Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1594180
148  Agustinxlgwgie Seqijujlflj. Aug. Wilh. J ufli 41311102; 
Maremma, der 1336 begonnen wurde, erscheint Nach ihm gestochen: 
dann 1339 als Werkmeister an dem 1325 begüll- Friederike Dorothea Wilhelmine (v. Baden), Ge- 
nenen und zum Theil 1344 von Meister Muccio, rnalin Gus av's III. von Schweden. 1781-1826. 
völlig aber erst nach 1345 vollendeten Thurme 1111111115- M- 1161111111 SC- 1'01- 
auf dem Stadthause, und übernimmt in demsel- S- 130W, Wlälafelßxißßn-  UPfßsüiväs-ßälßkß-Pelß 
ben Jahre 1339 mit Meister Lando und Giacomo T 1411111511 1785: 84: 87-   
di Vanni für den Preis von 0000 Goldgulden die  
Wasserleitung für die Fonte Gaja, die am 5. Jan. Älllborll- August Wllllel m Jullus Alll" 
1343 eröiihet wird, so wie 1340 mit Agostino di 110111, Landsßhüftßmalßl", 86b- Zu Hannover den 
Rosso di Grazie und Cecco di Casino den Bau 11- Okt- 1795, i" Zll Rom 24- Allä- 1957- Er War 
des Palastes Sansenoni. Schüler von Wach in Berlin und ging dann zu 
Seine Söhne Gievanni u_ Demenieo w-uln- seiner Ausbildung 1827 auf längere Zeit nach 
den beide Obermeister beim Bomben in Siennh Italien. Dort schlug er die klassische Richtung 
In Verbindung mit dem ersten schloss A. 1332 der modernen Landschaftsmalerei ein, welche 
einen Kontrakt mit Simene und Jeeepe (11 Ghine sich insbesondere die südliche Natur und den 
von Arezzo über den Bau einer dortigen Kapelle 80111511611 2118 111161" 13111131111111113611 111111 V01W11Yf 
in der Pieve di S. Maria sammt den an derselben nimmt und dabei den Charakter bestimmter Ge- 
auszuführenden Bildhauerarbeiten. 1338 arbei- genden treu festzuhalten sucht. Ein grosscs Bild 
tete Giovanni in Vollmacht seines Vaters am 11111 (16111 Kßlüßßßllm 111111 116117111 5110m, das A- 
Dom in Orvieto. In Siena leitete er 1340 den 1329 VOR Rom nach Berlin schickte, gründete 
Domhau. Auch ist dort von ihm laut Inschrift zuerst seinen Ruf; man rühmte insbesondere die 
ein Relief in einer Kapelle bei dem obern Orato- klare Wärme der Beleuchtung" (späte Nachmit- 
rium S. Bernardino in S. Francesco, aufwelchem tagssonne). Diesem folgte in den dreissiger J ah- 
Maria mit dem Ohristkinde sitzt, denl zwei ren eine Reihe von Gemälden, welche last unge- 
Engel Vasen mit Blumen darbringen. theilte Anerkennung tanden und in den Besitz 
s. auch Angelo di Ventura. der königlichen Familie und vornehmer Häuser 
Bildniss desAgostino: In Ilclzschn. in den Ausga- Norddeutschlands llllerälllgen- Vorllellmllcll sind 
ben des Vasari (Le Monnier II. 1). zu nennen: Blick auf die 'I'iberinsel, auf die Pe- 
 Brusm G, Vasen der G_13_ Ceßghi so, In; terskirche vom Vatikan aus, Grottaferrata im 
Serie degli vomini illustri in Pitt. etc. gr. 4. Albanergebirge im Schlosse zu Potsdam; 
Abbildungen des Grabmals in Arezzo in: VillaMondragone beiFrascatiimSchlosseBelle- 
Cicognara, Storia della Scultura I. Tav. 24 , u. vue bei Berlin, Ansicht vonAmalii im B erli  
zwei der Reliefplatten daselbst, Tav. 23. F01. ner Sehlesse; Bjtder im Sehmsge zu Char- 
3405111291111 cßePlllßf-"lli (lella TOSP-äga 1415114191111 lottenbur g, in den Samrmungen vom Konsul 
aß im; wzzmlv 11m a ,Glo' {wo "l" Wagener, der Fürstin Liegnitz, des Grafen 
Sellloo; 53:25:;   diirißlbar las von _Re dern, des GratexrPe rponche r u. s. f. 
monumenw Paris 182i PL 21 FOL D16 südlichen LandschatlzenAfs, den verschie- 
  densten Gegenden Italiens, vom Gardasee bis 
s. Vasen, ed. Le Monmer II. 1-10.  Ma-      
sini , Bologna perlustrata. 'l'erzaimpr. B01. 1666. nach Slclllem elltllommelm Bmd, fast Immer Vfm 
1_ 115  D 511a Vage, Letten Senesi U_ 134 anziehendem Rerchthum der Motive und mannig- 
 Miianesil Dem gen 1_ 21m, 201g zur 231_ faltig in den deutlich gezeichneten Formen. Man 
 Schnaase, Gesch. der bild. Künste VII. fand ausserdem in ihnen den Reiz eines durch- 
451'451 495-  0- C- Pellilns, '1'11Sß1111 sichtigen Lichtes und den zarten Ton der italie- 
Sculptors. London 1864. 1. 94. II. 191- nischen Luft. Dieser Anerkennung kann man 
F" W- lillgef- jetzt freilich nicht mehr beistimmcn; die Idär- 
1911119111913 Anton Allammelh 1113161" Zll bung jener Bilder ist bunt und hart, ohne kolo- 
Jena "m 1591 Nach Fllssll malte 91' 11313911191 ristische Wirkung. Auch die Formengebung ist 
1597 hinter dem Altare der Kirche St. Johannes bisweilen Ohne Vgl-ständiges für die feinere Ge_ 
des Täufcrs, laut der Inschrift, vder Kirche zu egammg der südlichen 11ühenzüge_ 
Ehren 11ml sich Selbst zum Gecläclltnlss", 611112105" Manchmal hat A. auch nordische Landschaften 
393 Krllzlüx- (Ansichten aus Tirol, dem Salzburgischen und 
S- Füssll, Neue 211511119 P- 26 11110111 A- ßivii Norddeutschland), indessen mit weniger Erfolg 
Architectus Jenensis, Jena 1087. p. 593.  gemalt, Wobei er die Eigenart nel-dieehel- B6- 
 W' S"hm'dt' leuchtung hervorzuheben suchte. Durch einen 
Äll-lbßrg- J 911311 Alllber g I Schwedischer fast dreissigjährigen Aufenthalt in Florenz, As- 
Malelä E611 1752, 8111111119 1111191" LOWIIZ P3111011. sisi und Rom war er in Italien ganz heimisch 
1766 erhielt er eine Anstellung als Zeicl1nenleh- geworden; auch trat er dort zum Katholicismus 
rer an der Universität Upsala, 1791 wurde er über. Bisweilen malte er auch religiöse Bilder, 
Agree der Akademie zu Stockholm. Er malte Madonnen und Heilige, nachdem er nach Ange- 
historische Scenen und Porträts ohne Eigen- lico da. Fiesole, Pietro Perugino und Benozzo 
thümlichkeit und immer in der Manier seines Gozzoli kopirt hatte. Im Schlosse zu Pots- 
Lellrefß- 'l' Zu Upsala 1813. dam finden sich noch von ihm die lebensgrossen
        

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