Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1594852
Durante Alberti  Pietro Franc. Alberti.  215 
 
bekanntgeworden;auchweissBaglionenichtsda- 1597 leitete derselbe die Festungsarbeiten von 
von. Dass er selbst in Holz geschnitten habe, wie Gaeta. 
Gandellini will, ist gewiss nicht anzunehmen; s. Ucbei- Oesare, Fraiicesco u. Giorgic Alberti 
möglich wäre nur, dass er Zeichnungen fiir den Gualaiidi, Mem. Orig. Ital. S. VI. 80. 81. 
Schnitt geliefert. Nachfolgender Stich, der eher w 
die Arbeit eines deutschen Künstlers verräth, Pi e t 1- 0 F 1- a n c c s c 0 A 1 b e 1- t i, Histo- 
ist ihm zugeschrieben werden, weil mit Nero,  Radifef, geb. zu Borgo 
seinem Beinamen, bezeichnet. Es ist sehr un- R R San Sepolero 1584, l. zu Rom 1533, 
wahrscheinlich, dass er ihn wirklich gefertigt Schüler Seines Vaters Dumme, M- 
haba Vergl" Bartsch IX 48' beitete in Rom für Kirchen und Paläste. Lanzi 
m? Gäirechtägkeiti i? desveine" Haräd eglnschwelltr erwähnt von ihin eine Himmelfahrt Mariä zu 
in er an eren eine age- zu en ussen ein      
nackter Mann, der einen ääbel in der Rechten E0150 Wstf? Sfapolälo läioäggnlßäägloälläggf, 
hält. H. 79 min" Br. 54 mm gut; e] {i die ab? schwach Von ihm soll 
r en, nenn   
Nach ihm gestochen: auch das Gemälde im Doiii beim zweiten Al- 
Piets. Maria fasst mit beiden Händen das Haupt tare im Schiffe dcl Rosario genannt di S. 
ihres Sohnes und nähert es ihrem Antlitze. Ein Egidig, herrühren; es stellt den Gekreuzig- 
Engel zu ihrer Rechten  zwei zur Linken sind um dm. mit dem hl_ Franziskus zu Seinen 
m Tränen Hiffsg'.Bez' im Rgxldrzug V05 onines Fiissen; die hh. Carlo und Giovanni zu beiden 
355m 61122;, C  gnuäln o; Cäglllds  Seiten von anderer Hand. Im Saalc der Casa 
Sculpslt] gl: 4_'    g Alberti zu S. Sepolcro befindet sich eine grosse 
s_ Vasarl, ed_ L6 Molmlet XIL llg_  33g- Darstellung mit dem hl., Franz, der den Indiern 
lione, Vite de' Pittori etc. p. 111.  Laiizi, predlgt, m 091 äälf Lefnwand gemalt! mlt der 
Storia pitt. Ed. V. I. 186.  Gandelliiii e Bezeichnung des ünst ers. 
de Anäelis, Noülie 1.  B ßrisßh IX- 43-  Hauptsächlich bekannt aber ist Alberti durch 
Zani, Encicl. II. vnr. 193.  Giialandii 't  N b  h t "d"t Bl., 
Mem- Ore- Iw- S- VI- iß-iß- 33311113118 diaiildelälaletdrkiildeihigliiegärfnlibh? eDass 
W. Sclmidt.      
Cosiino Alberti vornehmlich Bildhauer aulfh- im fokgeäiendeig.eihgallglhli-iciigrdäglsdls 
i 1 sc ein uns w ; 
ahmt auch Maler! Zweiter Sohn des Romano 41' PFA besteläende Monogramm (besonders deut- 
berti, st. in Rom 17. Febr. 1596. Ueber ihn keine lieh auf N0 10) dafür, sodann vor Allem die 
weiteren Nachrichten. Da Gandellini berichtet, Aellnllcllkelt der Behandlung, der Zeichnung und 
dass Cosimo auch Kupfel'stechel' gewesen: so ist Motive. Bartsch hatte die Nrn. 2 und 3 wegen 
Vßrmllthet Würden l dass 91' das Bildniss Hßin" der Verwandtschaft mit einer Radirung mit dem 
1101175 IV- V09 Frankreich  hl. Franziskus dem Pietro Facini zugeschrieben, 
5,5 ZeiChnungÜ, Welches mit "C- Albert 1535" und Brulliot darauf fussend die folgenden Bll. 
bezeiehnetßeiigßstßßhen habe; ßinßVermuthung, (mit Ausnahme von N0. 9 und 10) unter Facini 
die sicher irrthümlich ist. s. Cherubino Alberti aufgefijhrt_ Allein auch für den 111_ Franziskus 
NT. 129- ist Facinfs Urheberschaft unsicher. Das Terzett 
S- 911111311 di, Mem- Orig- Itßl- S- VI- P- 77- auf N0. 2 galt, wie Malvasia berichtet, als von 
  Algardi herriihrcnd; auch dies deutet darauf hin, 
Ceiiareäldlertliäälerggeä d-f-äan- 1,3162) dass die Bll. nicht von Facini sein können, da 
          
wurde. 
als mit Malen abgegeben und dass seine Stiche In Fol        1,  ' 
 i ge eines Missverstandes von Ma xasia s 
werthvoll seien, aber sehr selten. Indessen schei- WO t le tOLtle (Notlcesl (lle Bll 2 u_ 3 dem 
nenüberhauptkcineStichevorzukommen,welche Alrillgaläi 521102, bei Malvasia, drückt sich 
sich diesem Alberti zuschreiben liessen. Sonst folgendel-massen aus; 11 Pitocco 6, l'O1'b0 che 
wissen wir nur von dem Künstler, dass der Ma- 5135i, alf acqua forte col cane, figura grande, col 
1er Raifaene dal C0116 sein Gevatter War und er terzetto sotto in lingua come Bergamasca, fatto 
Sßhßn im J- 1568 mit Seiner Mutter Franßßßßs dicono dall' Algartli: Andei vu a lauorä. etc. 
nach Rom kam- Die Einfügung der Worte fattg dälP lAllgslrdi 
Francesco Alberti, llfilitäriiigenieur, geb. Zwlschen terzettp und der Anga -e es n 3' Fes 
  desselben beweist dass Malvaßlß Segen W111, 
zu S. Sepolcro 14. Aug. 1506, -l- daselbst 18. Jan.  '   
  man habe Algardi als Dichter des Terzettes an- 
1656, zweiter Sohn des Girolamo. Insbesondere    
dem Grossh r T k  l b gesehen, aber nicht, dass Algardi das B1. selbst 
Zglfläftl t e zog von OS am Vle e- ausgeführt habe. Auch passt das Monogranim 
g  der anderen dazu gehörigen Bll. nicht auf Al gardi. 
Giorgi o Alberti, Maler, insbesondere aber Bartsch scheint uns im Lobe der Maler-akade- 
Architckt und Militäringenieur, geb. 5. Januar mie zu weit zu gehen. Im Gegentheil finden wir 
1572, dritter Sohn des Girolamo, und Giorgio die Köpfe leer, die Zeichnungsehr oberflächlich 
genannt nach seinem Pathen, Giorgio Vasari. und die Stellungen allgemein. Er kennt bloss
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.