angeboren: 1) Die hl. Barbara. 
nahe Verwandt im Besitz des Senlnsisclien vor ihrem Vater (von Bartseh p: 105 genannt); 
Kunstvereines zu Breslau befindet sich das 2)  llhlßbßdvlilen, 311111031611), beldß 
Bildniss des Grafen Philipp von Waldeck (mit faksiniilirt in R. Weigels Praehtwerk iiHolz- 
MOiiOgi-ainm nnd 1535 bezeichnet). Fiir ein Werk schnitteberuhintei"Meistern; s) Bildniss des Her- 
Afs ist wol endlich noch das im Baselcr zogs _Wilhelm von Kleve mit der Unterschrift: 
Museum befindliche Bildniss des 1555 gestor- Henricus Aldegrever Suzatien. faciebat Anno. 
benen Wiedertäufers David Joris zu halten, das M. D. XLI. Es bleibe dahingestellt, 0b diese 
freilich nicht bezeichnet ist. Es ist namentlich Worte auf  des 5011111115135911355 
in der Farbe eine seiner schönsten Arbeiten. 1131115911 1111 Augßmenlfän kann 193 Ja 1115 
Seine sonstigen Gemälde stehen meist nicht 8101191 gßliell, (11135 _d1e Maler Ihre 110111- 
auf gleicher Höhe; hier zeigen seine formalen 5011111111-15111111111113611_111C11t Selbst Z_11 302111911191 
Mängel sich deutlicher als in den Stichen; der püßsißii, wol iibqr iiißlifiiißh auf diese lechnik 
Vortrag ist hart und trocken. Die Farbe, in den Verßtßnden und S19 31115199911 110111113911, W911i! ES 
Porträteii kräftig und klni, ist bei größeren Kcin- darauf ankam. Magier fugt ein viertes Bl., ohne 
positionen ohne einheitliche Wirkung. Uni die   de?  149111611, 
wenigen ächten Bilder Afs festzustellen, bieten doch nicht Koniefles SlIIOlIGSa hinzu. Hand- 
die Kupferstiche den einzigen Anhalt. Dass die Zeichnungen A. s sind selten. Ein kleines Stein- 
Gemälde in Wien und München nur willkürlich relief, ein Paar aus der grossen liolge der ge- 
auf seinen Namen getauft sind, hat Waagen dar- stochenen Hochzeitstanzer im Louvre (Samm- 
gethzin. Aechte Gemälde von ihm sind: Christus lung Sauvageot), publizirt im Werk von L_a- 
auf seinem Grabe sitzend, in der ständischen barte ls. auch PSKC, A115 lndllstYlelssl- 329), 131 
Galerie zu Prag, 1529 bez.  Jüngstes Gericht, 111111 faulem hlonofäiamm und ?538_ Vglsehell, 1111- 
worin die Figuren in der Gloi-ie trocken, die P6411151? übe? zu 192117111111  
Stifterbildnisse jedoch vortrelflieh, Berliner 111 defl Gewäfßldlnß 11811, 11111 61116 9183111131161186 
Museum, nicht bez.; aus früherer Zeit (von Arbelt z" 59111- 
Sotzmann lieberdemAnton Woensam vonWorms A_ ist einer jener deutschen Künstler 43m3- 
Zllgesßhlißbßnl E111  111 liger Zeit, denen die deutschen Zustände ein 
der Darmstädter Galerie {C1011 111111118111111111"), 11111 freieres Feld und somit auch die wahrhaft freie 
welchem Christus einen grossen Schnurrbart Entwicklung versagten, aber ei- zeigt sich auch 
trägt, und sich unten der Stifter und mehrere in geinem beschränkten Gebiete eigenthiimlich, 
Heilige befinden, hält der Verfasser gleichfalls spricht uns durch die Art an, mit welcher er 
fiirA. Zwei Altarwerke in Soester Kirchen, die dem gleichzeitigen Leben Ausdruck gibt und 
Verwandtschaft mit der Diirei-schen Schule zei- bleibt trotz aller Einseitigkeit Deen gnnt (lnppei- 
gen, möchte Liibke VOTIIJICEiJäIEIIIJgiStWälSä aäf A; llIeestei-(i, wie ihn van Mander nennt. 
zurückführen (vg  (essen i e a er ic e uns      
in Westfaleill- Dagegen sind Bilder; die giigiz S" {s 1.13 1133i"iifektiieiaiieifitiif 3111113312331; 
mit StichenAÜS11110191115111111116111 gPwomlhcil im nach und gibt A. den unrichtigen Vornamen 
Kopien nach diesen zu halten. Ein Bild dieser Albrecht):  m. eeiiiiien in der Zeitschrift. 
Art ist wegen der Meisterschaft der Behandlung Westphalia. 1826.  Stuck; in Wigianqfsuvest- 
sicher Original zDie Steiniguiigder Gre1se,welchc m1. tärßilliiVxhlLGp. äliihtu. 11:1 der Lbltsclirlft im 
Snsanna angeklagt, in der Galene Suermond zu W161i? 131i eF eißr 1b. e 1111 xelteltliiiiinskiinde, 
Aachen, keine Riiiiiiii (entsprechend dem   er 
Stich Verz- 35h von einem zwelten Blldchenl galant; in Urbd Paderboriia (in; sclntelilagibbetri; 
11911511195 und Antäusi in St Petersburg bpl äcnealogico-historica. p. 1329). -Waagen. 
StaatsrathKOSlOfÜVGYZ- 84 CntSDTeChendl: gut Handbuch der deutschen und niederländischen 
nach Waagen dasselbe.  Malerschulen. l. 293; im Kuiistblatt, lieraiisgeg. 
Von Als Stichen, die Bartsch gibt,  W111 F11 Egäöß- 1354- P- 201- 
 1:217 's. o en zu verwerfen, des" eic en 1    
lisnit 271i idßltitlSiälll. Unter den Stichten sind zwei Ueber einen iinäebhßhen 1311116911111411119811111613 
geätzte Bll., Orpheus und Eurydice (35) IindKOPf 8' Albert von S065 t- 
eines bekränzten Greises (190), beide von 1528. A- Wvltmami.
        

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