Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1594950
Alberto di Cambio de' Ganetoli  Alberto. 225 
Alberto. Alberto di Cambio de' Cane- Sacchetti arbeitete A. in Mailand für Galeazzo 
toli war um 1300 ein Baumeister zu Bologna, Visconti (1354-1378) ; doch ist über dieseWerke 
der besonders bei den Festungsbauten von Sa- nichts Näheres bekannt. 
nioggia oder Castel Franco, Caprinello, Varigna S. Lo Novelle di Frßnßo ldßßßilßtti Per Ott- 
llnd del Cavagli verwandt Wiii-de_ Gigli. Fireirze 186d. II._ 278. Notail.  G. 
s_ Rieel, Sturm d_ Amme. in lt ll_ M2 Piacenza in Baldiiiiicci, Opere. Milaiio 1808 
Fh W_ Unweit -18l2. IV. 433i. ET W Unger 
Alberto. Alberto di Arnoldo in Florenz,    Ä  
Baumeister und Bildhauer, wahrscheinlich Schii- Albertd  elito dl Bdtto von Asslsn 
lei. des Andrea Pisime, Wal. m53 und l359 beim Holzschnitzer, ubernahm laut Urk. vom 29. J 
Bau der Florentinei, Domfassade thätlg, wurde 11121 die Herstellung von_vier Holzstatuen ur 
später zum Baiiführer des Domes ernannt u.mehr- dld Kdiddlld ddl Clidcldssd lm Dom zu Slena" 
fach bei Berathungen der Bauverwaltung zuge- S" Mllauesh D00" dem n" NLFT W Lvnyer 
zo en. Die Briidei-schaft della Misericordia be- ,   i  
stälte bei ihm 1359 eine über drei Ellen grosse Albertm Adberto rdydnreda (d 11 ildlähdl 
Madonna in mitieidlger Haltung (um am) di wie? petrai del-Steinnietzl vonVcrona vgl-fertigte 4.6 
ricordiari) mit zwei Kandelaber tragenden En- ädn ilothdäll Mdllnd_l' den er von Verona "m" 
geln (gegen Bezahlung von 280 Goldgnlden im Frdd td' 1d R05" (d) del Hauptfddsdde von 8' 
Ganzen). Er sollte sie geziemend mit Goldsäu- ldncdsdd del Prdd) lll Pdlmdj ll' beldlesdlndele" 
inen und Malerei zieren, und an Güte, Fleiss und gdnhdlt lless Kdrdmdl dntdllld degll Oddl m der 
Meisterschaft sollte die Arbeit der Madonna in von ihm gestlftdndn Klldhd des lll" Grabes da" 
Pisa gleich kommen (Kontrakt vom 13. Juni 1359 delbsli lllld Zivdl lll del Kiilielle dds lll; Allgllslllli 
bei Cieegnam und bei laei-kinsi Qb die letztere sein Qrabdenknial mit seinem Bildniss in prie- 
Besliimmung sich auf die Madonna della Spina sterlicher Kleidung von demselben anfertigen. 
des Nino Pisano oder auf eine unbekannte frii- S- Pßllallä, Sßßriß di Pßlllla- 1- 23- ii- 141'- 
here Arbeit des Alberto bezieht, ist fraglich. FT- W- Uni!"- 
Alberto und sein Steinhauer Alesso lieferten die Äibßftil- A1 berto Mai" 601i VOI1 Cßffßfß, 
Statue 1364 ab, ein Meister Ambrogio musste Bildhauer, wurde 1486 nach Pariua berufen, um 
das Postanient dazu machen und Nardo die für die dortige Kathedrale ein Prächtiges Cibn" 
Deckg 11131611 Diese Madonna, das Kind auf riuin zu errichten. Er erwarb hier das Bürger- 
dem linken Arme haltend, steht so, wie sie der recht, und machte ßllsserdem 1453 die Marmor- 
Kontrakt fordert, noch im Bigallo, das jetzt den biiisiiliig fiii die Orgel des Balltisiieiillms, die 
vereinigten Briiderschaften della Misericordia lniln lange llllg flll den snlkopiiiig des Glllndels 
und del Bigallo gehört. Vasari schrieb sie dein des Kapitels gehalten hat. Auf der Vorderseite 
Andrea Pisano zu, doch ist llei- Stil des Alberio derselben drei runde Medaillons, in der Mitte 
steifer u. der Faltenwurf eckiger, als bei diesem. dld Madonna nllt dem Cllllslklnddi llnd zu den 
sonst ist die Statue eben durch ihre iinbeweg, Seiten Johannes der Täufer und S. Hilariiis in 
liche Ruhe nicht ohne Grösse. Dass A. ein Sohn llnlllell Figuren- 
des Amolfo (li Lapo edel. [li Camliie Sei u_ 1357 s. Lopez, Battist. di Parina. pp. 45. 46. 116.138. 
das florentiner Biirgerrecht erhalten habe, ist F" w' Ullgili" 
eine unerwiesenc Behauptung des Baldinucci im Ainerio- Alb 8110, Maler von Ferrara um 
Leben des Lapo, die auf einer Verwechselung 1500, dessen Herkoinmen, Schule und Lebens- 
der Nanlen Ai-noldo und Ai-nolfl) lieiiilile umstände unbekannt sind. Er scheint sich in der 
s. c ico gll im, Storia. a. Sculturaital. III. 414.  Romßsne aufgehalten zu haben, wo Soino beiden 
R 11 m 0 h 1-, {rar Forschungen 11_ 15g  einzigen bekannten Werke aufgefunden worden. 
Sclinaasß, Gesch. der bild. Künste. vii. 429. Das Eioo, llladonna und Joseph das Christus- 
 Perkiiis, Tuscaii Seulptoi-s. 1. 71. II. 188. kind anbetend, befand sich kurz vor 1846 im 
Es ist sehr wahrscheinlich, dass dieser Albcrto Bnsllze nlllen Kaufmanns Von Ferrara, mit der 
di Al-nolde ein und dieselbe Person ist mit. Bez. : Albertus de Ferra. pi. Es zeigt Verwandt- 
, A1 b e r i ß r i o r e n e n o, Biidimiwr des  
4. Jahrh. und Zeit e ss d i-        
wem. i.  mitJlfißedaiiätiiileääiiilii der,  
als "grosser Meister von Bildhauerarbeit in Mar- Elälieoiiei 211 (Iiirrara) eine Notiz von unbe- 
mor" elwällnt Wlid- Er iiiiii? dort unter Killlsi" kannter Hand über ein Bild in einer Kirche nahe 
genossen eine spotiirede über das iliäißfliiliellt bei Iniola mit der Inschrift: Albertus Ferrarieii- 
ilm Schminken, in den Moden u. s. f.) der Floren- sis aurifex pinxit 1502. In der GOldSGllmitllS- 
lner Flallen- Ei Will" mit jenen, worunter Ore Matrikel von Ferrara findet sich um diese Zeit 
ääirää u. Taddeo Gaddi, zur Begutachtung eines ein solcher Name nicht. 
lleir e? ndcll S" Mlllldlio dl llllontn gerufen d'or" s. B aruff a] di, Vite de' Pittori e Seultori Ferra- 
__1 6m Zeichen, wie er gleich Jenen hoch ge- rcsi. 11. 561. 
nßliilßtzt war. Nach der Novelle 229 desselben r 
Wer, Künstler-Lexikon. I. 29
        

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