Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1594381
168  Jean Alaux  Alavoine. 
 
eine gewisse malerische Wirkung erreicht, und Von ihm lithographirt: 
es war immerhin kein Kleines, eine solche m 1) Ansicht des Kolosseums von Rom. gr._ qu. Fol; 
(larartige Staatgaktionen zu bringen. Von ähn- 2) Inneres der Karthausc von Bordeaux in: Musce 
lichem Verdienst ist noch die Vorlesung des Te- dßquflallle- Ul-  7l?-    D_  
stamentes Ludwigs XIV_ vom J_ 1850 (ebenfalls s. ßelliei de la Lrhax igncrie, ict. ä 
in Versailles); auch hier erhält die Scene durch   A   n   Hb 
die geschickte Anordnung und nainentlichllurch  ABM"); Allnsbf-Ähldilfxh qllgzgräsäilfßglgräägräoh 
das trelTlicheHelldunkel ein weiteres Interesse. w.  O1 ealfx-  16 a m e_n_  k ' A_ h_t k 
Die übrigen Werke des Malers stehen hinter die- 1335f154ä Stllllcben, _Thieiustuc_ e,W41c rfe  
sen Ziemlich zurück; bei seiner grossen Fruchik turbilder und Landschaften, alle in assei ai- 
barkeit  allein in Versailles finden sich 29 Ge- benr ausgestellt    x  
mälde, darunter einige Porträts, die meisten von 5- Bein" d" 1a Chavlgnenei Dlee x 
 Ämm Juan de Älava aus Vitoria WM zu 
ufigileneitliiegiiiiliih-eeiiieiiriliiiziiäiiiigf Angäwsudles 16- ghrh- Qberbßlluälfetister antläßlr 
zu haben. S0 verhält es sich auch mit dem gros- Kathleud e Yen  eieeeg" "21; [du neeeee Igel 
sen Bilde, das Alaux in den fünfziger Jahren in 1495 flen P1411 fu (61 ALT"? age o? 15161114111. 
der mittleren Kuppel des 'I'hr_0nsaales vom dle Dlego degllolfßlgil "uenee de eveng äe 
Luxembourg, dem gegenwärtigen Sitz des Veneedetenü ile md xeliglwe welReeli m": e m 
Senates, gemalt hat: eine vor lauter Bezieliun- Illopleglälnä 21m1"? f ßüeeeß et egeäegelä 
gen unentwirrbare Apotheose Napoleorfs I._ A. ehe  A 13  glnäeällllzl Wglätllll 113a? 
hat auch die Malereien in den Galerien Henri II. 1 191 115? e u lte "an  (e Onfmf)" "3 
und Frangois I. des Schlosses Fontainebleau gfpal'f'tu{  lief (1312?! lflläbdfiirhfef"? gen 
Yestwi": S- Nicß- de" Abbm 1531152? iimäifäi Eid Episinidirl  
A" der Seinerzeit in grinse!" Ansehen eteneh selhen machen. Es wandee sich zibeie zugleich 
wenn er auch nleht zu den Meletere ersten Ren" auch nach Rom Florenz Mailand und anderen 
äes zehlee Wer 18464853 Dniektor der flanzf)" Städten Italiensrsowie iiaehFlaiidern; u. darüber 
eleehen Akedemle m Rom und von 1851m] Mle blieb die Sache liegen bis 1541 Martin Gainza 
glied des Instituts" als Obermeister einen neuen Plan zeichnete. 
von ihm radirt.  Wahrscheinlich genügten hlava und Egas dem 
Charles II. de Cosse, duc de Brissac, marechal de verendereen Geeehmeee nicht mehh de belde 
France 1594. l- 1621. Nach dem Gemälde in noch ZOghnge der läothlschen Sehule Waren, 0b- 
der Galerie zu Versailles. Alaux inv. et sc. Fol. gleich Sie 591199 zu deY in Spann?" sügenanntßn 
plateresken Manier der Renaissance hinneigten. 
Nach ihm gestochen; Auch nach Salamanca wurde J uan de Alava_1512 
Seine Gemälde im Museum zu Versailles, in dem zu einer Be1'ath11ng_ del: berühmtesten Amhltek" 
Galeriewerk von Ch. Gavard, von Bru "61- ten uber den beabsichtigten Bau der Kathedrale 
Her-e, Chollet und Perronard. Fol. berufen. Hier baute er später das Kloster und 
s. Kunstblatt, Stuttgart 1833. p. 224. 1837. die Kirche S. Esteban, und dieser Bau beschäf- 
p. 187. 1838. p. 115. 1841. p. 203.  J. tigte ihn von 1524 bis an seinen Tod. Wahr- 
Meyer, GßSC-h- d- mod- fmnl- Mal- PP- 145- scheinlich ist er auch derselbe Juan de Alba, 
4311" 3611i" de 1a Chavignerlew Dißt- Steinmetz, der dort 1516 den Bau des Chores 
J- M69"- (capilla mayor) für das Kloster S. Agustin über- 
Fanny Alaux, Malerin, die Gemahlin von nahm-      
Jean Alaux. In den Pariser Salons von 1839, S" ääifälndeeäägägäfl  [ä 8;; 
         
ihr das Bildniss des Lanneau de Marey, des Fr. W. Ungar. 
Gründers des Kollegiums Ste"Be'rbe' ä Alavoine. Jean Antoine Alavoine, Ar- 
chitekt, geb. zu Paris 1776, 1h daselbst 13. Nov. 
Alaux. Je an-Paul Alaux, gen. Gentil, 1834, Schüler von Faivre und Thibaut, Baumei- 
Maler und Lithograph, geb. zu Bordeaux 4. Okt. ster der Pariser Gemeinde. Nach seiner Zeich- 
l788, -l- daselbst 24. Jan. 1858. Schüler des älte- nung wurde 1815 die Fontaine des Elephanten 
ren Lacour und des H. Vernet; Direktor der auf dem Bastillenplatze errichtet (nicht vollen- 
Zeichenschule zu Bordeaux. Er malte zumeist det und später wieder abgebrochen), sowie das 
Architektmbilder und Landschaften; doch ist in Postament zum Denkmal Ludwigs XIV. auf der 
der Kirche St. Paul zu Bordeaux von ihm ein Plaee des Victoires. Auch der erste Entwurf der 
grosses Gemälde, welches die Verzückung des Julisäule rührte von ihm her; doch wurde der- 
Heiligen darstellt, gem. gegen 1830. Von ihm selbe nach seinem Tode von dem Architekten 
auch eine Ansicht von Bordeaux im Museum da- Duo, dem die Ausführung übertragen W813 Ver- 
selbst. ändert. Alavoine hatte derselben, in der klas-
        

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