Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1594277
 
L 
_Aiwasowski 
Aiwasowski  Gabriel von Aken. 157 
 
Erndte (imBesitze des Grafen Orlow-Dawydow); s. Pycclfiü XYAOIK- JIIßTMiß, MSA- B- TIIIMMOMT 
3) Die Viehzucht  eine Steppengegend in Neu-  5515911" Kuälstgäsheäausfägüegvon W' 
Russland, mit einer Merinos-Heerde bei heiss- filmmdöitfä? "Wörtehlhä" u: 2 12 tuuimä: 
glühendemSonnenuntergang (früherindei-Sainm- ilflgg-PUIB m .14. Hl-Aüßzlsoncnwiü n am Rapvrunbl 
lung des Herzogs von Moi-ny); 4) Reichthum n: um Cinuie, "SA B_ Husum, (Rpenow, 
der Natur  Eine Nacht in Ürßllf in der Krim J. K. Aiwasowski und seine Bilder in a: Nord- 
(im Besitze von N. A. Nowosselski). licht, lierausgeg. von W. Henkel), St._Petersb. I. 
Nur die kleinste Anzahl der Werke Als lässt 465. A- BHÖJIiOTCH n AJIH Wrelllß hügese- 
sich anführen; schon im J. 1858 belief sich ihre  13553 dann? sägt _e 
Zahl auf 800 und nicht selten malt dei' Künst- Waagen, (iemaldesammlung in er (r 1 ag 
l  '      n zu St. Petersburg. Muncheil 1864. p. .515. 
er ein grosses Bild in drei bis vicr lagen. A., Ed Dobbem 
der besonders in Russland in hohem Ansehen   
steht, hat es doch auch zu einem europäischen Aizelin. Eugene Antoine Aizelin, fran- 
Ruf gebracht. Er hat das Leben des Meei-s in zösischer Bildhauer, geb. 1d. Juli__1S2'1, Schuler 
seinen verschiedensten Momenten und in SCIHGP von Ramey und Dumont. Iur gehort Jener Rich- 
eigenthümlichen Verbindung mit den wechsel- tung derJiingsten Jahre an,welche der modernen 
vollen Lichtwirkungen der von dem feuchten Plastlknnßßhdem Sie 131159 an das Vofblld der 
Elemente getränkten Luft wol zu treffen und in Antike sich eng angeschlossen, durch eine mehr 
schlagenden Wirkungen wiederzugeben vcrstan- sinnliche Anniuth und naturalistische Behand- 
den. Allein eben seine Fruchtbarkeit, die Kunst- hing der Formen einen neuen Reiz zu geben 
fertigkeit und die spielende Leichtigkeit seines sucht. Aizelin inodellirt namentlich zierliche 
Vortrags haben ihn in seiner späteren Zeit zu Frauengestalten, die kaum der halbwüchsigen 
einer dekorativen Manier geführt, die zudem Jugend cntwachsen sind , mit einer gewissen 
durch Eüekte von absiclitlither Seltsamkeit und Mischung von Unschuld und Sinnlichkeit. Der- 
durch bunte, grelle Farbung- die Naturwahrlieit artige Werke sind vornehmlich Nyssia im Bade 
fast ganz ausser Augen lässt. Er hat in dieser (im ponipejanischen Hause der Avenue Mon- 
Weise  von den doppelten Beleuchtungen in taigue) und Psyche (Salon von 1861; jetzt im 
Einem Bilde, die er liebt, ganz abgesehen  bis- Museum des Luxembourg zu Paris), Hebe (Salon 
Weilen ganz abenteueniche Eifektstiicke gemalt, von 1865); sie sind mit Talent und Geschick 
Sonneniinsterniss, Nebel auf dem Meere, Er- ausgeführt, ohne eine tiefere Bedeutung zu be- 
Sßhaifung der Welt und Sündfluth (die beiden anspruchen.   
letzteren aus dem J. lsöö in der Eremitage In öffentlichen Bauten zu Paris finden sich 
zu S t. P etersburg). Zu seinen besseren Wer- von ihm: Statue des Tanzes (i861) , an der Fas-_ 
ken aus der früheren Zeit gehören Ansichten sade des neuen 'I'heaters du Cirqueteine andere 
Von Konstantinopel, Marinen vom schwarzen Statue des Tanzes am 'I'heater du Chatelet; zwei 
Meere und italienische Küstenbilder. Von den Heiligenstatuen in der Dreilaitigkeitskirche. 
Gemälden in derEremitage hebtWaagen zwei s, Bellier de 1a Ohaviglierie, Dicr., wo das 
hervor, als bezeichnende Muster der beiden Ma- Verzeichlliss seiner ausgestellten Werke.  
nicren des Künstlers; das eine, Ansicht von 4' 
KB118011 3.118 dem J. 1846, Zeichnet sich durch Aken, Gabriel von Aken, stand 3,13 Mau- 
die wahre Bewegung des llleereß und die an- rermeister i. J. 1552 in Diensten des Herzogs 
Sprechende Lichtwirkung aus, Währdnd das all" Johann Albrecht I. von Mecklenburg. Er legte 
dere, Sonnenaufgang auf dem schwarzen Meere den Grund zu dem sogen. langen Hause, einem 
(1350), bunt, Üüchtiä" und unWßhY ist, indessen dreigescliossigen Renaissance-Bau am Schlosse 
dennoch grosscn Beifilii fand. zu Wismar, und vollendete dessen Fundament 
Von seinen Werken sind noch hervorzuheben : 1553 mit lliilfe des Meisters Michael und dessen 
in der-Akademie der Künste zu St. Pete rs- Sohnes. Dieser Bau erscheint als das Urbild der 
burg: Ansicht Konstantinopels, vom Meer aus, in llleeklcnburg1550-1570 ausgeführtenSchloss- 
bei stark bewölktem Himmel; Stilles Meer; bauten, welche durch einfache Konstruktion, 
Mondnacht bei Neapel (aus dem J. 1850); in der Massenhaftigkeit und grossartige "Verhaltnisse 
Kaiser-l. VillaAlexandric bei Peterhof: sich auszeichnen und eine eigcnthumllche Ver- 
Venedig, aus dem J. 1842; Ein Sturm, aus dem Wendung von Ornamenten aus gebranntem Thßll 
J. 1845; Zwei Seestüekc bei Mondschein aus den zu Friesen und Einfassungen von Portalen und 
J. 1841 und 1843; Ansicht der St. Petersburger Fenstern zeigen.     
Börse bei untergchender Sonne, aus dem J. 1847 ; Gabriel von Aken verliess plotzhch den furst- 
Erleuchtetes Schloss amMeere beim Mondschein, liehen Dienst, als der Mällrefmelßfßr Valentln 
aus dem J. 1861. In der Kaiserl. Geogr. Ge- von Lira (Ila-Qhhßnger vollendet des ersigedadh- 
Seilschaft zu St. Petersburg: Sonneu- ten Baus) bel dem Ankauf Vfm Baustemen be" 
linsterniss in Feodosia. Im Rum j anz0W' vorzugt Würden, lllld 10g am 30- NOV. 1553 nach 
sehen Museum in Moskau; Stilles Meer bei Lübeck, Von WO erfißm HPYZOgC M11 4. April 
Mondschein (zwei Seestiieke mit demselben Mo- 1554 6111611 Abßasßbrief Sehrldb-   
liv); Drei Seestürme; das Kloster des h]. Georg. Er War nach Semer Schrßlbwelse 8111 echter 
E
        

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